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Antoniterhof Kleinbasel

Abgegangenes Bauwerk in BaselAufgelöst 1545Ehemaliges AntoniterklosterGegründet 1462Kloster (13. Jahrhundert)
Klosterbau in Basel

Der Antoniterhof Kleinbasel war eine Niederlassung des Antoniterordens im Stadtteil Kleinbasel der Stadt Basel (Schweiz). 1462 kaufte die Generalpräzeptorei Freiburg einen Wirtschaftshof im rechtsrheinischen Stadtviertel Kleinbasel. Diese Niederlassung hatte innerhalb der Ordenshierarchie aber nie den Rang einer selbständigen (von einem Präzeptor, also einem Klostervorsteher geleiteten) Präzeptorei, sondern war direkt der Generalpräzeptorei in Freiburg unterstellt. Um 1480 wurde auf dem Areal auch eine Kapelle erbaut. 1545 wurde sie an einen Basler Bürger verkauft. Auf der linksrheinischen Seite von Basel und nordwestlich schon ausserhalb der Mauern gelegen, existierte bereits seit Beginn des 13. Jahrhunderts eine Niederlassung der Antoniter, die der Generalpräzeptorei Isenheim unterstellt war, so dass es für mehrere Jahrzehnte zwei Antoniterniederlassungen mit zwei Antoniterkapellen in Basel gab, die verschiedenen Generalpräzeptoreien des Antoniterordens unterstanden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Antoniterhof Kleinbasel (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Antoniterhof Kleinbasel
Utengasse, Basel Altstadt Kleinbasel

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N 47.559713 ° E 7.59283 °
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Adresse

Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt

Utengasse 45
4058 Basel, Altstadt Kleinbasel
Basel-Stadt, Schweiz
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In der Umgebung

Café Spitz
Café Spitz

Das Café Spitz ist ein Gesellschaftshaus im Kleinbasel. Es befindet sich unmittelbar bei der Mittleren Brücke und wurde 1838–40 nach Plänen von Amadeus Merian im Auftrag der Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels erstellt. Auf dem Dach erhielt es ein goldenes Türmchen, das ihm vorerst den Namen «zum goldenen Spitz» gab. Der spätere Namen «zur Harmonie» setzte sich nicht durch. Mehr Erfolg hatte der Name «Café National». Schon damals wurde «Café Spitz» als Beiname angewendet, so dass er 1896 offiziell wurde. Die Gesellschaft «zum Hären» unter den Ehrengesellschaften besass noch als einzige ein eigenes Haus und tauschte dies gegen die Niklauskapelle unmittelbar neben dem Café National. Somit hatten die Gesellschaften, die schon lange mit Platzproblemen kämpften, die Möglichkeit, das Café auszubauen, und das ebenfalls nach Plänen von Merian in den Jahren 1859 und 1860. 1962 brannte der Dachstuhl und stand in der Folge leer. Auf amtliche Weisung wurde er 1966 abgerissen. An seiner Stelle steht heute das Hotel Merian, das 1969 das Opfer einer Brandstiftung wurde. Die Aussenfassade blieb bestehen und der Innenbau wurde möglichst originalgetreu rekonstruiert. Im Erdgeschoss wurde für den Fussgängerverkehr eine Arkade aufgebrochen, die 1990 zugemauert wurde. Das Café Spitz (Brasserie Café Spitz) ist heute Teil des Hotels Merian und beherbergt im Erdgeschoss ein Restaurant. Es ist noch heute das Lokal der Ehrengesellschaften.