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Giardino delle Rose

Erbaut in den 1860er JahrenParkanlage in der ToskanaPlanen und Bauen (Florenz)Rosarium
Girdino delle rose 5
Girdino delle rose 5

Der Giardino delle Rose (deutsch: Rosengarten) ist ein Park in der Nähe des Piazzale Michelangelo. Er bietet eine Sammlung von über 400 Rosen, weiteren Pflanzen und einen Blick auf Florenz und den Dom zu Florenz. Er ist in Terrassen angelegt. Der Park wurde 1865 von Giuseppe Poggi erbaut. 1895 wurde er für die Öffentlichkeit zugänglich. 1998 wurde hier außerdem ein Japanischer Garten eingerichtet. 2005 fand hier eine Einzelausstellung des belgischen Künstlers Jean-Michel Folon statt, darunter seine Kunstwerke „Partir“ und „Je me souviens“.

Auszug des Wikipedia-Artikels Giardino delle Rose (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Giardino delle Rose
Via di San Salvatore al Monte, Florenz Quartiere 1

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 43.763055555556 ° E 11.262777777778 °
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Adresse

Via di San Salvatore al Monte
50122 Florenz, Quartiere 1
Toskana, Italien
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Girdino delle rose 5
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In der Umgebung

Piazzale Michelangelo
Piazzale Michelangelo

Der Piazzale Michelangelo ist ein Aussichtsplatz in der toskanischen Metropole Florenz, welcher vor allem für die Aussicht auf die Stadt bekannt ist. Er wurde 1865 nach den Plänen des Architekten und Stadtplaners Giuseppe Poggi geschaffen. Florenz war damals kurzfristig die Hauptstadt Italiens und in diesem Zusammenhang kam es zu ehrgeizigen Bau- und „Sanierungs“-Projekten nach Vorbild des Umbaus von Paris durch Georges-Eugène Haussmann, die bis an die Jahrhundertwende von 1900 weiter wirkten. Es wurden die Uferstraßen entlang des Arno geschaffen, die heutige Piazza della Repubblica und als eine der ersten Maßnahmen, eine acht Kilometer lange Aussichtsstraße auf den Hügel von San Miniato, genannt Viale dei Colli, als deren Zentrum und Höhepunkt Poggi den Piazzale Michelangelo konzipierte. Von Poggi stammt auch der Pavillon im klassizistischen Stil im Hintergrund des Platzes, der zuerst als Michelangelo-Museum dienen sollte, nach einigen Jahren aber in ein Panoramarestaurant umfunktioniert wurde. Bronzekopien einiger Werke Michelangelos, etwa des David und der vier Allegorien der Mediceerkapellen von San Lorenzo schmücken den Platz. Vom Piazzale aus blickt man aufs Zentrum von Florenz, vom Forte Belvedere und der Kirche Santa Croce über den Ponte Vecchio, den Dom, den Palazzo Vecchio, den Bargello bis hin zu den Hügeln am Nordrand der Stadt, etwa jenen von Fiesole. Der weitläufige Platz ist ein zentraler Punkt für den Bustourismus und gut an den städtischen Busverkehr angebunden.

San Salvatore al Monte
San Salvatore al Monte

Die Kirche San Salvatore al Monte befindet sich seit dem 15. Jahrhundert in dem Stadtviertel San Niccolò von Florenz. Ebenso wie die benachbarte Kirche San Miniato al Monte thront sie hoch über der Stadt, noch oberhalb des Piazzale Michelangelo. Es handelt sich hierbei um eine Franziskanerkirche mit angeschlossenem Klosterkomplex. Es finden sich teilweise auch die Namen San Francesco al Monte alle Croci oder auch San Francesana di San Salvatore al Monte alle Croci. An der Planung der Kirche war seit 1474 Lorenzo il Magnifico beteiligt, doch stand der Bau in der Obhut der Calimala-Zunft, welche im Jahre 1487 dem Baumeister Simone del Pollaiuolo, genannt Cronaca, die Bauleitung übertrug und deren Wappen oberhalb des Eingangsportales zu sehen ist. Unterstützt wurde Cronaca im Bereich der Ausgestaltung der Kirche durch Giuliano da Sangallo. Obwohl im Jahre 1500 – wohl aufgrund einer statischen Fehlplanung – der Chor infolge des abschüssigen Geländes einstürzte, konnte die Kirche 4 Jahre später, also 1504, eingeweiht werden. Bei dem Kirchenbau handelt es sich um eine einschiffige Saalkirche mit offenem Dachstuhl aus Holz und einer flachen Chorkapelle. Entgegen dem sonst üblichen Kirchentypus der Bettelorden hat diese Kirche zahlreiche Seitenkapellen. Vor allem in der Gestaltung der Fenster ist deutlich Cronacas Auseinandersetzung mit den Vorgaben der antiken Architektur erkennbar. Von Michelangelo ist überliefert, dass er die Kirche gerne besuchte und sie seine bella villanella, also sein schönes Landmädchen nannte.