place

Paul-Außerleitner-Schanze

Erbaut 1941MediaWiki:Gadget/annotationPairSalzburger SchieferalpenSkisprungschanze in ÖsterreichSport (Bischofshofen)
Sportstätte im Land Salzburg
Paul Ausserleitner Schanze
Paul Ausserleitner Schanze

Die Paul-Außerleitner-Schanze ist eine Skisprungschanze im österreichischen Bischofshofen im Salzburger Land. Sie ist in der Vierschanzentournee die größte Schanze. Den Namen erhielt die Schanze aufgrund eines Todesfalls. Der einheimische Sportler Paul Außerleitner stürzte am 5. Jänner 1952 beim Training für das Dreikönigsspringen so schwer, dass er am 9. Jänner seinen Verletzungen erlag. Das Stadion trägt den Namen des ersten Tourneesiegers Sepp Bradl. Die Naturskisprung-Anlage wurde im Jahr 1941 erbaut. International bekannt ist die Paul-Außerleitner-Schanze für das alljährlich abschließende Dreikönigstag-Springen der Vierschanzentournee. Wenige Tage danach finden zwei Springen des Continental Cups statt. 1999 wurden im Rahmen der Nordischen Skiweltmeisterschaften die Bewerbe der Großschanze abgehalten. Der offizielle Schanzenrekord wurde von Dawid Kubacki am 6. Jänner 2019 mit 145,0 Metern in der Qualifikation für das am gleichen Tag ausgetragene Springen der Vierschanzentournee aufgestellt. Mit einem Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern gehört die Paul-Außerleitner-Schanze zu den größten Sportstätten in Österreich. Am Silvesterabend 2012 wurde die Schanzenanlage durch Bengalische Feuer beschädigt. Der Schaden belief sich auf 10.000 Euro, aber das Springen am 6. Jänner 2013 konnte stattfinden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Paul-Außerleitner-Schanze (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Paul-Außerleitner-Schanze
Estadio Nacional, Ñuñoa

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Paul-Außerleitner-SchanzeBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.415277777778 ° E 13.206111111111 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Estadio Nacional
7750030 Ñuñoa
Métropolitaine de Santiago, Chili
mapBei Google Maps öffnen

Paul Ausserleitner Schanze
Paul Ausserleitner Schanze
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Sinnhubschlössl

Das Sinnhubschlössl ist eine urzeitliche Siedlung und eine mittelalterliche Befestigung im Salzachtal etwa 2,5 km nördlich von Bischofshofen im Bezirk St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg in Österreich. Im Mündungswinkel von Fritzbach und Salzach liegt ein als Halbinsel ausgebildeter langgestreckter Felshügel aus Werfener Schiefer. 1956 wurde beim Bau der Salzachbrücke (B 99) der südliche Teil abgetragen. Dabei kamen Wohnhorizonte mit Hütten des Endneolithikums und der frühen Bronzezeit sowie Funde der späten Hallstattzeit zu Tage. Spuren eines frühbronzezeitlichen Hauses wurden unter einer Planierschicht aus keltischer Zeit festgestellt. Klopfsteine und Unterlagsplatten dienten dem Zerkleinern von Erzen und Schlacken und sind Hinweise auf eine frühe Kupferverhüttung auf der am Schnittpunkt von Handelswegen gelegenen und von Natur gut geschützten felsigen Halbinsel. Die Grabungen ab 1984 konzentrieren sich auf eine kleine Befestigungsanlage, die auf der höchsten Erhebung des Felsrückens liegt. Der Erdwall umschließt eine Fläche von etwa 10 × 30 m. An den Schmalseiten sind dem Wall quer über den Grat laufende Gräben vorgelagert. Auf der Wallkrone wurden die Reste einer Trockenmauer mit Holzverstärkung entdeckt. Die im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtete frühkeltische Burg fiel, vermutlich im Zuge kriegerischer Ereignisse, einem Brand zum Opfer. Im Mittelalter soll die Anlage als Sperrbefestigung gedient haben. Aufgrund der Fundstellensituation ist das Sinnhubschlössl nicht unter Denkmalschutz gestellt, sondern als Naturdenkmal ausgewiesen (1959, NDM00058, 1,2409 ha), Schutzzweck ist das Landschaftsbild, die Kulturgeschichte wie auch die Erhaltung eines Standorts seltener Pflanzen. Benachbart liegt der ebenfalls geschützte Kreuzberg, der geologisch interessante die Halbinsel fortsetzende Terrassensporn.