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Rock gegen Überfremdung

Musikalische Veranstaltung 2017Musikfestival in ThüringenNeonazismusRechtsextreme MusikRockfestival in Deutschland
Themar

Eine als Rock gegen Überfremdung betitelte Musikveranstaltung von Neonazis fand jeweils in den Jahren 2016, 2017 und 2018 in Thüringen statt. Beim ersten Konzert in Kirchheim im Jahr 2016 nahmen rund 500 Personen teil. Die als „politische Versammlung“ (Demonstration) deklarierte Veranstaltung in Themar im Jahr 2017 hatte 6000 Teilnehmer der rechtsextremen Szene. Bei der europaweit in der einschlägigen Szene beworbenen Veranstaltung handelte es sich um das größte Rechtsrockkonzert des Jahres 2017. Die Veranstaltung geriet vermehrt in die Schlagzeilen, unter anderem weil der AfD-Lokalpolitiker Bodo Dressel ein Grundstück für die Veranstaltung zur Verfügung stellte, was wiederum im Vorfeld zum Austritt der stellvertretenden Vorsitzenden der AfD Thüringen Steffi Brönner führte. Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow forderte nach dem Konzert in Themar eine Verschärfung des Versammlungsrechts, um derlei Konzertveranstaltungen effektiver verbieten zu können. Die Veranstaltung im Jahr 2018 fand nach Schwierigkeiten mit der Platzwahl auf dem Marktplatz in Apolda statt. Sie hatte rund 700 Teilnehmer und wurde wegen Angriffen auf die Polizei nach rund einer Stunde durch den Veranstalter abgebrochen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rock gegen Überfremdung (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Rock gegen Überfremdung
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Johanneskirche (Themar)
Johanneskirche (Themar)

Die denkmalgeschützte Johanneskirche ist eine Kirche in Themar (Thüringen). Neben der Stadtkirche hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Themar als zweite Kirche die Johanneskirche am Friedhof. Sie ist aus der „Oberkirche“ am Ausgang der Stadt nach Hildburghausen hervorgegangen. Die „Oberkirche“ wurde 1492 in einer Urkunde, nach der Fritz von Bibra dieser Kirche eine Messe stiftete, erwähnt. 1588 wurde die Kirche zur Gottesackerkirche umgebaut und 1598 geweiht. Ihren Namen bekam sie nicht nach einem Heiligen, sondern nach dem als ersten auf dem Friedhof bestatteten Johannes Hornschuch, weshalb sie auch „Hornschuch-Kapelle“ genannt wurde. Reste der gotischen Fenster und des Mauerwerkes der „Oberkirche“ sind noch heute recht deutlich im Mauerwerk der Johanneskirche zu sehen. Es handelt sich um einen einfachen Steinquaderbau mit einem ziegelgedeckten Satteldach. Die Kirche wurde 1980/81 von aktiven Gemeindegliedern in mühevoller Kleinarbeit renoviert und mit Bänken und Nachtspeicherheizung versehen. Zu den wertvollsten Inventarstücken gehören die aus dem 16. Jahrhundert stammende Altarplatte, die aus dem Ende des 16. Jahrhunderts stammende Kanzel mit Tafelbildern und ein gotischer „Lindenholzkruzifixus“. Die Empore mit schlichter Bemalung läuft um die Nord-, West- und Südseite. Hinter dem Altar steht an interessanter Stelle die Kanzel mit ihrem kleinen, steinernen Aufgang. Die Johanneskirche wird heute nicht nur für Bestattungsfeiern, sondern auch für Gottesdienste und kleinere Konzerte genutzt und hat für das kirchliche Leben der Stadt eine große Bedeutung.