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Christuskirche (Kapfenberg)

Baudenkmal (Steiermark)Bauwerk der Moderne in der SteiermarkChristuskircheErbaut in den 1960er JahrenKapfenberg
Kirche in der Superintendentur SteiermarkKirchengebäude der ModerneKirchengebäude in EuropaKirchengebäude in der Steiermark
Evang. Pfarrzentrum, Christuskirche
Evang. Pfarrzentrum, Christuskirche

Die Christuskirche ist die evangelische Gemeindekirche von Kapfenberg im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Sie gehört der Evangelischen Superintendentur A. B. Steiermark an.

Auszug des Wikipedia-Artikels Christuskirche (Kapfenberg) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Christuskirche (Kapfenberg)
Martin-Luther-Platz,

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N 47.442153 ° E 15.290778 °
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Adresse

Christuskirche

Martin-Luther-Platz 1
8605 , Mürzbogen
Steiermark, Österreich
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Evang. Pfarrzentrum, Christuskirche
Evang. Pfarrzentrum, Christuskirche
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Kapfenberg
Kapfenberg

Kapfenberg ist mit 22.182 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023) die drittgrößte Stadt im österreichischen Bundesland Steiermark sowie größte Stadt im Gerichtsbezirk Bruck an der Mur und im politischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Die Stadt liegt zwischen Kindberg und Bruck an der Mur am Fluss Mürz im Mürztal. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde Kapfenberg am 1. Jänner 2015 mit der vormals eigenständigen Gemeinde Parschlug vereinigt. Das Gebiet der Stadtgemeinde ist wesentlich vom Wald geprägt, der rund 66 % der Gemeindefläche ausmacht.Bekannt wurde die im Jahr 1145 zum ersten Mal urkundlich erwähnte Stadt vor allem durch die ansässige Stahlindustrie. Die Nähe zum steirischen Erzberg und Wasserkraft in ausreichendem Maß haben hier schon ab dem 15. Jahrhundert mehrere Hammerwerke entstehen lassen. Insbesondere seit der Übernahme der Werke durch die Gebrüder Böhler – heute allesamt im Eigentum der voestalpine AG – im Jahr 1894 wurde der Ruf als Stahlstadt begründet. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Erzeugung von speziellen Stahllegierungen für Werkzeuge, Medizintechnik, Luftfahrt sowie Legierungspulver für additive Fertigung (Metall 3D-Druck). Kapfenbergs Bedeutung als Industriestadt hat durch neue High-Tech Betriebe, unter anderem Pankl Racing, weiter zugenommen. Die örtlichen Betriebe gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region.Oberhalb der Stadt befindet sich die 1173 erstmals urkundlich erwähnte Burg Oberkapfenberg, auf der jährlich eines der größten Ritterfeste Österreichs stattfindet. Die in den Jahren nach 1992 restaurierte Burg und ein großes Angebot von Sportmöglichkeiten bilden den Mittelpunkt der touristischen Aktivitäten der Stadt.

Burg Oberkapfenberg
Burg Oberkapfenberg

Die Burg Oberkapfenberg ist eine Höhenburg oberhalb von Kapfenberg, nordöstlich von Bruck an der Mur in der Steiermark (Österreich). Im Jahr 1173 wurde hier erstmals eine Burg Chaffenberch (Burg am Ausschauberg) erwähnt. Reste ihres Oberhaues sind noch unterhalb der Loreto-Kapelle zu erkennen. Im 13. Jahrhundert erbauten die Grafen von Stubenberg die heutige Burg als Wohn- und Verwaltungssitz. Um 1550 erfolgte der Umbau zur Renaissance-Festung. Nachdem die Grafen von Stubenberg im Jahr 1739 ihren Wohnsitz ins Schloss Wieden an der Mürz verlegt hatten, stand die Burg Oberkapfenberg leer und verfiel zur Ruine. Erst 1953 begann Graf von Stubenberg mit dem Wiederaufbau zu einem Burghotel unter Einbeziehung der Ruinen der alten Burg. Aber im Jahr 1985 ging der Pächter in Konkurs und die Burg stand erneut leer und begann zu verfallen. 1992 kaufte die Stadtgemeinde Kapfenberg die Burg. Es wurde ein Verein gegründet, der die Restaurierung vorantrieb. 1994 konnte das Burgrestaurant eröffnet werden. Seit einigen Jahren beherbergt die Burg auch eine Greifvogelschau. Von 2003 bis 2008 fand eine Ausstellung historischer Waffen, sowie in einem Sonderteil Foltermethoden und Folterinstrumente statt. Seit April 2009 gibt es die neue Ausstellung Grenzgänge – Eine Zeitreise mit Kreuzrittern und Alchemisten. Nach einer Hangrutschung im Herbst 2011 wurden einige archäologische Funde aus „Stubenbergs Küche“ gemacht. Dies ist auch die Bezeichnung der Sonderausstellung 2012 in der Burg Oberkapfenberg mit Töpfen, Knochenresten und Spielzeug der Kinder. Alljährlich findet im Juni das Ritterfest statt, welches eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Österreich ist.

Kapfenberg Bulls (Basketball)
Kapfenberg Bulls (Basketball)

Kapfenberg Bulls ist ein Basketballverein aus Kapfenberg in der Steiermark. Seit 1991 spielt der Verein in der österreichischen Basketball-Bundesliga. Die größten Erfolge erzielte der Verein in den Jahren 2001–2004 mit vier Meistertiteln in Folge sowie drei Siegen im Supercup. Damit waren die Bulls der erste österreichische Basketballmeister, der nicht aus Wien oder Niederösterreich stammte. Zudem gewann die Mannschaft drei Mal den Cup. Den größten internationalen Erfolg erreichten die Bulls in der Saison 2008/09 mit einem dritten Rang in der Central European Basketball League, was die beste Platzierung einer österreichischen Basketballmannschaft in einem europäischen Wettbewerb darstellt. Der Verein wurde 1976 als Sparte des Turnvereins Aflenz gegründet. 1996 wurde der Verein zu einem Zweigverein der Kapfenberger Sportvereinigung und der Vereinssitz nach Kapfenberg verlegt, nachdem die Bundesliga-Mannschaft in den Jahren zuvor ihre Spiele bereits in der Kapfenberger Walfersamhalle ausgetragen hatte. Seit 2004 trägt der Verein den Namen Kapfenberg Bulls, nachdem er zuvor unter anderem „TV Sparkasse Aflenz“, „Basketballclub Sparkasse Aflenz“ und „Basket Bears“ hieß. Seit 2009 ist die Eishockeymannschaft Kapfenberg Bulls eine Sparte des Vereins. Die Mannschaft ist der Nachfolger der insolventen Icetigers. Trainer der Mannschaft war bis Ende Dezember 2017 Michael Schrittwieser, der in dieser Position an allen bis dahin errungenen Titeln der Bulls beteiligt war und dadurch zum erfolgreichsten österreichischen Basketballtrainer wurde.