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Carreras Cigarette Factory

Bauwerk des Art déco in EnglandBauwerk im London Borough of CamdenDenkmalgeschütztes Bauwerk in LondonEhemaliger TabakwarenherstellerErbaut 1928
Orientalisierende ArchitekturTabakwarenhersteller (Vereinigtes Königreich)Umgenutztes Bauwerk in London
The biggest cats in London^ geograph.org.uk 670712
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Die Carreras Cigarette Factory (deutsch: Carreras Zigarettenfabrik) ist ein großes Art-déco-Gebäude im Stadtbezirk Camden, London, Vereinigtes Königreich. Es gilt als markantes Beispiel des Neuägyptischen Stils des frühen 20. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde 1926–28 von der Carreras Tobacco Company im Besitz des russisch-jüdischen Erfinders und Philanthropen Bernhard Baron im Gemeinschaftsgartenbereich von Mornington Crescent nach einem Entwurf der Architekten Marcus Evelyn Collins und Owen Hyman Collins und Arthur George Porri errichtet. Es ist 168 Meter lang und überwiegend weiß. Zu den charakteristischen Verzierungen des Gebäudes im ägyptischen Stil gehörten ursprünglich eine Sonnenscheibe des Sonnengottes Ra, zwei überlebensgroße Statuen schwarzer Katzen, die den Eingang flankierten, und farbenfrohe bemalte Details. Als die Fabrik 1961 in Büros umgewandelt wurde, gingen die ägyptischen Details verloren, sie wurden jedoch bei einer Renovierung Ende der 1990er Jahre restauriert und Nachbildungen der Katzen wurden vor dem Eingang aufgestellt. Das Gebäude liegt am nördlichen Ende der Hampstead Road mit Blick auf den Harrington Square (Harrington-Platz).

Auszug des Wikipedia-Artikels Carreras Cigarette Factory (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Carreras Cigarette Factory
Clarkson Row, Groß-London Fitzrovia (London Borough of Camden)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.5335 ° E -0.1398 °
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Adresse

Clarkson Row
NW1 7RA Groß-London, Fitzrovia (London Borough of Camden)
England, Vereinigtes Königreich
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The biggest cats in London^ geograph.org.uk 670712
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In der Umgebung

Camden Palace
Camden Palace

Camden Palace ist ein Londoner Veranstaltungsort im Stadtteil Camden, welcher heute unter dem Namen KOKO firmiert und vorwiegend als Konzert-Location genutzt wird. Das Gebäude, ursprünglich „Camden Theatre“ genannt, wurde im Jahre 1900 erbaut und diente anfänglich als Theater. Es gilt als eine der berühmtesten und traditionsreichsten Theater- und Kulturstätten Englands. Frühere Namen des Theaters, welches im Laufe der Zeit auch als Kino, Club- und Rave-Location genutzt wurde, waren: Camden Theatre, Camden Hippodrome Theatre, Camden Hippodrome Picture Theatre, The Music Machine und Camden Palace. Unter anderem traten hier wiederholt Musiker wie Coldplay, Madonna oder Prince auf. Von 1945 bis 1972 wurde das Gebäude von der BBC als „Radio Theatre“ genutzt. In der Londoner House- und Techno-Szene ist die Location als Austragungsort zahlreicher Events bekannt, die von populären Clubs dort zwischen 1992 und 2004 ausgerichtet wurden, unter anderem Peach, Frantic, Moondance, Tonic, Heat und Raindance. Im Jahr 2004 wurde die Location geschlossen und komplett saniert, da das Innere von den vielen Rave-Veranstaltungen stark mitgenommen war. Auch die äußere Bausubstanz wurde erneuert. Seit der Wiedereröffnung nutzt der neue Betreiber KOKO das Gebäude als vielseitigen Veranstaltungsort für Live-Konzerte, Theater und Kabarett, Clubnächte, Firmenevents und Fernsehproduktionen und legt Wert darauf, dass nur wenige Techno-Events dort stattfinden. Außerdem wurde beschlossen, die Notausgänge, welche zu einem Labyrinth von Tunneln im Inneren des Mauerwerks führen, mit einem Alarmsystem zu versehen, da diese Gewölbe und Gänge sich zu den Rave-Zeiten der Location zu einem rechtsfreien Raum entwickelt hatten, der von dem Sicherheitspersonal nicht zu kontrollieren war. AC/DC-Legende Bon Scott verbrachte im damaligen Club Music Machine seine letzte Nacht, nach welcher er anschließend in einem Auto vor der Overhill Road 67 starb. Am 6. Januar 2020 kam es während Renovierungsarbeiten zu einem Brand des Dachstuhls.

