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Heidenhübelstein

Findling in der SchweizGeographie (Kanton Aargau)Sarmenstorf
Heidenhübelstein 1 von 9
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Der Heidenhübelstein ist ein Findling im Kanton Aargau in der Schweiz. Er liegt auf einer Höhe von 640 m ü. M. im Südosten des Dorfes Sarmenstorf im Wald neben einem Wanderweg. Er ist vom Dorfzentrum aus in etwa zehn Minuten zu erreichen. Sein Volumen beträgt ca. 1000 m³. Mit den Ausmassen von rund 18 m Länge und je 6 m Breite und Höhe ist er einer grössten Findlinge des Kantons. Der Heidenhübelstein wurde wohl vom Reussgletscher während der letzten Eiszeit vor 10'000 Jahren hinterlassen. Er besteht aus alpinem Kieselkalk, was selten ist; die meisten Findlinge bestehen aus Granit oder Nagelfluh. Der Stein ist mit Gesträuch bewachsen, aber für trittsichere Besucher gut zu erklettern. Neben dem Stein steht ein Tisch zum Picknicken, daneben ist eine Feuerstelle eingerichtet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Heidenhübelstein (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Heidenhübelstein
Bergmattenstrasse,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.306575 ° E 8.262062 °
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Adresse

Heidenhübelstein

Bergmattenstrasse
5614
Aargau, Schweiz
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Webseite
sarmenstorf.ch

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In der Umgebung

Nekropole von Sarmenstorf
Nekropole von Sarmenstorf

Die Nekropole von Sarmenstorf liegt im Zigiholz bei Sarmenstorf im Kanton Aargau in der Schweiz. Das Kulturgut von nationaler Bedeutung besteht aus 21 Grabhügeln und barg Funde aus der Zeit um 2800 bis 2400 v. Chr. In den Jahren 1895, 1912 und 1926/27 wurden mehrere Grabhügel ausgegraben. Die Gräber von Sarmenstorf, darunter das in seiner Art einmalige Mondsichelgrab, wurden rekonstruiert und konserviert. Man fand auch bronzezeitliche Nachbestattungen (um 1400 v. Chr.) sowie Tonscherben, der Schnurkeramik und Urnen in den Hügeln. Die Toten wurden auf Scheiterhaufen verbrannt, die Knochen wurden ausgelesen und im Brandschutt oder daneben deponiert. Im Grabhügel zwei wurde über dem Verbrennungsplatz eine 5,0 × 3,3 m grosse Grabkammer aus Pfosten errichtet. Im Grabhügel 6 lagen neben der von einer Steinpackung abgedeckten Bestattung zwei Feuerstellen. Sie hatten beim Grabritus wohl eine Bedeutung, da sie von einer lockeren ovalen Steinsetzung umgeben waren. Über den Bestattungen wurden Erdhügel mit einem Steinkern oder einem Steinmantel (Hügelabdeckung) aufgeschüttet. An Beigaben sind nur wenige schnurkeramische Scherben erhalten geblieben. In der Grabhügelnekropole Schöfflisdorf waren die Beigaben reicher. Hier fand man Feuersteingeräte, Gefäße, Spinnwirtel und Steinbeile. In allen Hügeln traf man auf Brandbestattungen, die zumeist am Verbrennungsplatz beigesetzt und mit einer Steinpackung überdeckt waren. Die Hügel erhielten meist einen Steinmantel.