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Steinbrücke Oberweimar

Brücke in EuropaBrücke in WeimarErbaut in den 1720er JahrenIlm (Saale)Kulturdenkmal in Oberweimar (Weimar/Thüringen)
Steinbrücke
OberweimarSteinbrücke
OberweimarSteinbrücke

In Oberweimar befindet sich eine der ältesten Brücken Weimars, die Steinbrücke. Erbaut hatte sie der Sohn von Schlossbaumeister Johann Moritz Richter, Christian Richter im Jahre 1722, der auch die älteste Weimarer Brücke, die Sternbrücke erbaute. Die erste steinerne Brücke über die Ilm wurde mit dem als Thüringer Sintflut bezeichneten Hochwasser von 1613 zerstört. In Oberweimar erinnert im Bienenmuseum eine Tafel an dieses Ereignis. Ebenfalls an der Steinbrücke wurde eine Gedenktafel angebracht, die sich allerdings im Stadtmuseum Weimar befindet. Bis zum Neubau der Brücke durch Richter war seit 1615 eine Holzbrücke im Dienst, über die der Verkehr lief. Im Jahr 1952 bekam sie eine Anbindung an der Nordseite für die Fußgänger. Das Gestein, das zum Bau dieser Vierbogenbrücke verwendet wurde, ist Muschelkalk und sind Travertine. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt ca. 45 m und eine Breite von ca. 5,70 m. Der größte Bogen hat eine Spannweite von etwa 10 m. Die Brücke besitzt alte Steinmetzzeichen.Die von der Belvederer Allee links nach Oberweimar führende Straße zur Steinbrücke heißt Steinbrückenweg. Die Steinbrücke Oberweimar steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar.

Auszug des Wikipedia-Artikels Steinbrücke Oberweimar (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Steinbrücke Oberweimar
Steinbrückenweg,

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Thüringen, Deutschland
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Plan 4 (Weimar)
Plan 4 (Weimar)

Das Haus Plan 4 im Weimarer Ortsteil Oberweimar gehörte einst zur Öl- und Papiermühle. Der Papierbach trieb von 1546 bis 1925 die Papiermühle (Plan 6b) in Oberweimar an, wo in dieser Zeit Papier produziert wurde. Im Haus Plan 4 wohnten die Papiermüller. Von 1356 bis 1546 war sie Ölmühle.Wer diese Papiermüller waren, ist durch die Monographie von Gerhard Buchmann über die Geschichte der Oberweimarer Papiermacher bekannt. Überhaupt sind für die Papiermühlen in Thüringen die Besitzfolgen erschlossen.Die Papiermühle wurde 1546 durch Friedrich dem Weisen errichtet. Es ereignete sich 1613 die sogenannte Thüringer Sintflut die auch die den Bereich des Plans in Mitleidenschaft zog, jedoch diese im Wesentlichen selbst unbeschadet blieb, sodass die Mühle selbst unbeschadet blieb. Das Gebäude stammt nicht aus der Bauzeit der Mühle, die zwischenzeitlich mehrfach abgebrannt war und neu errichtet wurde. Das geschah 1762, 1842 und 1876. Dieses ist ein Ziegelbau. Es hat mehrere Umbaumaßnahmen gegeben. Bemerkenswert ist der Zwerchgiebel. So jedenfalls wie Franz Jäde auf einem Aquarell 1860 die Papiermühle und damit auch das Wohnhaus der Papiermüller erfasste, sieht es nicht mehr aus. Die Dachgauben sind verschwunden. Auch der Speicherbau, ist um ein Stockwerk reduziert, der Dachstuhl durchgängig Der Zwerchgiebel, den es auch auf der Hofseite gibt, war bei Franz Jäde 1860 auch noch nicht da. Sonst hätte er ihn mit dargestellt. Das war wohl eine Folge der erwähnten Brände. Es befand sich hier einmal eine Woll- und Seidenwarenfabrik. Da war die alte Papiermühle längst nicht mehr in Betrieb, sodass auch keine Papiermüller hier noch wohnten. Diese gab es unter den Gebrüdern Güssow bereits 1888, die sie dort begründeten.Dieses Haus am Plan wurde während des Nationalsozialismus als Ghettohaus missbraucht. Dieses ist zwar bekannt, wird auch genannt. Eine Aufarbeitung die ein etwa jener des Brühl 6 beziehungsweise Belvederer Allee 6 in Weimar entsprechen würde, ist bislang noch nicht erfolgt. Es wird in diesen Zusammenhängen lediglich kurz erwähnt. Eine Gedenktafel ist hier auch im Unterschied zu den beiden anderen genannten bislang nicht angebracht worden. Stolpersteine gibt es hier auch nicht. Was auch wenig bekannt ist, dass hier zuvor ein Postamt drin war. Dieses war ein Zweigpostamt des Postamt 4, das zu der Zeit in der Musäusstraße war. Es wurde demnach zu diesem Zwecke umfunktioniert. Zu DDR-Zeiten hatte hier die Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) „Aufbau“ ihren Sitz. Heute wird es u. a. als Bürogebäude u. a. für Architekten, aber auch zumindest ein Teil davon als Nachtclub genutzt. Das Haus am Plan 4 steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Ortsteile) und auf der Liste der Kulturdenkmale in Oberweimar (Thüringen).