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Curie Museum

Erfinder-, Forscher-, WissenschaftlermuseumMaisons des IllustresMarie Curie als NamensgeberMuseum in ParisMuseumsgründung 1992
Pierre Curie
Entrance to Musee Curie, Paris
Entrance to Musee Curie, Paris

Das Curie-Museum (frz.: *Musée Curie*) befindet sich im „Campus Curie“ im Quartier du Val-de-Grâce des 5. Arrondissements von Paris, unweit des Panthéons, in dem Pierre und Marie Curie seit 1995 ruhen. Das Museum umfasst einen Ausstellungsbereich und ein Archivzentrum und zeigt die Geschichte der Radioaktivität sowie deren erste medizinische Anwendungen durch die Radiotherapie. Es befindet sich im sogenannten „Pavillon Curie“, der von dem Architekten Henri-Paul Nénot (1853–1934) errichtet und heute vom CNRS und vom Institut Curie betrieben wird. Diese Institution verwaltet auch die benachbarten Pavillons „Pasteur“ und „des Sources“. Am 25. November 2024 gab das französische Kulturministerium bekannt, dass das Gebäude als historisches Denkmal (Monument historique) eingetragen wird. Anlass war eine geplante Teilabrissmaßnahme zugunsten eines modernen Neubaus, die zuvor erhebliche Proteste ausgelöst hatte.

Auszug des Wikipedia-Artikels Curie Museum (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Curie Museum
Rue Pierre et Marie Curie, Paris Paris 5e Arrondissement (Paris)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.844166666667 ° E 2.3447222222222 °
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Adresse

Musée Curie

Rue Pierre et Marie Curie
75005 Paris, Paris 5e Arrondissement (Paris)
Île-de-France, Frankreich
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Telefonnummer

call+33156245533

Webseite
musee.curie.fr

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Entrance to Musee Curie, Paris
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In der Umgebung

Institut Henri Poincaré

Das Institut Henri Poincaré (IHP) ist ein zentrales französisches Institut für Mathematik und theoretische Physik in Paris. Es ist als École interne der Universität Paris VI angegliedert. Sitz ist die Rue Pierre et Marie Curie 11 in Paris. Das Institut beherbergt eine Bibliothek mit 2009 etwa 35.000 Büchern und 255 Zeitschriften und Seminarräume. Außerdem ist es Sitz verschiedener französischer mathematischer und physikalischer Gesellschaften wie der Société Mathématique de France (SMF), der französischen physikalischen Gesellschaft (SFP), der französischen statistischen Gesellschaft (SFdS), der Fondation Sciences Mathématiques de Paris (FSMP) und der französischen Gesellschaft für Angewandte und Industrie-Mathematik (SMAI). Das IHP veranstaltet regelmäßig Workshops, Seminare und Konferenzen. Hauptsächlich werden jedes Jahr unter dem Dach des Centre Émile Borel (CEB) drei Trimester zu speziellen Themen organisiert. Am IHP finden auch die bekannten Bourbaki Seminare statt und die Preisträger der französischen Akademie der Wissenschaften halten hier ihre Preisvorträge. Das Institut veröffentlicht die Zeitschrift Annales de l´Institut Henri Poincaré (AIHP) in drei Reihen: A (Theoretical and Mathematical Physics), B (Probability and Statistics), C (Nonlinear Analysis). 1964 erfolgte die erste Spaltung in A,B, gefolgt 1983 von C. Die Reihe A erscheint in Kooperation mit Acta Physica Helvetica im Birkhäuser Verlag, nachdem beide Zeitschriften 2000 fusionierten, seitdem heißt sie Annales Henri Poincaré. Das Institut wurde 1928 mit Unterstützung der Rockefeller-Stiftung gegründet und nach Henri Poincaré benannt. Treibende Kräfte waren die führenden französischen Mathematiker Émile Borel (der Gründungsdirektor des IHP), Jacques Hadamard und Émile Picard sowie der US-amerikanische Mathematiker George David Birkhoff, der auf dem Gebiet dynamischer Systeme arbeitete, das von Poincaré revolutioniert wurde. Eines der Motive für die Gründung war ein Aufholbedarf insbesondere in theoretischer Physik in Frankreich gegenüber dem Ausland und der Wunsch einer besseren internationalen Vernetzung. Neben theoretischer Physik spielte auch die Wahrscheinlichkeitstheorie, die von Borel gepflegt wurde, in den Anfangszeiten eine große Rolle. Mit der Umorganisation der Universität Paris in den 1970er Jahren wurde der Sitz des IHP überwiegend von fachfremden Organisationen genutzt. Initiativen verschiedener französischer Mathematiker und Physiker wie Jean-Pierre Aubin, Bernard Teissier und Bernard Julia (Demazure Report) in den 1980er Jahren führten zur Neugründung 1990 mit Angliederung an die Universität Paris VI und gleichzeitiger Nutzung durch das CNRS.

Universität Panthéon-Assas
Universität Panthéon-Assas

Die Universität Panthéon-Assas (französisch Université Panthéon-Assas [ynivɛʁsite pɑ̃teɔ̃asas], kurz: Assas [asas], Paris II [paʁi dø]) ist eine öffentliche Universität in Paris. Sie ist die Nachfolgerin der rechtswissenschaftlichen Fakultät der 1970 aufgespaltenen Universität von Paris, der Sorbonne. Ihre rechtswissenschaftliche Fakultät gilt in Frankreich als sehr angesehen.Neben den Rechtswissenschaften umfasst das Studienangebot auch Wirtschafts-, Verwaltungs- und Sozialwissenschaften. Seit ihrer Gründung hat die Universität zahlreiche Präsidenten, Ministerpräsidenten sowie weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hervorgebracht. Die meisten der 19 Standorte der Universität befinden sich im Quartier Latin. Ein Standort befindet sich in Melun. Namensgeber der Hochschule ist das Hauptgebäude in der Rue d'Assas, westlich des Jardin du Luxembourg, sowie das Panthéon, in dessen unmittelbarer Nähe sich das im späten 18. Jahrhundert von Jacques-Germain Soufflot entworfene Gebäude der einstigen rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität von Paris befindet. Dort ist heute die Universitätsleitung untergebracht. Die Universität Panthéon-Assas teilt sich das Gebäude mit der ebenfalls 1970 entstandenen Universität Panthéon-Sorbonne. Im Zuge der Aufspaltung der Universität von Paris entschlossen sich nämlich einige Rechtswissenschaftler, Teil dieser neuen interdisziplinären Universität zu werden, während 88 der insgesamt 108 Rechtswissenschaftler die Universität Panthéon-Assas als primär rechtswissenschaftliche Universität begründeten.