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Vorbergshügel

Berg in EuropaBerg in Nordrhein-WestfalenBerg unter 1000 MeterGeographie (Münster)
Vorbergshuegel
Vorbergshuegel

Der Vorbergshügel ist der höchste (99,4 m ü. NHN) und gleichzeitig bekannteste Hügel der Nienberger Höhen, die den etwa 4 km langen Südosten des Altenberger Rückens am münsterschen Stadtteil Nienberge und nordwestlich davon einnehmen. Die Teil-Hügelkette hat ihren zweithöchsten Punkt im unmittelbar nordwestlich benachbarten Mühlenberg (97,9 m ü. NHN). Seit 1994 ist das nach dem Hügel benannte Naturschutzgebiet Vorbergs Hügel ausgewiesen, das in seiner Ausdehnung etwa den Nienberger Höhen entspricht.

Auszug des Wikipedia-Artikels Vorbergshügel (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Vorbergshügel
Hägerstraße, Münster Nienberge (Münster-West)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.00851806 ° E 7.557295 °
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Adresse

Hägerstraße 77
48161 Münster, Nienberge (Münster-West)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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Vorbergshuegel
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In der Umgebung

Uhlenbrock (Münster)

Die Bauerschaft Uhlenbrock befindet sich in der nordwestlichen Ecke der westfälischen Stadt Münster, zu der die Bauerschaft (im Münsterland ist diese Bezeichnung statt „Bauernschaft“ üblich) seit der Kommunalreform von 1975 gehört, zwischen der Bauerschaft Häger und der Stadtgrenze. Ihren Namen hat sie wahrscheinlich vom Gut Uhlenbrock, einem ehemals adligen, freien Gut, zu dem zeitweise auch die Höfe Farwick-Hüntrop, Schmidthaus (Leiferding) und Alberding gehörten. Es war ab dem 14. Jahrhundert im Besitz des Erbmännergeschlechts von Kerckerinck, dann durch Heirat im 16. Jahrhundert im Besitz der Droste zu Uhlenbrock, einer protestantisch gewordenen Linie der Droste zu Hülshoff, die durch Alhard III. († 1593), einen Sohn des Münsteraner Bürgermeisters Everwin II. von Droste zu Handorf sowie der Gertrud von Steveninck zu Möllenbeck, begründet wurde. Dieser war als Erbe seines Vaters 1545 auch mit dem Hof Varwecke in Havixbeck und Familienbesitzungen in Handorf belehnt worden. 1536 war er unter den Stadträten von Münster, die – nach dem Verbot der Stadtratswahlen – durch den Bischof eingesetzt wurden. So musste er vermutlich an der grausamen (damals leider gesetzmäßigen) Hinrichtung der Täuferführer vor der Lambertikirche (Münster) und den anschließenden Maßnahmen in der verwüsteten Stadt teilnehmen. Seine Ehefrau Margaretha von Kerckerinck erbte 1541 auch einen Erbmännerhof in der Stadt Münster. Söhne aus dieser Ehe waren der Nachfolger Everwin IV. Droste zu Uhlenbrock († 1611) sowie Heinrich II. Droste zu Uhlenbrock, von dem die Droste zu Hofe abstammen. Gut Uhlenbrock erhielt ihre Schwester Anna. Von den Droste zu Uhlenbrock leiteten auch die Drostes in Danzig und Königsberg ihre Abstammung ab. Bis heute besteht die Bauerschaft aus verstreuten Höfen ohne Ortscharakter. Der Name Uhlenbrock stammt nicht, wie vermutet werden könnte, von „Uhlen / Eulen“, sondern ist abgeleitet von Ohl oder Aul, was Sumpf bedeutet, und auch „-brock“ (mit langem o, sonst auch Brook geschrieben) für „Bruch, feuchte Wiese, Sumpf- oder Morastgrund“.

Münsterländer Parklandschaft
Münsterländer Parklandschaft

Münsterländer Parklandschaft ist die Bezeichnung für die in der Westfälischen Bucht umfassend verbreitete Parklandschaft, eine kleinteilige Kulturlandschaft, geprägt durch landwirtschaftliche Nutzung in Form von Weiden, Äckern und Streuobstwiesen, regionaltypischen Wallhecken, kleinen Waldstücken und Seen. Bedingt durch die im Münsterland übliche Streusiedlung sind Gehöfte, Kotten und Scheunen in dieser Landschaftsform einzelnstehend in der Fläche verteilt; hinzu kommen einige Wasserschlösser, Gräftenhöfe, Klöster sowie kleine Orte. Die verschiedenen Raumelemente sind dabei gleichmäßig in der Fläche verteilt, die Raumstrukturen sind selbstähnlich, das Landschaftsbild zeigt immer wieder gleiche Muster. Größere Waldgebiete gibt es lediglich in der Hohen Mark und in der Davert. Größere Gewässer fehlen ebenso wie ausgeprägte Höhenzüge; die Baumberge erheben sich mit sanften Rücken lediglich rund 100 Meter über die umgebende Ebene, ihre Gipfelhöhen bleiben unterhalb der 200-Meter-Marke. Der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche ist hoch. Im Westmünsterland liegt sie bei rund 70 %.Der Begriff Parklandschaft ist als Markenzeichen der Region einerseits identitätsstiftend, andererseits irreführend, denn die „Park“landschaft ist kein Kunstprodukt, sondern ein im Laufe der Zeit entstandener Wirtschaftsraum. Die Assoziation eines Englischen Parks ist nicht erst neueren Datums. In einer Monografie aus dem Jahr 1923 heißt es: „Noch aber sind große Teile des Münsterlandes in ihrer alten Idylle befangen. [Die Landschaft würde], wenn man in ihren Bann tritt, sich als eine Art englische Parks entpuppen, …“ Die Regionale 2016, ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für das Westmünsterland, hat sich der „Weiterentwicklung der Münsterländer Parklandschaft“ vor dem Hintergrund konkurrierender wirtschaftlicher, ökologischer und touristischer Interessen verschrieben.