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Bismarck-Denkmal (Frankfurt-Höchst)

Bauwerk in Frankfurt-HöchstBismarckdenkmalBronzeskulptur in HessenDenkmal in Frankfurt am MainErbaut in den 1890er Jahren
Kulturdenkmal in Frankfurt-HöchstKunstwerk im öffentlichen RaumOtto von Bismarck als NamensgeberPersonenstatueSkulptur (1899)
Bismarck Frankfurt Höchst 03
Bismarck Frankfurt Höchst 03

Das Bismarck-Denkmal in Frankfurt-Höchst ist eine Bronzestatue, die den deutschen Politiker und Staatsmann Otto von Bismarck (1815–1898) darstellt. Nach Bismarcks Tod stifteten nationalgesinnte Bürger überall in Preußen Bismarckdenkmäler, auch in der damals zur Provinz Hessen-Nassau gehörenden Kreisstadt Höchst. Das Werk des Münchener Bildhauers Alois Mayer wurde am 30. Mai 1899 enthüllt.Anders als das 1908 in der Frankfurter Gallusanlage aufgestellte Bismarck-Denkmal wurde es 1940 nicht für die Metallspende des deutschen Volkes zerstört und eingeschmolzen, weil die Nationalsozialistische Stadtregierung ihm einen „heimatlichen Wert“ zusprach.

Auszug des Wikipedia-Artikels Bismarck-Denkmal (Frankfurt-Höchst) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Bismarck-Denkmal (Frankfurt-Höchst)
Bolongarostraße, Frankfurt am Main Höchst (West)

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Adresse

Otto von Bismarck

Bolongarostraße
65929 Frankfurt am Main, Höchst (West)
Hessen, Deutschland
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Bismarck Frankfurt Höchst 03
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In der Umgebung

Kraftwerk Höchst
Kraftwerk Höchst

Das Kraftwerk Höchst war ein 1910–1911 errichtetes Steinkohlekraftwerk in Höchst am Main, seit 1928 Stadtteil von Frankfurt am Main. Bereits vor Unternehmensgründung der Main-Kraftwerke begannen am 4. Juli 1910 die Bauarbeiten am Kraftwerk Höchst, das die Stadt Höchst und die Vortaunusgemeinden mit Strom versorgen sollte. Die Überlandzentrale am Großen Wingertsweg (heute An der Schützenbleiche) entstand auf dem alten Fabrikgelände der Farbwerke Meister, Lucius & Brüning, die ihr Stammwerk inzwischen etwa einen Kilometer stromabwärts verlegt hatten. Das Kraftwerksgebäude bestand aus dem Kesselhaus am Mainufer, wo sich auch die Verladeeinrichtung für die per Schiff angelieferte Kohle befand, und dem quer an die Nordfront des Kesselhauses angebauten Maschinenhaus. An der Ostseite des Maschinenhauses zur Stadt Höchst orientiert lag das Schaltergebäude mit einem dreiachsigen Wellgiebel im Jugendstil sowie das nördlich daran anschließende traufständige Verwaltungsgebäude. Das Maschinenhaus erhielt zwei Synchrongeneratoren von je 2,2 MW Leistung welche Dreiphasenwechselstrom bei einer Generatorspannung von 10 kV lieferten. Am 14. Mai 1911 ging das Kraftwerk in Betrieb. 1913 musste es um einen weiteren Generator von 5 MW erweitert werden. Weitere Erweiterungen der Kesselanlage und des Kraftwerks folgten 1915 bis 1917 und 1922. 1989 erhielt das Kraftwerk eine Anlage zur Rauchgasentschwefelung. 1999 wurde es wegen mangelnder Rentabilität stillgelegt, nachdem es zuletzt nur noch aushilfsweise in Betrieb war. 2004 bis 2005 wurden das alte Kraftwerksgebäude und die beiden Kamine abgerissen, an ihrer Stelle entstand ein Verwaltungsgebäude der Süwag Energie AG. Noch in Betrieb ist die mit 110 kV betriebene Umspannanlage in Höchst, die bis heute auch als Teil der Stromversorgung des Industrieparks Höchst dient.