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Valentia Island

Archäologischer Fundplatz im County KerryArchäologischer Fundplatz in EuropaInsel (Atlantischer Ozean)Insel (Europa)Insel (Irland)
Insel der Britischen InselnMenhir in Irland
Knightstown Lighthouse
Knightstown Lighthouse

Valentia Island (irisch: Dairbhre oder Oileán Dairbhre, engl. auch Valencia Island) ist eine von Europas westlichsten bewohnten Inseln. Sie liegt im Südwesten des County Kerry in Irland und hat 665 Einwohner (Stand 2011). Mit dem Festland ist Valentia in Portmagee über eine Brücke verbunden (51° 53′ N, 10° 22′ W). Außerdem gibt es zwischen April und September eine Fährverbindung von Reenard Point nach Knightstown (51° 56′ N, 10° 17′ W), der wichtigsten Siedlung der Insel. Die Insel ist 11 km lang und 3 km breit. Eine Ringstraße erschließt die Insel. Während die südliche, die R565, die Verkehre aufnimmt, führt die nördliche, höher gelegene zu den Vorzeitdenkmälern (Menhire, Oghamsteinen und Wedge Tombs). Abzweige zur West- und Nordküste führen zu weiteren Plätzen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Valentia Island (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.9 ° E -10.366666666667 °
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Adresse


(Valencia)
Irland
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Knightstown Lighthouse
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In der Umgebung

Beginish Island
Beginish Island

Beginish Island (irisch Beiginis, „kleine Insel“) ist eine kleine, flache Gezeiteninsel zwischen Valentia Island und der Iveragh-Halbinsel im County Kerry, in Irland, die bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist. Am östlichen Ende von Beginish Island steht eine Gruppe von 15 Cairns, acht Viehunterständen und acht Häusern aus dem 10. und 12. Jahrhundert. Die Häuser scheinen Beleg für eine vorübergehende Anwesenheit von Wikingern im 10. Jahrhundert zu sein. Die nicht völlig ausgegrabenen Häuser 6 und 7 haben rechteckige Grundrisse und enthielten einen Schleifstein, eine Schale aus Speckstein und eine beringte Nadel, alles Teile skandinavischen Ursprungs. Haus 1 wurde auf das 11. Jahrhundert n. Chr. datiert und soll skandinavisch-irischer Abkunft sein. Es ist ein Grubenhaus, dessen Boden 1,5 m unterhalb der Oberfläche liegt. Seine Wände bestehen aus Trockenmauerwerk. Es war ursprünglich mit einem Strohdach bedeckt, dessen Balken in Löchern in der Wand gelagert wurden. Der 1,85 m lange, 0,45 m breite und 0,1 m dicke Türsturz besteht aus Sandstein. In seine Oberfläche sind ein kleines Kreuz und eine Runeninschrift gepickt. Der Text besagt: „Verr errichtete diesen Stein und Munuflr ritzte die Runen.“ Das Haus muss später errichtet worden sein als der ursprünglich an anderer Stelle aufgerichtete Stein. Der Türsturz befindet sich im Museum von Cork. Beginish wurde von Michael J. O’Kelly in den 1950er Jahren ausgegraben und im frühen 21. Jahrhundert von John Sheehan und seinen Kollegen neu interpretiert.

Leacanabuaile
Leacanabuaile

Das Leacanabuaile Fort (irisch Leaca na Buaile, anglisiert Lackanabooly) ist ein restauriertes mittelalterliches Ringfort eines Typs, der nur durch wenige Anlagen in Irland überkommen ist. Nur die nahe Anlage Cahergall, bei Ballycarbery East, die nur wenig entfernten Cathair an Lóthair und Staigue Fort (alle im County Kerry), Caherconnell und Caherdooneerish im County Clare oder Dun Aengus und Dún Chonchúir auf der Aran-Insel Inis Meáin und der Grianán von Aileach im County Donegal entsprechen der Bauweise von Leacanabuaile. Leaca na Buaile befindet sich westlich von Cahersiveen bei Kimego West auf der Iveragh-Halbinsel im County Kerry in Irland. Während Cahergall unterhalb, im Tal liegt, liegt dieses runde Steinfort ein paar hundert Meter entfernt auf einer Hügelkuppe. Die etwa 1,5 m hohe restaurierte Mauer umgibt ein Areal von etwa 20,0 m Durchmesser. Sie ist ungefähr 2,5 m dick, mit dem Eingang im Osten. Im Inneren gibt es die Reste dreier randständiger Strukturen, eine davon ist eine runde Bienenkorbhütte. Ein quadratischer Hausgrundriss im Zentrum wurde sachfremd hinzugefügt. Im Inneren befinden sich ein Bullaun und der Teil einer Handdrehmühle. Innerhalb der im Westen gelegenen Rundhütte liegt, wie beim Cathair an Lóthair, der Zugang zu einem Souterrain, dessen sieben Meter langer Gang zu einer fünf Meter langen Kammer innerhalb der Mauer führt. Eine zweite etwa drei Meter lange Kammer liegt in der nordöstlichen Wand. Ein abgedecktes Abflussrohr führt aus dem Bereich des Quadrathauses zum Tor. Die 1939/40 erfolgte Ausgrabung erbrachte Eisenmesser und -nadeln, Knochen-Kämme, Schleifsteine und Handmühlen oder Mahlsteine. Sie halfen die Nutzung der Anlage auf das 9. oder 10. Jahrhundert n. Chr. zu datieren. 300 m nördlich von Leacanabuaile liegt Cahernagat (Cathair na gCat) ein kleines rundes Cashel an den unteren Hängen von Croaghmarhin. Es hat 17,3 m Durchmesser mit einer maximalen Wandstärke von 1,7 m und einer Höhe von 1,9 m. Im Inneren liegen die Reste von zwei Rundhütten, ein Souterrain und ein Oghamstein.