Kornmessersches Waisenhaus
Das Kornmessersche Waisenhaus entstand im Jahr 1719 nach dem Tod von Maria de Pedy, der zweiten Ehefrau von Joachim Friedrich Kornmesser, der bis zu seinem Tod 1715, regierender Bürgermeister von Berlin war. Das Vermögen der Familie ging an die Bürgermeister Kornmesser-Stiftung und wurde dann zum Bau und Betrieb des Kornmesserschen Waisenhaus genutzt. Es befand sich zuerst in der Klosterstraße, ab 1838 am Georgenkirchplatz. Die Verantwortlichen der Stiftung beschlossen im Jahr 1897, das Waisenhaus aus der Innenstadt nach Groß-Lichterfelde zu verlegen. Das neue große Waisenhaus wurde von Hans Altmann entworfen und am Teltower Weg 7–10 (heute: Goerzallee) unweit des bekannten Ausflugslokals Wiesenbaude gebaut. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und nach dem Krieg abgerissen. Noch heute erinnert die Kornmesserstraße an das Waisenhaus.
Auszug des Wikipedia-Artikels Kornmessersches Waisenhaus (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).Kornmessersches Waisenhaus
Goerzallee, Berlin Lichterfelde
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Geographische Koordinaten (GPS)
| Breitengrad | Längengrad |
|---|---|
| N 52.419696 ° | E 13.293908 ° |
Adresse
Goerzallee
Goerzallee
14167 Berlin, Lichterfelde
Deutschland
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