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Reichenbach (Schattenhalb)

MeiringenOrt im Kanton BernSchattenhalb
Willigen Hotel Des Alpes
Willigen Hotel Des Alpes

Der Ortsteil Reichenbach bei Meiringen auf dem Gebiet der Gemeinden Schattenhalb (Dorf Willigen) und Meiringen im Schweizer Kanton Bern liegt auf der Schwemmlandfläche zwischen der Aareschlucht und der Ortschaft Balm im Süden von Aare und Meiringen. Reichenbach besteht aus wenigen Wohnhäusern, Hotels und Industriebauten. Hier stehen das Kraftwerk Schattenhalb und die Talstation der Reichenbachfall-Bahn. Die Säge Reichenbach bestand bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts und nutzte das Wasser des unteren Reichenbachfalls zum Betrieb der Säge mit einem Wasserrad. Das 1509 erwähnte Willigerbad erhielt 1681 die Konzession zum Betrieb des Bades. 1846 brannte es, inzwischen Reichenbachbad genannt, vollständig ab. 1862 wurde die am Hangfuss aufstossende Quelle von einem Felssturz zugedeckt, in den 1950er-Jahren wurde sie erneut gefasst. Im Rahmen des Badausbaus entstand 1862 das Hotel des Alpes, das 1901 durch einen Neubau ersetzt und 1916 mit dem Hotel Reichenbach zur heutigen Privatklinik Meiringen umgebaut wurde. Reichenbach besitzt die einzige Thermalquelle im Kanton Bern. Das Wasser der aktuellen Bohrung, wenige Meter neben der ursprünglichen Fassung, hat eine Temperatur von 21 Grad. Von 1912 bis 1956 führte im Sommerhalbjahr die Strassenbahn Meiringen–Aareschlucht vom Bahnhof Meiringen nach Reichenbach zur Talstation der Reichenbachfall-Bahn und zum Eingang der Aareschlucht.

Auszug des Wikipedia-Artikels Reichenbach (Schattenhalb) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Reichenbach (Schattenhalb)
Badli,

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Badli

Badli
3860
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Willigen Hotel Des Alpes
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Reichenbachfall
Reichenbachfall

Der Reichenbachfall (auch Rychenbachfall) ist eine 300 Meter hohe Kaskade von sieben Wasserfällen im Verlauf des Reichenbachs auf dem Gebiet der Gemeinde Schattenhalb südlich von Meiringen im Kanton Bern in der Schweiz. Er ist bekannt vom dramatischen Ende der Kurzgeschichte Das letzte Problem von Arthur Conan Doyle. Der oberste Reichenbachfall ist der grösste. Hier stürzen im Sommer 3 bis 5 m³/s, nach einem starken Gewitter bis zu 30 m³ Wasser auf bis 40 Meter Breite 120 Meter den Reichenbachfall hinunter. Unterhalb des Falles wird das Wasser im Sommerhalbjahr für das Kraftwerk Schattenhalb 1 gefasst, weil das Kraftwerk Schattenhalb 3 dann nur begrenzt Wasser beim Staubecken Zwirgi entnehmen darf. Das Wasser vom Staubecken Zwirgi, das oberhalb des Reichenbachfalls liegt, fliesst durch eine Druckleitung im Berginnern direkt in die Zentrale im Talboden. Bis zum obersten Reichenbachfall führt die Reichenbachfall-Bahn. An der Bergstation beginnt ein Wanderweg bergwärts bis oberhalb des Falles mit zahlreichen Aussichtspunkten. Von der Station Hotel Zwirgi führt der Fusspfad zur Seilstation mit Aussicht auf den Wasserfall oder bis unmittelbar zur Stelle, an der Conan Doyles Romanfigur Sherlock Holmes mit seinem Widersacher kämpfte; der Pfad endet hier in einer aus Sicherheitsgründen umzäunten Sackgasse. Der genaue Ort des fiktiven Kampfes ist mit einem weissen Stern markiert, der von der Bahnstation zu sehen ist.