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Lagune von Grado

Geographie (Friaul-Julisch Venetien)Gewässersystem Adriatisches MeerKüste in EuropaKüste in ItalienKüstenregion des Mittelmeeres
Lagune in Italien
Gradolagoon
Gradolagoon

Die Lagune von Grado, im örtlichen Dialekt Gravo, ist eine Lagune am äußersten Nordende der Adria. Ihren Namen trägt sie nach der Stadt Grado, einer italienischen Gemeinde mit wenig mehr als 8000 Einwohnern. Das Gewässer erstreckt sich über eine Küstenstrecke von 25 km von Fossalon di Grado bis zur Insel Anfora in Höhe der Flussmündungen von Ausa und Corno. Es umfasst eine Fläche von etwa 90 km²; zusammen mit der sich westwärts anschließenden Lagune von Marano umfasst die Lagune sogar 160 km². Die Tiefe des Gewässers schwankt zwischen 40 cm bei Ebbe und 80 cm bei Flut. Innerhalb der Lagune befinden sich etwa 30 Inseln. Üblicherweise wird bei der Gradenser Lagune zwischen einem östlichen Teil, der palù de sora, und einem westlichen Teil, der palù de soto unterschieden, wobei eine 1936 fertiggestellte Straße die beiden Teile trennt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lagune von Grado (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lagune von Grado
Strada Mosconi,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.707833333333 ° E 13.351680555556 °
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Adresse

Strada Mosconi 29
34073
Friaul-Julisch Venetien, Italien
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In der Umgebung

Dünen von Belvedere-San Marco

Die Dünen von Belvedere-San Marco sind bis zu 12 m hohe, stark bewaldete Dünen an der Strada Statale 352 Cervignano-Grado im Nordosten Oberitaliens. Sie bestehen ganz überwiegend aus stark zementiertem Sand, zu geringen Teilen aber auch aus diffusen Stein-Kalzium-Schichten. Die Dünen erstrecken sich von Nordost nach Südwest oder Nordnordost nach Südsüdwest, doch reichen sie in Ausläufern in die Lagune von Grado, wo sie die Hauptinseln bilden. Diese sind die Isola di Gorgo, Villanova, Volpera, Volperassa, Montaron, dann die Isola dei Busiari und San Pietro d’Orio. Den Untergrund, eine weitläufige Ebene, auf der die Dünen entstanden, veränderten ältere Flussbetten in seiner Form; die Dünen sind vor dem Holozän entstanden. Mittels Thermoluminiszenz ließ sich ihre Entstehungszeit vor der Würm-Kaltzeit nachweisen, sie sind also deutlich über 115.000 Jahre alt. Archäologische Funde stammen aus der jüngeren Bronzezeit, also der Zeit zwischen 1500 und 1300 v. Chr. Lange wurde ihre Entstehung im Zusammenhang mit einer älteren Küstenlinie gesehen, die sich demnach im Rücken der Dünen erstreckte und grosso modo von Ost nach West verlief. Jüngere Untersuchungen im Gebiet zwischen den Mündungen des Tagliamento und des Isonzo haben hier jedoch starke Zweifel aufkommen lassen. Inzwischen geht man davon aus, dass die Entstehung der Dünen nicht auf den Küstenverlauf, sondern auf das Flusssystem zurückgeht. So sei der Paläo-Isonzo zunächst von Nordost nach Südwest geflossen, dann von Nordnordost nach Südsüdwest und schließlich von Norden nach Süden, wobei er sich gleichzeitig immer weiter ostwärts verlagert habe. Dies könnte wiederum auf seismische Aktivitäten in Verbindung mit einer Geländehebung zurückgehen, bzw. Senkungen im Osten und Westen. Auch dürften menschliche Aktivitäten erheblichen Einfluss auf die Gestalt und Entwicklung der Dünen gehabt haben. Insgesamt gilt die Morphologie der Region als eine der umstrittensten des Landes.