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Wetterwandeck

Berg im Landkreis Garmisch-PartenkirchenBerg im WettersteingebirgeBerg in BayernBerg in EuropaBerg in Tirol
Geographie (Ehrwald)Geographie (Garmisch-Partenkirchen)Grenze zwischen Deutschland und ÖsterreichZweitausender
Zugspitze Schneefernerkpf1
Zugspitze Schneefernerkpf1

Das Wetterwandeck ist ein 2698 m hoher Gipfel im Wettersteingebirge. Er befindet sich südlich der Zugspitze, oberhalb des Südlichen Schneeferners im Kamm, der das Zugspitzplatt umfasst. Nachbargipfel in Richtung Zugspitze sind die Östliche, Südliche und Nördliche Wetterspitze, der Schneefernerkopf und das Zugspitzeck; in die Gegenrichtung, nach Osten, folgen im Kamm die Wetterscharte (2475 m), die Plattspitzen, die Gatterlköpfe und das Gatterl. Die erste überlieferte Besteigung erfolgte 1871 durch Hermann von Barth vom Zugspitzplatt aus (Normalweg, I). Im Skigebiet auf dem Zugspitzplatt betrieb die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG bis zum Ende der Wintersaison 2011/12 unter dem Wetterwandeck die Doppelschleppliftanlage „Wetterwandeck“ (Höhenlage: 2400–2700 m, Länge: 1200 m, Förderleistung: 1200 Personen pro Stunde). Diese Anlage wurde mit Beginn der Wintersaison 2012/13 durch eine kuppelbare 6er-Sesselbahn (67 Sechser-Sessel, Länge: 1476 Meter, Höhenunterschied: 287 Meter, Förderleistung: 2200 Personen pro Stunde, nach Herstellerangaben maximal 2800 Personen pro Stunde) abgelöst, die am 4. Dezember 2012 eingeweiht werden konnte. Auch am südlichen Bergfuß liegt ein Skigebiet, das von den Ehrwalder Almbahnen betrieben wird.

Auszug des Wikipedia-Artikels Wetterwandeck (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Wetterwandeck
Gletscherrundweg,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 47.398055555556 ° E 10.976944444444 °
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Adresse

Wetterwandeckbahn

Gletscherrundweg
82475
Bayern, Deutschland
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Zugspitze Schneefernerkpf1
Zugspitze Schneefernerkpf1
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In der Umgebung

Schneefernerhaus
Schneefernerhaus

Das Schneefernerhaus ist ein ehemaliges Hotel in den Alpen, das seit 1999 als Umweltforschungsstation genutzt wird. Es liegt direkt unterhalb des Gipfels der Zugspitze in einer Höhe von 2656 m ü. NHN. Es wurde am 20. Januar 1931 eröffnet und beherbergte den Bergbahnhof der Bayerischen Zugspitzbahn sowie ein Touristenhotel, das damit warb, das höchstgelegene Hotel Deutschlands zu sein. Der Zugspitzgipfel wurde mit einer Seilbahn vom Schneefernerhaus aus erreicht. 1938 wurde ein Fußgängerstollen zwischen der Kammstation der Tiroler Zugspitzbahn und dem Schneefernerhaus eröffnet. Von 1945 bis 1952 war das Hotel als Recreation Facility von der US-Armee beschlagnahmt.Am 15. Mai 1965 forderte eine Lawine, die über die Sonnenterrassen des Hotels und die Liftanlagen am Zugspitzplatt hinwegging, 10 Tote und 21 Verletzte. Dieses Ereignis gab den Anstoß zur Einführung eines staatlichen Lawinenwarndienstes und lokaler Lawinenkommissionen. Nachdem 1988 der neue Bahnhof der Zugspitzbahn auf dem Platt eröffnet und 1989 dort das Restaurant SonnAlpin ausgebaut worden war, wurde schließlich am 14. Januar 1992 der Hotel- und Restaurantbetrieb im Schneefernerhaus beendet. Die noch vorhandenen Gleisanlagen der Zugspitzbahn dienen noch den betrieblichen Zwecken der Forschungsstation für Materialtransporte und Personensonderzüge.Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus ist seit 1999 die höchstgelegene Forschungsstation Deutschlands. Derzeit betreiben dort neun deutsche Forschungseinrichtungen permanente Studien und bilden mit dem Freistaat Bayern die Konsortialpartner der Station. Seit 2007 ist die Betriebsgesellschaft UFS GmbH für die Station verantwortlich. Die Geschäftsstelle der BG UFS GmbH ist beim Geschäftsbesorger bifa Umweltinstitut, Augsburg, eingerichtet, in der seit 1. Januar 2007 alle zentralen Organisations- und Verwaltungsaufgaben der Betriebsgesellschaft gebündelt werden.

Gaistal
Gaistal

Das Gaistal liegt in Tirol (Österreich) und trennt das Wettersteingebirge im Norden vom Mieminger Gebirge im Süden. Es beginnt etwa 5 km östlich von Ehrwald und erstreckt sich bis in die Leutasch. Das für den Autoverkehr gesperrte Tal wird beiderseits von einer Reihe bekannter Berge flankiert (Hohe Munde, Hochwanner, Predigtstuhl, Hochplattig, Ehrwalder Sonnenspitze und andere). Ein großer Wandererparkplatz im östlichen Randbereich des Gaistals kann von Leutasch aus über eine Mautstraße mit dem Auto oder dem Linienbus erreicht werden. Der obere, westliche Talabschluss liegt im Ehrwalder Gemeindegebiet (Ehrwalder Sattel). Hier befindet sich der Igelsee, in dessen Nähe die Leutascher Ache entspringt, die das gesamte Tal nach Osten in Richtung Leutasch durchfließt und schließlich in Mittenwald in die Isar mündet. Östlich des Igelsees liegt ein Abschnitt im Mieminger und Wildermieminger Gemeindegebiet (beide Orte selbst liegen südlich der Mieminger Kette, zum Inntal hin). Weiter östlich gehört das Gaistal zur Gemeinde Leutasch. Das Gaistal wird touristisch vermarktet als „Almenparadies“: Von Leutasch aus liegen 12 Almen, Hochalmen und Schutzhütten innerhalb eines Tagesmarsches. Literarisch wurde das Gaistal vom Heimatschriftsteller Ludwig Ganghofer beschrieben, zum Beispiel im Roman Das Schweigen im Walde von 1899. Das im Gaistal gelegene Jagdhaus von Ganghofer ist bis heute erhalten und liegt in unmittelbarer Nähe der Tillfußalm. Dort entstanden zahlreiche Romane Ganghofers. Das Gaistal ist ein beliebtes Mountainbike- und Wandergebiet.