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Palazzo Monte di Pietà

Bauwerk in MessinaErbaut im 17. JahrhundertPalast in Sizilien
Messina Palace Monte di pietà453
Messina Palace Monte di pietà453

Der Palazzo Monte di Pietà ist ein Adelspalast des 17. Jahrhunderts und befindet sich in der via XXIV Maggio in der sizilianischen Stadt Messina.

Auszug des Wikipedia-Artikels Palazzo Monte di Pietà (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Palazzo Monte di Pietà
Piazza Domenico Crisafulli, Messina IV Circoscrizione

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Breitengrad Längengrad
N 38.194676 ° E 15.552725 °
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Adresse

Piazza Domenico Crisafulli

Piazza Domenico Crisafulli
98122 Messina, IV Circoscrizione
Sizilien, Italien
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Messina Palace Monte di pietà453
Messina Palace Monte di pietà453
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In der Umgebung

Orionbrunnen (Messina)
Orionbrunnen (Messina)

Der Orionbrunnen (italienisch Fontana di Orione) ist ein Renaissancebrunnen auf dem Domplatz von Messina. Er wurde von Giovanni Angelo Montorsoli, einem Schüler Michelangelos, zwischen 1547 und 1553 geschaffen und gilt als dessen bedeutendstes Werk. Anlass war die Errichtung einer Wasserleitung nach Messina (1530–1547), deren monumentalen Abschluss der Brunnen bildete. Während des Baues wurde auch der Domplatz neu gegliedert und 1550 die alte Kirche San Lorenzo abgebrochen, um den Orionbrunnen besser zur Geltung zu bringen. Der Brunnen besteht aus einem zwölfeckigen Brunnenbecken, dessen Seiten in der Form eines Kreuzes ein- und ausschwingen, und einem kandelaberartigen Schaft mit zwei runden Schalen, sodass er der Gattung der Kandelaberbrunnen zugeordnet werden kann. Becken und Schaft sind mit reichem figuralem und ornamentalem Schmuck versehen, der immer mit dem Thema des Wassers in Verbindung steht. Die namengebende Hauptfigur des Brunnens ist Orion, Sohn des Neptunus, begleitet von seinem Hund Sirius. Von den Messinesen wurde Orion gerne als ihr mythischer Stadtbegründer angesehen, auch wenn er der Legende nach die antike Stadt – vormals Zancle genannt – eigentlich nur weiter ausgebaut hatte. Unter der Standfläche Orions reiten vier Putten auf wasserspeienden Delphinen. Die Schale unter ihnen scheint von vier Najaden getragen zu werden. Wiederum im Becken darunter befinden sich vier Tritonen mit fischschwänzigen Leibern. Das große, polygonale Becken wird dominiert von vier hingelagerten Figuren alter, bärtiger Männer als Personifizierungen der vier Flüsse Nil, Tiber, Ebro und Camaro, der Wildbach südlich der Stadt, der für eine bessere Wasserversorgung umgeleitet worden war und auch diesen Brunnen speiste. Die Beckenwand zieren Hermen und Reliefmedaillons mit Szenen aus den Metamorphosen und den Fasti des Ovid. Der Grundgedanke des Figuren- und Bildprogramms des Brunnens, an dem wohl auch der in messineser Diensten stehende hochgelehrte Francesco Maurolico beteiligt gewesen war, läuft auf die Erhebung des Wildbaches Camaro zum Fluss hinaus und dient letztendlich als Städtelob dem Ruhm Messinas. Seit 1855 ist der Brunnen von einem Zaun umgeben; bis dahin konnten die Messinesen aus ihm Wasser schöpfen. Der amerikanische Kunsthistoriker Bernard Berenson bezeichnete den Orionbrunnen als „den schönsten Brunnen des 16. Jahrhunderts in Europa“.

Neptunbrunnen (Messina)
Neptunbrunnen (Messina)

Der Neptunbrunnen (italienisch Fontana del Nettuno) in Messina wurde 1557 von dem Bildhauer Giovanni Angelo Montorsoli, einem Schüler Michelangelos, geschaffen. Der Brunnen steht auf der Piazza dell’Unità d’Italia, also unweit der Küstenpromenade der Stadt neben dem Bootshafen. Auftraggeber war die Stadt Messina, nachdem sie auch den Orionbrunnen von Montorsoli haben anfertigen lassen. Direkt nach der Vollendung des Brunnens gegenüber der Kathedrale, machte sich Montorsoli an die Arbeit für den Neptunbrunnen. Der Brunnen stellt Neptun auf einem Sockel stehend und zu seinen Füßen Skylla und Charybdis auf Felsen kauernd dar. Skylla und Charybdis sind Figuren, die eine Allegorie der Straße von Messina darstellen. „Rechts hält Skylla den Strand, links tobt ohne Gnade Charybdis“ heißt es bei Vergil (Aen.III, 420 Ovids Metamorphosen XIII S. 730ff.) Es heißt, dass in der Meerenge zwischen Sizilien und dem italienischen Festland etliche Seefahrer ums Leben gekommen sind, unter anderem auch die Seefahrer Odysseus. Doch sind die Ungeheuer vom Gott des Meeres in ketten gelegt gebändigt, das spricht für eine gefahrlose Überfahrt. Der Brunnen wurde während der Unruhen gegen die Bourbonen-Herrschaft 1848 durch Kanonenbeschuss schwer beschädigt und musste von Letterio Subba und Gregorio Zappalà restauriert werden. Dabei verzichtete man auf die ursprünglich stufenförmige Basis und ersetzte sie durch einen achteckigen Sockel. Die heutigen Statuen des Brunnens sind Kopien aus dem 19. Jahrhundert; die Originale befinden sich heute im 1914 erbauten Nationalmuseum. Bis 1934 stand der Brunnen ein Stück abseits an der so genannten Palazzata am Hafen.