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Park der Opfer des Faschismus

Erbaut in den 1950er JahrenGedenkstätte für NS-OpferUmgewidmeter FriedhofUrbaner Freiraum in Chemnitz
Denkmal für die Opfer des Faschismus. Bild 4
Denkmal für die Opfer des Faschismus. Bild 4

Der Park der Opfer des Faschismus in Chemnitz liegt südöstlich des Stadtzentrums entlang der Zschopauer Straße (Bundesstraße 174). Er umfasst das Gelände des früheren Johannisfriedhofes.

Auszug des Wikipedia-Artikels Park der Opfer des Faschismus (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Park der Opfer des Faschismus
Park der Opfer des Faschismus, Chemnitz Zentrum

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Park der Opfer des Faschismus

Park der Opfer des Faschismus
09111 Chemnitz, Zentrum
Sachsen, Deutschland
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Denkmal für die Opfer des Faschismus. Bild 4
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In der Umgebung

Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz
Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz

Das Georgius-Agricola-Gymnasium ist das älteste Gymnasium der Stadt Chemnitz. Es hat sowohl eine vertieft sprachliche als auch eine naturwissenschaftliche Ausrichtung. Die Schule wurde nach Georgius Agricola benannt. Die vertieft sprachliche Ausrichtung macht das Gymnasium einmalig in Chemnitz und Umkreis. Beginnend mit einer erhöhten Wochenstundenzahl Englisch in Klasse 5, setzt sich das vertieft sprachliche Profil mit dem Unterricht in der zweiten und dritten Fremdsprache ab Klasse 6 bzw. 8 fort. Zur Wahl stehen hier Latein oder Spanisch sowie Russisch oder Französisch. Des Weiteren finden sowohl in den Natur- als auch in den Geisteswissenschaften einzelne Themenblöcke komplett auf Englisch statt. Das Fach Geografie wird traditionell ab Klasse 7 vollständig auf Englisch unterrichtet. Auch in der Sekundarstufe 2 gibt es im vertieft sprachlichen Profil einige Besonderheiten: Es werden drei Leistungskurse gewählt, wobei Englisch obligatorisch ist. Geschichte und oder Geografie werden als englischsprachiger Grundkurs besucht. Besonders begabten Schülerinnen und Schülern obliegt die Möglichkeit, das Exzellenzlabel CertiLingua zu erwerben. Eine Besonderheit neben den bilingualen Sprachklassen ist zum Beispiel eine schuleigene Sternwarte und eine Orgel der renommierten Orgelmanufaktur Jehmlich aus Dresden. Das Gymnasium verfügt über eine moderne und äußerst leistungsfähige IT-Infrastruktur (etwa 100 Computer verteilt auf drei Computerkabinette und Fachräume sowie 8 (teils virtualisierte) Server) auf Linux-Basis. Außerdem besitzt es eine große Bibliothek und einen Bibliothekskatalog (OPAC) für die Buchverwaltung im Intranet der Schule. Die Schule hat sehr viele Arbeitsgemeinschaften wie z. B. die AG Floorball, Klettern, Schulgeschichte-Spurensuche, Solarauto. Das Schulgebäude steht unter Denkmalschutz, es wurde in den vergangenen Jahren saniert.

