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Wallfahrtskirche St. Ulrich (Thann)

Baudenkmal in ZollingBauwerk in ZollingErbaut in den 1590er JahrenKirchengebäude im Landkreis FreisingKirchengebäude in Europa
Kirchengebäude in der HallertauUlrichskircheWallfahrtskirche des Erzbistums München und Freising
Wallfahrtskirche St. Ulrich (Thann)
Wallfahrtskirche St. Ulrich (Thann)

Die Wallfahrtskirche St. Ulrich ist die römisch-katholische Dorfkirche von Thann, einem Ortsteil der Gemeinde Zolling. Sie steht von weithin sichtbar am nordöstlichen Rand des Dorfes. Die Kirche ist dem Heiligen Ulrich von Augsburg geweiht. Der Bau der Kirche geht ursprünglich auf den Thanner Bauern Hans Stöttner zurück. Nach einem Gelöbnis errichtete er 1581 über dem Stumpf einer Eiche eine kleine hölzerne Kapelle. 1597 ließ sie Heinrich von Flitzing, der damalige Besitzer der Hofmark, durch den heute noch vorhandenen Bau ersetzen. Die Kirche entstand zunächst im spätgotischen Stil. Später wurde die Fassade barock überformt. Im Inneren überspannt ein Tonnengewölbe den Kirchenraum. Der Hauptaltar zeigt den Heiligen Ulrich während der Schlacht auf dem Lechfeld, die beiden Seitenaltäre Maria und den heiligen Sebastian. Die Kirche steht unter Denkmalschutz (D-1-78-157-24).

Auszug des Wikipedia-Artikels Wallfahrtskirche St. Ulrich (Thann) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Wallfahrtskirche St. Ulrich (Thann)
Sebastianstraße, Zolling (VGem)

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Sebastianstraße

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85406 Zolling (VGem)
Bayern, Deutschland
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Wallfahrtskirche St. Ulrich (Thann)
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In der Umgebung

Kraftwerk Zolling
Kraftwerk Zolling

Das Kraftwerk Zolling ist ein Kraftwerk der Onyx Kraftwerk Zolling GmbH & Co. KGaA in der oberbayerischen Gemeinde Zolling. Es ist nach dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Heinrich Leininger der Isar-Amperwerke AG benannt und wird deshalb auch als Leiningerwerk bzw. Kraftwerk Leininger (Abkürzung KWL) geführt. Es dient heute der Strom- und Wärmeerzeugung aus fossilen und erneuerbaren Brennstoffen. In der Vergangenheit waren vier Steinkohleblöcke mit Schmelzkammerfeuerung in Betrieb, die Ende der 1980er Jahre in Folge der Havarie von Block 3 stillgelegt wurden. 1986 ging mit einer elektrischen Bruttoleistung von 450 Megawatt (MW) der Block 5 mit der damals neuartigen Rauchgasentschwefelungsanlage in Betrieb. Das Kraftwerk Zolling verfeuert heute im Schnitt 400.000 Tonnen Steinkohle pro Jahr, die vor der Verbrennung in den fünf Walzenschüsselmühlen zu Steinkohlestaub gemahlen wird. Per Eisenbahn wird die Steinkohle zum kraftwerkseigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Langenbach–Enzelhausen angeliefert und auf den vier kraftwerkseigenen Kohlehalden zwischengelagert. Der Brennstoffverbrauch liegt bei Volllast bei etwa 147,5 t/h, abhängig vom aktuellen Heizwert der eingesetzten Steinkohle. Mit seinem 220 Meter hohen Kamin und 80 Meter hohen Kühlturm ist der Block 5 mit Umweltschutzeinrichtungen zur Entstickung, Entstaubung und Entschwefelung der Rauchgase ausgerüstet. Das für den Betrieb notwendige Kühlwasser wird dem für das Wasserkraftwerk Haag angelegten Amperkanal entnommen und nach der Nutzung im Kraftwerk rückgekühlt dem Fluss wieder zugeführt. Jährlich werden bis zu 35.000 Tonnen mechanisch entwässerter Klärschlamm mitverbrannt. Beim Betrieb der Kraftwerksblöcke wird Fernwärme ausgekoppelt und unter anderem die Stadt Freising und der Flughafen München versorgt. Bei einem möglichen Zusammenbruch des Übertragungsnetzes kann der Block 5 über eine der zwei ebenfalls am Standort befindlichen Gasturbinen zum Anfahren mit Strom versorgt werden, wodurch die Anlage schwarzstartfähig ist. Seit Ende 2003 liefert das Biomasseheizkraftwerk Strom und Fernwärme für rund 40.000 Haushalte in der Region Freising. Die Anlage ist darauf ausgelegt auch stark belastetes Altholz der Kategorie A IV, insbesondere Bahnschwellen, zu verwerten. Die Anlieferung des Brennmaterials erfolgt per LKW.