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Thumby

Ersterwähnung 1267Gemeinde in Schleswig-HolsteinOrt im Kreis Rendsburg-EckernfördeOrt in SüdschleswigSchwansen
Thumby
Thumby Wappen
Thumby Wappen

Thumby (dänisch Tumby) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Auszug des Wikipedia-Artikels Thumby (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Thumby
Thumby, Schlei-Ostsee

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 54.5857 ° E 9.9101 °
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Adresse

Thumby
24351 Schlei-Ostsee
Schleswig-Holstein, Deutschland
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Thumby Wappen
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In der Umgebung

Vogelschutzgebiet Schlei
Vogelschutzgebiet Schlei

Das Vogelschutzgebiet Schlei erstreckt sich über rund 40 Kilometer auf dem längsten und schmalsten Meeresarm der Ostsee von Schleimünde und Maasholm bis zur Stadt Schleswig. Die Schlei ist eine der vier Förden der Ostseeküste Schleswig-Holsteins und trennt die Grundmoränenlandschaften der Halbinseln Angeln und Schwansen voneinander. Zu dem geschützten Bereich gehören die lang gestreckte Schleiförde, mit den breiten, seenartigen und den schmalen Abschnitten und ihren Uferzonen sowie dem vorgelagerten Flachwasserbereich der Ostsee, dem sogenannten Schleisand. Die gesamte Landschaft gilt wegen ihrer Verzahnung von Brack- und Salzwasserlebensräumen als äußerst vielfältig und in ihrer Ausprägung als einmalig in Schleswig-Holstein. Die Fülle unterschiedlicher Lebensräume, zu denen Schilfröhrichte, Sandstrände und Strandwälle, Steilküsten, quellige Niedermoore, Feucht- und Salzwiesen, mageres Grünland, Auen, Knicks und Buchenwälder gehören, bietet vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Wegen der Vorkommen von Lebensraumtypen mit hohem Schutzstatus und um die Nahrungs-, Vermehrungs-, Mauser-, Rast- und Überwinterungsstätten wildlebender Vogelarten zu erhalten wurde die Schlei als ein Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und als Europäisches Vogelschutzgebiet zu einem Teil des länderübergreifenden Netzes besonderer Schutzgebiete Natura 2000, das den Erhalt der biologischen Vielfalt zum Ziel hat und dem anhaltenden Rückgang von wildlebenden Arten und ihrer natürlichen Lebensräume entgegenwirken soll.

FFH-Gebiet Karlsburger Holz
FFH-Gebiet Karlsburger Holz

Das FFH-Gebiet Karlsburger Holz ist ein NATURA 2000-Schutzgebiet in Schleswig-Holstein im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf der Halbinsel Schwansen in den Gemeinden Dörphof, Thumby und Winnemark und ist Teil der Naturräumlichen Haupteinheit Schleswig-Holsteinisches Hügelland. Es hat eine Fläche von 186 ha. Die größte Ausdehnung liegt in Nordwestrichtung und beträgt 2,28 km. Die höchsten Erhebungen liegen im Westen des Gebietes. Dort befinden sich mehrere Hügelkuppen, die eine Höhe von über 25 m über NN erreichen. Der niedrigste Punkt liegt mit 13 m über NN an der Ostgrenze am Fließgewässer Schwarzbek. Es grenzt im Südwesten an die Bundesstraße B 203 und ist von intensiv genutzten Ackerflächen umgeben. Der nördliche größere Teil des Waldes wird Karlsburger Holz, der Südostzipfel an der B 203 wird Borshorn genannt. Es handelt sich um einen historischen Waldstandort, der bereits in der dänischen Generalstabskarte von 1857 als Karlsburg Skov für das Karlsburger Holz und Grönholt Skov für das Borshorn verzeichnet ist, siehe Bild 1. Es handelt sich um den größten zusammenhängenden Laubwald der Halbinsel Schwansen. Der Wald besteht zum überwiegenden Teil aus Laubwald, siehe Diagramm 1. Bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts befand sich am Südwestrand des Waldes Borshorn eine Ziegelei, die den Lehm aus der unmittelbaren Umgebung und das Holz des Waldes zur Befeuerung der Brennöfen nutzte, siehe Bild 1. Die Ziegelei war im Besitz des Gutes Grünholz. Im Jahre 1897 war sie von einem Jürgen Blemmer gepachtet. Das FFH-Gebiet Karlsburger Holz ist im Privatbesitz. Über 90 % sind im Besitz des Gutes Grünholz, das wiederum im Besitz der Adelsfamilie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg ist. Der restliche Teil gehört mehreren Landwirten. Im Nordwesten ist der Zugang für Besucher am Forsthaus Karlsburgerholz vorbei über eine Sackgasse bis zu einem kleinen Wendehammer möglich, siehe Bild 4. Es bestehen dort aber keinerlei Parkmöglichkeiten. Von dort können Fußgänger über zwei Forstwege den Wald betreten. Der Wald hat ein gut ausgebautes Netz an mit Split befestigten Forstwegen. Innerhalb des Waldes weisen an einigen Stellen Schilder auf Wildruhezonen hin, die man nicht betreten sollte, siehe Bild 7. Die Wälder werden von einer Vielzahl von Entwässerungsgräben durchzogen und haben viele Stillgewässer in ihren Senken, die unter Biotopschutz stehen. Gleiches gilt für die im Waldgebiet Borsholm anzutreffenden Erlen-, Eschen- und Weidensumpfwälder, siehe Tabelle 1 und Diagramm 2. Das FFH-Gebiet hat die Nr. 136 in der Liste der FFH-Gebiete gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie RL 92/43/EWG mit dem Code DE_PH_1425-301 im Bewirtschaftungsplan für die Flussgebietseinheit Schlei/Trave.