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Alte Kirche (Boswil)

Barockbauwerk im Kanton AargauBarocke KircheBoswilBurg im Kanton AargauBurg in Europa
Denkmalschutzobjekt im Kanton AargauErbaut in den 1480er JahrenKirchengebäude im Kanton AargauKirchengebäude in EuropaPankratiuskircheProfaniertes Kirchengebäude in der SchweizWehrkirche in der Schweiz
Boswil AlteKirche Kuenstlerhaus 1
Boswil AlteKirche Kuenstlerhaus 1

Die Alte Kirche ist die ehemalige römisch-katholische Pfarrkirche von Boswil im Kanton Aargau. Sie befindet sich am östlichen Dorfrand und bildet zusammen mit dem ehemaligen Pfarrhaus und der Odilokapelle eine historische Gebäudegruppe. Ursprünglich eine mittelalterliche Wehrkirche, wurde sie Ende des 15. Jahrhunderts neu errichtet, 1890 durch die heutige Pfarrkirche St. Pankraz abgelöst und 1913 profaniert. Heute ist das barocke Gebäude im Besitz der Stiftung Künstlerhaus Boswil.

Auszug des Wikipedia-Artikels Alte Kirche (Boswil) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Alte Kirche (Boswil)
Kirchweg,

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Alte Kirche Boswil

Kirchweg
5623
Aargau, Schweiz
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Boswil AlteKirche Kuenstlerhaus 1
Boswil AlteKirche Kuenstlerhaus 1
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In der Umgebung

Martinskapelle (Boswil)
Martinskapelle (Boswil)

Die Martinskapelle ist eine römisch-katholische Kapelle in Boswil im Kanton Aargau. Sie befindet sich oberhalb des Dorfes an der Strasse nach Kallern und steht unter Denkmalschutz. Die Kapelle entstand im 10. oder 11. Jahrhundert auf den Fundamenten eines römischen Wohnkomplexes. Graf Otto II. von Habsburg schenkte sie im Jahr 1110 dem Kloster Muri. In Abgrenzung zur Boswiler Pfarrkirche, die erst 1483 in den Besitz des Klosters gelangte, trug sie die Bezeichnung «obere Kirche». Nachdem sie 1567 umgebaut worden war, errichtete der Zuger Steinmetz Wolfgang Müller sie im Jahr 1670 vollständig neu. 1752 erhielt die Kapelle einen Altar, der in der Klosterkirche nicht mehr benötigt wurde. Renovationen erfolgten in den Jahren 1884, 1908 und 1963. Die schlicht gestaltete Kapelle ist westwärts gegen den Hang gerichtet. Zwischen dem 9 × 5,5 m grossen Kirchenschiff und dem 3 × 4,5 m grossen, schwach eingezogenen Chor ragt ein Türmchen empor. Das von einem Vordach geschützte Portal besitzt einen Rundbogen mit dem Wappen von Abt Fridolin Summerer darüber. Ein weiteres Wappen des Abtes ist an der Decke am Übergang vom Schiff zum Chor zu finden. Das Retabel des Altars ist ein Werk des Zuger Bildhauers Johann Baptist Wickart, das Altarbild stellt den Heiligen Martin von Tours dar. Neben den Säulen der Ädikula stehen zwei Bildnisse der Heiligen Antonius Eremita und Wendelin. Das hölzerne Antependium stammt von Caspar Wolf.