place

Lac de Warfaaz

Flusssystem OurtheSee in EuropaSee in der Provinz LüttichSpa (Belgien)Stausee in Belgien
Stausee in EuropaTalsperre in der Provinz Lüttich
Lac de Warfaaz3
Lac de Warfaaz3

Der Lac de Warfaaz ist ein kleiner Stausee des Baches Wayai, der durch die belgische Stadt Spa fließt und in Theux in die Hoegne mündet. Der Stausee hat einen Überlauf, der – je nach Witterung mal stärker oder schwächer – zu einem künstlichen Wasserfall wird. Der See liegt oberhalb des Zentrums von Spa, dem Gelände des belgischen Leistungszentrums zur Sportförderung La Fraineuse und entlang der Wayai, sowie unterhalb des Dorint-Hotels. Er ist beliebt für diverse Freizeitaktivitäten, für Angler werden jährlich neue Fische in den See gesetzt. An der Straße, die über die Staumauer verläuft, befindet sich eine Gastronomie.

Auszug des Wikipedia-Artikels Lac de Warfaaz (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Lac de Warfaaz
Route du Lac de Warfa,

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Lac de WarfaazBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.5030342 ° E 5.890155 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Route du Lac de Warfa
4845 (Spa)
Lüttich, Belgien
mapBei Google Maps öffnen

Lac de Warfaaz3
Lac de Warfaaz3
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Manoir de Lébioles
Manoir de Lébioles

Das Manoir de Lébioles ist ein schlossartiges Herrenhaus in Creppe, einem Stadtteil von Spa in Belgien. 1918 legte Wilhelm II. hier die deutsche Kaiserkrone nieder. Das Manoir wurde zwischen 1905 und 1910 im Auftrag des Diplomaten Georges Neyt (1842–1910) errichtet, der es vor seinem Ableben nur kurzzeitig bewohnen konnte. Neyts Erben verkauften das malerische als „Kleines Versailles der Ardennen“ bekannt gewordene Haus 1912 an den Lütticher Geschäftsmann Edmond Dresse, der 1926 in Anlehnung an ihren Landsitz der Titel „Dresse Lébioles“ zugesprochen wurde. Die Familie bewohnte das Manoir – mit Unterbrechungen bis 1981. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Haus zeitweise von der deutschen Besatzungsregierung requiriert und diente als Unterkunft für hochrangige Gäste. 1945 wurden zeitweise einige hochrangige Kriegsgefangene der Alliierten, darunter Franz von Papen und Admiral Horthy, im Manoir de Lébioles interniert. Von hier wurden die Internierten im Mai 1945 nach Bad Mondorf nahe Luxemburg verbracht, wo im Grand Hotel der Stadt sämtliche politische und militärische Führer des Dritten Reiches untergebracht wurden, die für eine Verurteilung wegen Kriegsverbrechen in Frage kommen konnten. Edmond Dresses Sohn Armand Dresse und seine Enkeltochter Liliane Dresse ließen das Gebäude kontinuierlich aus- und umbauen und renovieren. Insbesondere Liliane Dresse stellte die Räumlichkeiten für zahlreiche Veranstaltungen wie Schauspiele des nationalen Theaters von Belgien, Jagden, Konzerte und Galen zur Verfügung. 1980 wurde das Manoir an die Société Immobilière de Belgique verkauft, die es noch im selben Jahr an eine Hoteliersfamilie veräußerte, die es in ein Hotel umwandelte („Hotel de Charme“). Nachdem diese das Gebäude 1999 wiederum verkauft hatte, verfiel es einige Jahre, wurde zuletzt aber wieder in Stand gesetzt (Wiederherstellung historischer Bausubstanz, neue Verglasung, Neuanlage der Gärten etc.).