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Lindener Marktplatz

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Lindener markt03 gr
Lindener markt03 gr

Der Lindener Marktplatz ist das Zentrum des hannoverschen Stadtteils Linden-Mitte.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lindener Marktplatz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lindener Marktplatz
Lindener Marktplatz, Hannover Linden-Mitte (Linden-Limmer)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.367222222222 ° E 9.7144444444444 °
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Adresse

Lindener Marktplatz 3
30449 Hannover, Linden-Mitte (Linden-Limmer)
Niedersachsen, Deutschland
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Lindener markt03 gr
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In der Umgebung

Eleonorenstraße 18
Eleonorenstraße 18

Das Haus Eleonorenstraße 18 in Hannover im Stadtteil Linden-Mitte entstand im späten 19. Jahrhundert und bildete den am längsten als Schulgebäude genutzten Bau in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Rund 120 Jahre diente es unter verschiedenen Namen zu Unterrichtszwecken, bevor es Anfang der 2000er Jahre zum Bürokomplex Elo18 umfunktioniert wurde. Der stattliche, dreigeschossige und traufständige Verblendziegelbau wurde in den Jahren 1882 bis 1883 nach Plänen des Maurermeisters und Architekten Heinrich Köhler errichtet als unverputzter Backsteinbau im Stil der Neugotik der Hannoverschen Architekturschule. Der Grundriss mit seinem Gefüge aus quergeteiltem Mittelflur und zwei Treppenhäusern ermöglichte in einfacher Form eine Geschlechtertrennung und bildet heute ein wichtiges Zeugnis für die Entwicklung des hannoverschen Schulbaus. Bei der Eröffnung 1883 noch Neue Schule genannt, erhielt das Bauwerk im Folgejahr den Namen Gehobene Schule, da es für gymnasiale Vorklassen diente. Ab 1894 fungierte der Baukörper als Mittelschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Lindener Eleonorenschule zunächst als Sonderschule genutzt, später als Grundschule. Nach dem Beschluss zur Auflösung der Schule durch den Rat der Stadt Hannover im Jahr 2003 wurden die nachfolgenden Schulkinder in umliegende Schulen untergebracht. Bis zum Jahr 2005 wurde das als Einzeldenkmal geschützte Gebäude modernisiert, wobei die originalen Innentüren und Fenster aus der Bauzeit für die Umnutzung zu einen modernen Bürokomplex mit vielen kleineren Firmen und Betrieben erhalten blieben.

Gesellschaftswissenschaftliches Institut Hannover

Das Gesellschaftswissenschaftliche Institut Hannover ist ein gemeinnütziger Verein, der 1991 in Hannover gegründet wurde. Inzwischen arbeiten in ihm Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen (Philosophie, Mathematik, Sozialwissenschaften, Geschichte, Naturwissenschaften, Literatur- und Sprachwissenschaften) zusammen, deren Interesse am gegenwärtigen Stand des wissenschaftlichen Bewusstseins und der Gesellschaftswissenschaft durch die allen gemeinsame Orientierung an der philosophischen Tradition und der Marxschen Theorie bestimmt ist. Das GI organisiert regelmäßig Seminare und Vorträge zu Themen der Gesellschaftswissenschaft, der Philosophie und fächerübergreifenden Gegenständen, außerdem bietet es in der vorlesungsfreien Zeit Ferienkurse an. Die Seminarreihen sollen das Lehrangebot der Universität Hannover ergänzen. Sie wurden in der Regel in Zusammenarbeit mit Dozenten des Philosophischen Seminars oder der sozialwissenschaftlichen Institute konzipiert. Die in der Regel in der Universität, teilweise auch im eigenen Seminarraum stattfindenden öffentlichen Seminare werden ehrenamtlich von Studenten höheren Semesters oder ehemaligen Studenten geleitet. Sie stehen nicht nur Studenten der Philosophie und der Sozialwissenschaften offen, sondern sie ermöglichen auch Studenten anderer Fachrichtungen, sich mit den philosophischen Grundlagen ihrer Wissenschaft vertraut zu machen. Neben den öffentlichen Angeboten gibt es Arbeitsgruppen, die der internen Weiterbildung sowie der Realisierung mehrjähriger Forschungsvorhaben dienen. Seit dem November 2004 hat das GI zudem die Aufgabe, die Veröffentlichung des wissenschaftlichen Nachlasses von Peter Bulthaup zu organisieren. Zurzeit finanziert sich das GI zum überwiegenden Teil aus Spenden. Vorstand: Maxi Berger Helge Nickelé Michael StädtlerMitarbeiter: Łukasz Mazur Heiko VollmannWissenschaftlicher Beirat: Andreas Arndt (Berlin) Peter Bulthaup (†) Andreas Gruschka (Frankfurt am Main) Adelheid Homann (Oldenburg) Gernot Koneffke (†) (Darmstadt) Günther Mensching (Hannover) Moshe Zuckermann (Tel Aviv)

