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Krottenturm

Bauwerk in Zwentendorf an der DonauFestung in EuropaFestung in Österreich
Motte Krottenturm
Motte Krottenturm

Der Krottenturm war eine mittelalterliche Befestigungsanlage bei Zwentendorf (Bezirk Tulln/Niederösterreich). Sie wurde über den Resten eines römischen Limeskastells erbaut und war vom 11. bis ins 13. Jahrhundert bewohnt. Hierzu wurde der Fächterturm an der ehemaligen Südostecke des römischen Hilfstruppenlagers im Hochmittelalter wiederverwendet. Die aus Erdwerken, Graben, Palisaden und einem spätrömischen Fächerturm bestehende Befestigung befand sich ca. 1 km westlich des Ortskerns von Zwentendorf in einem Waldstück namens „Weingartl“ (oder Remise), direkt neben der Bundesstraße 226. Heute sind nur mehr Reste des stark zugewachsenen Innengrabens, der das flache, nur wenig erhöhte Kernwerk umgab, zu sehen. Im Süden wird die Anlage durch die Trasse der Bundesstraße abgeschnitten, hier sind – wie auch an der West- und Ostseite – Wall und Graben völlig verschwunden. Nur im Norden sind sie noch teilweise erhalten geblieben.

Auszug des Wikipedia-Artikels Krottenturm (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Krottenturm
Tullner Straße,

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Breitengrad Längengrad
N 48.3425 ° E 15.913888888889 °
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Tullner Straße 12
3435
Niederösterreich, Österreich
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Motte Krottenturm
Motte Krottenturm
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In der Umgebung

Perschling (Fluss)
Perschling (Fluss)

Die Perschling ist ein rechter Nebenfluss der Donau in Niederösterreich. Der Name bedeutet so viel wie „Birkenbach“ und stammt von slawischen und awarischen Volksstämmen, die im 5. Jahrhundert einsickerten (slawisch *Berznika zu *berza = Birke). Sie bildet mit Michelbach und Stössingbach das Fluss-System zwischen Traisen (Fluss) und Großer Tulln. Sie entspringt in der Perschenegg (Gemeindegebiet Pyhra) unterhalb des Gaishofes (590 m) im sogenannten „Binderholz“ und durchfließt Pyhra, Böheimkirchen, Kapelln, Weißenkirchen an der Perschling und Atzenbrugg, bevor sie bei Kleinschönbichl in der Nähe von Zwentendorf in einen Donau-Altarm mündet, der bei Tulln über ein Pumpwerk zur Donau entwässert wird. Der eigentliche Fluss entsteht nördlich von Böheimkirchen in Weisching durch den Zufluss des wasserreicheren Michelbaches, der südlich von Böheimkirchen bei Furth den Stössingbach aufnimmt. Der gesamte Flusslauf ist von dichtem Ufergehölz begleitet. Zwischen Langmannersdorf und Pischelsdorf fließt die Perschling als Niederungsfluss mit Staustufen und begleitet von einem oft wasserlosen Hochwasserkanal, der von Zwentendorf den direkten Weg zur Donau nimmt. Der Fischbestand der Perschling setzt sich aus Karpfen, Schleien, Zandern, Hechten, Aalen, Weißfischen und Regenbogenforellen zusammen, die auch gefischt werden. Im Unterlauf ist die Perschling ein echter Tieflandfluss und hat ein ausgeprägtes Potamal, ein Gewässertyp, der in Niederösterreich kaum anzutreffen ist. Daher beherbergt sie eine Reliktfauna an Muscheln und Krebsen, darunter sind eine hohe Zahl an Rote-Liste-Arten anzutreffen (auch die vermutlich wertvollste Population der Anhang-II-Art der FFH-Richtlinie Unio crassus PHILIPSSON 1788). Die Perschling wurde um 1990 reguliert, der alte Verlauf zwischen Langmannersdorf und Atzenbrugg ist vom Land Niederösterreich zum Naturdenkmal erklärt worden (siehe Liste der Naturdenkmäler im Bezirk Tulln).