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Kabelsketal

Gemeinde in Sachsen-AnhaltGemeindegründung 2004Kabelsketal
DE ST 15 0 88 150 Kabelsketal COA
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Kabelsketal ist eine Gemeinde im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Sie entstand am 1. Januar 2004, zum damaligen Zeitpunkt noch als Teil der Verwaltungsgemeinschaft Kabelske-Tal, im Rahmen der Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt 2004/2005, aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Dieskau, Dölbau, Gröbers und Großkugel. Der Bach Kabelske, zum Einzugsgebiet der Weißen Elster gehörend, ist namensgebend für die Gemeinde.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kabelsketal (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kabelsketal
B 6, Kabelsketal

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.431666666667 ° E 12.082777777778 °
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Adresse

B 6
06184 Kabelsketal (Gröbers)
Sachsen-Anhalt, Deutschland
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In der Umgebung

Depot von Bennewitz

Das Depot von Bennewitz (auch Gröbers-Bennewitz I) ist einer der bedeutendsten Depotfunde der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur. Es datiert in die Zeit zwischen 2000 und 1700 v. Chr. Das Depot wurde 1879 beim Pflügen auf einem Acker in Bennewitz, heute Teil der Gemeinde Kabelsketal (Saalekreis, Sachsen-Anhalt), in einem Tontopf gefunden. Der Topf ist nicht mehr erhalten. Das Depot umfasst 297 Randleistenbeile derselben Machart. Zusammengenommen wiegen die Fundstücke ca. 70 kg. Die Beile sind augenscheinlich nie verwendet worden. Das Depot ist heute auf mehrere Sammlungen verteilt. 200 Beile gelangten ins Museum für Vor- und Frühgeschichte nach Berlin, 36 ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle (Saale) und 14 ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach Dresden. Einzelne Beile befinden sich zudem im Kulturhistorischen Museum in Magdeburg, in den Regionalgeschichtlichen Sammlungen der Lutherstadt Eisleben, im Braunschweigischen Landesmuseum in Braunschweig, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und im Archäologischen Museum in Krakau. Die nähere Umgebung des Fundortes ist äußerst reich an Funden der Aunjetitzer Kultur. Westlich bei Dieskau wurden drei weitere bedeutende Depots (I, II und III) entdeckt. Weiterhin befanden sich hier mehrere (im 19. Jahrhundert weitgehend abgetragene) Grabhügel, darunter der Bornhöck bei Raßnitz, der Grabhügel von Dieskau und der Hallberg zwischen Benndorf und Osmünde.