Niemeyerstraße
Niemeyerstraße

Die Niemeyerstraße in Hannover wurde 1874 im heutigen Stadtteil Linden-Mitte angelegt und nach Heinrich Niemeyer benannt, dem letzten Lindener Gemeindevorsteher vor der Erhebung des damaligen Dorfes zur Stadt. An dem von der Posthornstraße bis zur Kirchstraße führenden Verkehrsweg begann nur wenige Jahre nach der deutschen Reichsgründung eine erste Bebauung, zunächst nur auf der nördlichen Straßenseite gegenüber einer damals neu erbauten Mauer mit älterem Toreingang zum Von-Alten-Park. Während der östliche Teil der Niemeyerstraße – zwischen der Egestorffstraße und der Hallermünder Straße – anfangs lediglich Gewerbeeinrichtungen vorbehalten blieb, entstand in den Jahren von 1874 bis 1891 am westlichen Straßenabschnitt nach und nach eine geschlossenene Reihenbebauung. Zu den ersten in den Grundbüchern des Königlichen Amtsgerichts erfassten Immobilienbesitzern, die teils auch in der Niemeyerstraße wohnten, zählten neben dem Namensgeber der Straße unter anderem Victor von Alten und der Maurermeister Heinrich Köhler. Auf Veranlassung der Grundstückseigentümer entstanden schließlich die in einer Linie fluchtende Reihe aus zwei- bis viergeschossigen Wohnhäusern, die mit ihren Fassaden durch ihre Backsteinziegel und ihre gleichmäßige Ausstattung mit eingefriedeten Vorgärten nur auf den ersten Blick „relativ homogen“ wirken. Als ältestes erhaltenes Wohngebäude in der Straße gilt das Haus Nummer 11, das im späten 19. Jahrhundert jedoch erweitert und verändert wurde. 1874 datiert das Haus Nummer 10, während das Haus Nummer 12, 1875 erbaut, ähnlich wie die jüngere Nummer 15 den Typus des villenähnlichen Wohnhauses repräsentieren. Die rückwärtig erschlossenen Gebäude Nummer 13 und 14 dokumentieren, ähnlich wie Nummer 10, „das große zweispännige mit Bauwich errichtete Mietwohnhaus der Jahre vor 1890“, das sich durch flache, sparsam gesetzte Gesimse und Formsteine auszeichnet sowie durch eine Gliederung der Fassade mittels farblich abgesetzten Ziegelsteinen. Erst „nach der selbstbewußten Planung des Lindener Marktes“ und dem damit verbundenen neuen Straßensystem entstand um 1890 auf trapezförmigen Baugrundstück das Eckgebäude an der Egestorffstraße. Der Erste Weltkrieg leitete 1917 die Bebauung der südlichen Straßenseite ein: Die beiden Direktorenvillen für die Leiter der Lindener Eisen- und Stahlwerke stellten erstmals sichtbar eine Verbindung zur Lindener Industrie her.