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Butokuden

Bauwerk in KyōtoBudō
Butokuden
Butokuden

Die Butokuden (jap. 武徳殿, dt. „Halle der Kriegstugenden“) bezeichnet die älteste Übungsstätte der Kriegskünste in Japan. Nachdem Kammu-tennō im Jahre 794 seine Residenz in den Heian-Palast nach Heian-kyō (Kyōto) verlegt hatte, ließ er dort eine Trainingshalle für die Kondei (damalige Bezeichnung für die neu aufkommende Kriegskaste, später Samurai) errichten, die er Butokuden nannte. Im Jahre 1899 wurde vom Butokukai ein neuer Butokuden gebaut, der diesem lange Zeit als Trainingszentrum diente. Die Halle steht noch heute in direkter Nachbarschaft zum Heian-Schrein in Kyōto, nahe dem Kaiserlichen Palast. 1970 wurde der Butokuden zum Nationaldenkmal erklärt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Butokuden (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Butokuden
桜馬場通り, Kyōto 左京区

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Breitengrad Längengrad
N 35.01638 ° E 135.780786 °
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Adresse

武徳殿

桜馬場通り
606-8351 Kyōto, 左京区
Japan
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Butokuden
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Yasaka-Schrein
Yasaka-Schrein

Der Yasaka-Schrein (jap. 八坂神社, Yasaka-jinja), ehemals als Gion-Schrein (祇園神社) bezeichnet, ist ein Shintō-Schrein im Viertel Gion des Stadtbezirks Higashiyama-ku von Kyōto in Japan. Gelegen am östlichen Ende der Shijo-dori, wurde er im Jahre 656 erbaut und ist Susanoo-no-mikoto als Haupt-Kami zusammen mit seiner Ehefrau Inada-hime-no-mikoto und seinen acht Kindern (Yahashira no mikogami) geweiht. Vor der Trennung von Shintō und Buddhismus (Shinbutsu-Bunri) waren die eingeschreinten Gottheiten Gozu-Tennō, dessen Frau Harisainyo und dessen acht Kinder (hachiōji), die mit den vorgenannten Shintō-Gottheiten teils gleichgesetzt (Shinbutsu-Shūgō) werden. Er ist im modernen und relativ komplizierten Stil gion-zukuri (祇園造) gebaut und ist einer der größten Schreine Japans, sowie der wichtigste Schrein für Susano-no-o-mikoto. Im Jahr 869 wurden die omikoshi (tragbaren Schreine) des Gion-Schreins durch die Straßen von Kyōto getragen, um eine Seuche zu bekämpfen, die die Stadt befallen hatte. Dies war der Beginn des Gion-Matsuri, eines alljährlichen Festivals, das weltberühmt wurde. In den Mikoshi sind die mitama der Kami Susano-no-o-mikoto, Yasaka-no-sume-no-kami (auch Gion-san) und Inada-hime-no-mikoto eingeschreint. Der Name Gion bezieht sich hierbei auf den Jetavana-vihāra, einem Tempel in jenem Hain in dem Buddha einen großen Teil seiner Lehre verbreitete. In der frühen Meiji-Zeit mussten buddhistische Einflüsse aus Shintō-Schreinen entfernt werden in dessen Verlauf sich der Schrein von Gion-Schrein in Yasaka-Schrein umbenennen musste und die buddhistischen Gottheiten durch ihre Shintō-Gegenstücke ersetzt. Gegenwärtig heißt der Schrein, neben seiner Funktion als Gastgeber des Gion-Matsuri, jedes Jahr Tausende von Menschen zu Neujahr willkommen, die dort die traditionellen Neujahrsriten und -feierlichkeiten vollziehen. Im April liegt er auf dem Weg zahlreicher Besucher des Maruyama-Parks, eines bekannten Schauplatzes des traditionellen Hanami (Kirschblütenschau).