Warren Street (London Underground)
Warren Street (London Underground)

Warren Street ist eine unterirdische Station der London Underground im Stadtbezirk London Borough of Camden. Sie liegt in der Travelcard-Tarifzone 1, an der Kreuzung von Euston Road und Tottenham Court Road (die Warren Street selbst ist eine kurze Nebenstraße der Letzteren). Hier kreuzen sich auf zwei Ebenen die Northern Line und die Victoria Line. Im Jahr 2011 nutzten 15,69 Millionen Fahrgäste die Station.Die Station besteht aus vier Ebenen. Die Schalterhalle im Erdgeschoss besitzt zwei Eingänge. Drei Rolltreppen führen zu der darunter liegenden Verteilerebene, die auch als Fußgängerunterführung dient. Zwei Rolltreppen führen hinunter zu den Bahnsteigen der Northern Line auf der dritten Ebene. Zwei weitere Rolltreppen führen zu den Bahnsteigen der Victoria Line auf der vierten Ebene. Eine Besonderheit der Victoria Line ist, dass die Züge hier im Rechtsverkehr fahren. Der Grund liegt in der relativ geringen Distanz zur Station Euston, wo die Bahnsteige seitenverkehrt gebaut wurden, um den Übergang zur Northern Line zu erleichtern. Am 22. Juni 1907 wurde die Station als Teil der Charing Cross, Euston and Hampstead Railway (heute der Charing Cross-Ast der Northern Line) eröffnet. Zu Beginn hieß sie Euston Road (diesen Namen kann man noch gut an den Wandfliesen erkennen). Die Umbenennung in Warren Street erfolgte am 7. Juni 1908. Um den Einbau von Rolltreppen zu ermöglichen, ersetzte man das ursprüngliche Stationsgebäude durch einen Neubau. Die Bahnsteige der Victoria Line wurden am 1. Dezember 1968 in Betrieb genommen. Die Station war vier Monate lang die südliche Endstation der Victoria Line, bis die Verlängerung Richtung Süden eröffnet wurde. Warren Street ist eine jener Stationen, die Ziel der gescheiterten Terroranschläge vom 21. Juli 2005 waren; der Sprengsatz des Selbstmordattentäters zündete jedoch nicht.

Royal College of Physicians
Royal College of Physicians

Das Royal College of Physicians (RCP; Königliches Ärztekollegium) ist ein Ärzteverband und Institut in Großbritannien mit Sitz in London (St. Andrews Place am Regent’s Park). Am RCP können ebenso wie an den Partnerinstituten (dem Royal College of Physicians of Edinburgh, dem Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow, dem Royal College of Physicians of Ireland) Qualifikationen in Form einer Mitgliedschaft (MRCP) erworben werden und andere spezialisiertere Fachqualifikationen. Früher gab es auch ein Lizenziat (LRCP). Aus den Mitgliedern wurden auch die Fellows gewählt (FRCP), wozu allerdings auch auswärtige Fellows kamen. Es gibt Fakultäten für Pharmakologie (Pharmaceutical Medicine) und Arbeitsmedizin (Occupational Medicine). Das RCP wurde 1518 mit königlicher Genehmigung von Heinrich VIII. gegründet. Seit 1674 führt es den Zusatz Royal. Es diente von Anfang an dem Zweck, die Qualifikation der Ärzte sicherzustellen und gegen nicht-qualifizierte Mediziner (wozu damals zum Beispiel auch Apotheker zählten) vorzugehen. Sie gaben auch Bücher heraus (wie die London Pharmacopeia 1618, die die Zusammensetzung der Arzneimittel regelte, und die Nomenclature of Diseases 1869) und beaufsichtigten die Veröffentlichung medizinischer Bücher in Großbritannien. Das Royal College of Physicians hat ein eigenes Museum mit umfangreichen Sammlungen zum Beispiel von medizinischen Instrumenten, von Skulpturen und Porträts sowie Silber. Das RCP war früher im heutigen Canada House am Trafalgar Square und ist heute am Regents Park in einem 1964 von Denys Lasdun entworfenen Gebäude ansässig. Alle zwei Monate erscheint die Zeitschrift des Colleges Clinical Medicine. Jährlich findet die Lumleian Lecture statt, benannt nach Lord John Lumley (um 1533–1609), ferner die Croonian Lecture, die Bradshaw Lecture, die Goulstonian Lecture und die Harveian Oration (seit 1656) zu Ehren von William Harvey. Chirurgen und Zahnärzte haben ein eigenes Royal College of Surgeons of England (und ähnlich in Edinburgh und Irland). Es gibt auch noch weitere Ärzteverbände wie das Royal College of Obstetricians and Gynaecologists.