Chemnitz
Chemnitz

Chemnitz [ˈkʰɛmnɪt͡s] (von 1953 bis 1990 Karl-Marx-Stadt) ist eine kreisfreie Stadt im Südwesten des Freistaates Sachsen und dessen drittgrößte Großstadt nach Leipzig und Dresden. Der namensgebende Fluss verläuft durch die am Nordrand des Erzgebirges im Erzgebirgsbecken liegende Stadt. Chemnitz ist Hauptsitz der Landesdirektion Sachsen und Teil der Metropolregion Mitteldeutschland. Am 28. Oktober 2020 wurde die Stadt als Kulturhauptstadt Europas 2025 ausgewählt. Die älteste urkundliche Erwähnung als Kameniz (von sorbisch kamjenica, „Steinbach“) datiert aus dem Jahre 1143. Mit der industriellen Revolution setzte im 19. Jahrhundert ein starkes Bevölkerungswachstum ein, nach der Reichsgründung 1871 entwickelte sich Chemnitz zu einer wichtigen Industriestadt. In der Zeit der Hochindustrialisierung im Deutschen Reich wurde Chemnitz im Laufe des Jahres 1882 zur Großstadt. Die Einwohnerzahl erreichte zu Beginn der 1930er-Jahre mit über 361.000 Personen ihren historischen Höchstwert. Im Zweiten Weltkrieg wurde bei den Luftangriffen auf Chemnitz im Februar und März 1945 die Innenstadt zu 80 % zerstört. Auf Beschluss des ZK der SED und der Regierung der DDR erfolgte am 10. Mai 1953 die Umbenennung in Karl-Marx-Stadt.Mit ihrer über 200-jährigen Industriegeschichte ist die Stadt ein Technologiestandort mit den Branchenschwerpunkten Automobil- und Zulieferindustrie, Informationstechnologie sowie Maschinen- und Anlagenbau. Chemnitz ist Standort einer Technischen Universität. In der Stadt im Erzgebirgsvorland befinden sich zahlreiche Freizeiteinrichtungen und Museen, darunter die Kunstsammlungen Chemnitz und das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz. Bekannte Söhne und Töchter der Stadt sind der Maler Karl Schmidt-Rottluff, der Schriftsteller Stefan Heym und die Designerin Marianne Brandt.

Beckerplatz (Chemnitz)
Beckerplatz (Chemnitz)

Der ehemalige Beckerplatz in Chemnitz befand sich an der Stelle des heutigen Johannisplatzes und der Bahnhofstraße. Er wurde zu Ehren des Großindustriellen Christian Gottfried Becker benannt, der ein Wohltäter der Chemnitzer Bevölkerung war. Anlässlich seines 100. Geburtstages wurde ihm ein Denkmal gesetzt. Dieses, vom Bildhauer Anton Haendler geschaffene, Denkmal zierte die Mitte des Platzes, bis es in den Kriegsjahren der Metallspende zum Opfer fiel. Bei den Luftangriffen auf Chemnitz im März 1945 wurde die Bebauung des Platzes zu weiten Teilen zerstört und danach nicht wieder im bisherigen Grundriss aufgebaut. Das einzige Gebäude, das noch heute existiert, ist das der Dresdner Bank. Es befand sich im Norden des Platzes und wurde im expressionistischen Stil von Heinrich Straumer entworfen. Dieses 1924 fertiggestellte Haus steht an der Stelle der früheren Börse. Die früher zwischen dem Falke- und dem Johannisplatz verlaufende Poststraße markierte die spätmittelalterliche Stadtgrenze. Sie führte direkt am Beckerplatz vorbei und mündete am belebten Johannisplatz. Linkerhand der Poststraße entstand in den Jahren 1889 bis 1891 nach den Plänen des Stadtbaurates Eduard Hechler das turmbekrönte Stadthaus. Es war das zentrale Gebäude des Beckerplatzes und wurde bereits 1857 als Höhere Bürgerschule erbaut. Es wurde von 1879 bis 1911 als Rathaus genutzt, bis das neue Rathauses fertiggestellt war. Zuvor stand an genau dieser Stelle der alte Brettturm oder auch „Breite Turm“ genannt, als letzter Teil der ehemaligen Stadtbefestigungsanlage. Dieser im Jahr 1889 abgerissene Turm diente davor als Pulverturm und Gefängnis und beherbergte später die alte Polizeiwache. Nach 1911 zog das Polizeipräsidium in das Stadthaus. An der Ecke Langenstraße / Poststraße stand die ehemalige Chemnitzer Börse. Das – nach einem Entwurf des Leipziger Architekten Constantin Lipsius – im Neorenaissancestil errichtete Gebäude (1864–1867) wurde am 25. Juni 1867 eingeweiht. Großen Einfluss auf den Bau des Gebäudes hatten der am 11. August 1862 gegründete Börsenverein und der Unternehmerverein der Stadt Chemnitz. Im Jahr 1899 zog dann die Filiale der Dresdner Bank ein, die in den Jahren 1922 bis 1924 an derselben Stelle ein größeres Gebäude (das heute noch steht) errichten ließ. Dieses Gebäude überstand die Kriegszerstörung und nach 1945 residierte erst die Sächsische Landesbank, später die Sparkasse, die noch heute eine Filiale unterhält, in dem Haus. In den 1990er-Jahren wurde das Haus nach historischem Vorbild rekonstruiert.