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Gewerkschaftsblock

Baudenkmal in BremenBauwerk des Neoklassizismus in DeutschlandErbaut in den 1920er JahrenGröpelingenRealisiertes Projekt (Städtebau)
Siedlung (Städtebau) in der Freien Hansestadt BremenWohngebäude in Bremen
Groepelingen 49
Groepelingen 49

Der Gewerkschaftsblock in Gröpelingen, auch Roter Block genannt, befindet sich in Bremen, Stadtteil Gröpelingen, Ortsteil Lindenhof, eingerahmt von der Gröpelinger Heerstraße, der Grasberger Straße, der Altenescher Straße sowie dem Pastorenweg. Die Werschenreger Straße ragt außerdem in den Komplex hinein. Unmittelbar hinter der Altenescher Straße beginnt der Waller Friedhof. Der Bau, entworfen von den Architekten Johannes Willy Berner und Georg Schikore, entstand zwischen 1923 und 1929 in zwei Bauabschnitten für die heutige Gewoba. Seit 2020 steht der Komplex unter Bremer Denkmalschutz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Gewerkschaftsblock (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Gewerkschaftsblock
Werschenreger Straße, Bremen Gröpelingen (Bremen-West)

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Breitengrad Längengrad
N 53.110616 ° E 8.767604 °
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Adresse

Werschenreger Straße 3
28237 Bremen, Gröpelingen (Bremen-West)
Bremen, Deutschland
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Groepelingen 49
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In der Umgebung

Arbeitende Hände
Arbeitende Hände

Die Plastik Arbeitende Hände steht in Bremen-Gröpelingen auf dem Bürgermeister-Ehlers-Platz am Pastorenweg. Sie wird in der Liste der Denkmale und Standbilder der Stadt Bremen geführt. Die Skulptur aus Bronze auf einem 3,9 m × 2,3 m × 1,6 m großen Betonsockel von 1987 stammt vom Bildhauer Bernd Altenstein. Sie wurde ein Jahr nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruchs AG Weser konzipiert. Die Großwerft war seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts der wichtigste Arbeitsplatz in Gröpelingen und Walle. Die Bewohner der Stadtteile hatten einen wichtigen Bezugsort für ihr Leben verloren. Das Denkmal für die Werftarbeiter hat die Form zweier werktätiger Hände. Die eine Hand hält ein Werkstück fest umklammert, die andere Hand berührt es kaum. Eine bestimmte Bewegung innerhalb eines Arbeitsvorgangs wird gezeigt. Der Senator für Kultur in Kunst im öffentlichen Raum Bremen interpretiert die Skulptur so: Sie „erlaubt es dem Betrachter von keiner Stelle aus ihre Komposition als geklärt und ruhig zu empfinden, auch die Oberflächen bieten dem Blick wenig Halt.“ ... „Die Unruhe, die die Skulptur ausdrückt, verweist auf die Unsicherheit von Menschen, denen ihr Arbeitsplatz genommen wurde.“ Von Altenstein stammen in Bremen noch u. a. Das Ende (1978) in den Wallanlagen, Entfaltung in der Reeder-Bischoff-Straße, Waller Gespräche (1981) auf dem Wartburgplatz in Walle, Blockdieker Gespräche (1982) in Osterholz, Zyklus Arbeit (1985), Relief im Innenraum der Oberpostdirektion Bremen, Vier Jahreszeiten (1991) am Ufer des Hollersees beim Park Hotel Bremen, Unser Planet auf dem Domshof und Fietje Balge (2001) Hinter dem Schütting, beim Bremer Marktplatz. Von Waldemar Otto stammt die Skulptur Zur Schicht von 1983 in Gröpelingen, Ecke Lindenhofstraße/ Dockstraße, die auch an das Arbeitsleben der Werft erinnert.