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Schießgasse

Innere AltstadtInnerortsstraße in DresdenStraße in Europa
Polizeipräsidium Schlusssteine
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Die Schießgasse ist eine Innenstadtstraße im Zentrum von Dresden und gehört zum Stadtbezirk Altstadt (Gemarkung Altstadt I).

Auszug des Wikipedia-Artikels Schießgasse (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Schießgasse
Schießgasse, Dresden Innere Altstadt (Altstadt)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.050584 ° E 13.744178 °
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Adresse

Polizeirevier Dresden-Mitte

Schießgasse 7
01067 Dresden, Innere Altstadt (Altstadt)
Sachsen, Deutschland
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Telefonnummer

call+493514832601

Webseite
polizei.sachsen.de

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In der Umgebung

Jazzclub Tonne
Jazzclub Tonne

Der Jazzclub Neue Tonne Dresden (offizieller Name; im normalen Sprachgebrauch und historisch oft kurz Jazzclub Tonne oder „Tonne“ genannt) ist einer der bekanntesten Jazzclubs im Osten Deutschlands. Er geht auf die am 18. März 1977 gegründete Interessengemeinschaft (IG) Jazz der Stadtorganisation Dresden im Kulturbund der DDR zurück, die damals einige Zeit lang Jazzkonzerte in Studentenklubs, Hörsälen und Kinos der Stadt organisierte. Nachdem die IG-Mitglieder die tonneartigen Kellergewölbe unter der Ruine des Kurländer Palais ausgebaut und am 13. März 1981 bezogen hatten, bürgerte sich der Begriff Tonne immer mehr für die IG Jazz ein. Die Tonne entwickelte sich zu einem der bekanntesten Jazzclubs der DDR. Durch zahlreiche Konzerte, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Dixieland-Festival Dresden, brachte es die Tonne schon in den 1980er Jahren zu großer Bekanntheit. 1985 veranstaltete sie 79 Konzerte, zu denen insgesamt 14000 Besucher kamen. Im Juni 1990 gründete sich daraus der Jazzclub Tonne e. V., der noch bis zum Frühjahr 1997 im Tonnengewölbe des Kurländer Palais untergebracht war. Infolge der geplanten Rekonstruktion des Palais zog der Verein ins Dresdner Waldschlösschenareal, wo er schließlich im Sommer 2000 Insolvenz anmelden musste. Am 21. November 2000 gründeten Jazzfreunde den Jazzclub Neue Tonne Dresden e. V., der schließlich im April 2002 ins Kellergewölbe des Kulturrathauses auf der Königstraße in der Inneren Neustadt zog. Nachdem die Stadt Dresden im Jahr 2015 den Mietvertrag gekündigt hatte, als ein Wassereinbruch den Flügel, die Licht- und Tonanlage des Spielorts beschädigt hatte und die Betreiber daraufhin von der Stadt Schadenersatz verlangten, zog der Verein in sein altes Domizil im zwischenzeitlich rekonstruierten Kurländer Palais. Mittlerweile bietet die Tonne jährlich etwas mehr als 100 Konzerte und Veranstaltungen an, der Verein ist Mitveranstalter des Festivals Boskovice / Mähren (Tschechische Republik) und hat mit „Jazzwelten“ ein eigenes Mini-Festival ins Leben gerufen. Auch im normalen Monatsprogramm will der Jazzclub Internationalität und Spitzenqualität bieten. Neben Musikern aus den USA, Frankreich, Italien und dem Nachbarland Tschechien präsentierte die Neue Tonne dem Dresdner Jazzpublikum allein im Jahre 2004 Musiker aus Deutschland, Portugal, Australien, Japan, Schottland, Polen, Slowenien, Serbien, Ungarn, Österreich, Schweden, der Schweiz, Finnland und Norwegen. Der Club kooperiert unter anderem mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Haus Wilsdruffer Straße 3 (Dresden)
Haus Wilsdruffer Straße 3 (Dresden)

Das Haus Wilsdruffer Straße 3 in Dresden ist ein denkmalgeschützter Kopfbau am Pirnaischen Platz mit säulenbestandenem Laubengang mit Walmdach, der im Stil der Neuen Sachlichkeit (Rasterfassade) mit traditionellen Elementen (Walmdach) nach den Entwürfen von Herbert Terpitz, Heinz Mersiowsky und Manfred Arlt 1959/1960 errichtet wurde. Es repräsentiert den Übergangsstil zwischen Tradition und Moderne. Andere Beispiele dafür sind das TU-Studentenwohnheim, Güntzstraße (1953/1955) und das Mensa-Gebäude an der Reichenbachstraße (1957/58). Beide weisen Rasterfassade und Walmdach auf. Das Gebäude ist Teil des Gebäudekomplexes Ringstraße 3–11 / Wilsdruffer Straße 3–7. Als dominierendes Eckgebäude repräsentiert es das architektonische Gegenstück zum Haus Altmarkt auf der Ostseite des Altmarktes. Es ist als achtgeschossiges Eckgebäude auf rechteckigem Grundriss gebaut worden und überragt die sich anschließenden sechsstöckigen Wohnhäuser. Das Hochhaus wurde im Rahmen des „Aufbaus der Ernst-Thälmann-Straße in Dresden“ als Teil eines Ensembles errichtet, das in östlicher Fortführung der Gebäude am Altmarkt gebaut wurde. Die Fassade wird an den Ecken von heimischem Sandstein eingefasst und weist eine durchfensterte Rasterung auf. Dabei werden optisch jeweils zwei Fenster zusammengefasst. Rostrote Keramikplatten sind als Schmuck unterhalb der Fenster angebracht. Im Erd- und 1. Obergeschoss wurden 1959/1960 Verkaufsräume mit Sportartikeln errichtet. Beide Verkaufsräume waren mit einer geschwungenen Treppe verbunden. Darüber wurden sechs Büroetagen geschaffen, wobei das letzte Geschoss zurückgesetzt, mit einem Säulengang und ganz in Glas gestaltet wurde. Im Juni 2015 verkaufte die Stadt Dresden das lange fast leerstehende Haus für 1,3 Millionen Euro an das Münchner Unternehmen Hirmer Immobilien. Es veranschlagte die Kosten für eine Sanierung auf 7,4 Millionen Euro. Zuletzt nutzten einige Künstler die oberen Etagen des Hauses für Ausstellungen, im Erdgeschoss gab es ein Taschengeschäft. Nach einem Eigentümerwechsel führt die Firma Deutsche Wohnen die Sanierung 2016 durch. Das Gebäude wurde komplett entkernt, die Fenster erneuert und die Lüftung modernisiert. Ein Wandfries, die Terrazzoböden im Treppenhaus, einige Tür-Oberlichter im zweiten Obergeschoss und die dekorative Treppe konnten erhalten werden und wurden saniert. Seit Herbst 2016 werden auf 2800 Quadratmetern Läden und Büros vermietet.