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Kaiserpalast Kyōto

Bauwerk in KyōtoPalast in Japan
Kyotopalace
Kyotopalace

Der Kaiserpalast Kyōto (japanisch 京都御所 Kyōto Gosho) war während des größten Teiles seiner Geschichte die Residenz des Kaisers von Japan. Dies begann mit der Heian-Zeit, als die kaiserliche Hauptstadt von Heijō-kyō (Nara) nach Heian-kyō, dem heutigen Kyōto, umzog. Die Funktion als offizielle Residenz endete mit der Meiji-Restauration, als der Kaiser seinen Sitz nach Edo, dem heutigen Tōkyō verlegte (Kaiserpalast Tokio). Die Kaiser Taishō und Shōwa begingen ihre Krönungszeremonien weiter im Kaiserpalast von Kyōto. Allgemein bezeichnet der Gosho in Kyōto alle Gebäude im ummauerten Parkgelände zwischen den Straßen Imadegawa im Norden, Marutamachi im Süden, Karasuma im Westen und Teramachi im Osten mit einer Ausdehnung von etwa 1100 × 600 m. Im engeren Sinne bezieht sich Gosho auf den inneren Palastkomplex in der Nordhälfte des Geländes. Das Kaiserliche Hofamt unterhält die Gebäude und das Gelände, das amtlich auch Kyōto Gyoen (京都御苑, dt. „kaiserliche Gärten Kyōto“) bezeichnet wird. Das Parkgelände steht der Allgemeinheit rund um die Uhr zur Verfügung, auch die Grünflächen dürfen ähnlich wie in europäischen Parks zum Zeitvertreib genutzt werden. Die Palastanlagen selbst waren der Öffentlichkeit lange Zeit nur sehr eingeschränkt zugänglich, inzwischen ist die Anlage täglich außer Montag zur kostenlosen Besichtigung geöffnet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kaiserpalast Kyōto (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kaiserpalast Kyōto
Kyōto 上京区

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N 35.025277777778 ° E 135.76222222222 °
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呉竹

3
602-0881 Kyōto, 上京区
Japan
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Tawaraya-Ryokan
Tawaraya-Ryokan

K.K. Tawaraya-Ryokan (jap. 株式会社俵屋旅館, Kabushiki kaisha Tawaraya Ryokan) ist eine Luxusherberge in Nakagyō-ku, Kyōto, Japan, die zu den ältesten Pensionen weltweit zählt. Seine Gründungsgeschichte reicht 300 Jahre zurück. Dieses Ryokan wird, seit der Gründung durch den aus Tawara stammenden Textil-Händler Wasuke Okazaki, seit 12 Generationen traditionell von derselben Familie geführt. Die derzeitige Leiterin ist Toshi Okazaki Satow. Die Pension hat 18 Zimmer, in denen eine Übernachtung umgerechnet etwa 800 Euro kostet. Der Oktober-Ausgabe 1974 des Forbes-Magazins zufolge gehört das Tawaraya zu den acht exklusivsten Hotels der Welt. Nach einem Artikel des New York Times-Magazines vom 5. März 1995 ist das Essen (Kaiseki) des Tawaraya eines der besten von ganz Kyōto. Es wird nur in den Zimmern serviert. Weiter heißt es in dem Artikel der New York Times, die Einrichtung sei traditionell Japanisch und im Vergleich zu westlichen Luxusherbergen eher spartanisch als opulent gehalten. Alle Zimmer verfügen über private traditionelle Japanische Gärten. Die Badezimmer verfügen über japanische Holzzuber, in denen das heiße Wasser schon eingelassen ist, wenn der Gast den Raum betritt. Einem Artikel des Gourmet-Magazins zufolge brannte die Herberge zweimal nieder und wurde wieder aufgebaut. Der erste Brand ereignete sich 1788 während der Großes Feuer von Temmei genannten Feuersbrunst, die große Teile Kyōtos vernichtete. Das zweite Mal brannte das Tawaraya 1864 zur Zeit der Machtkämpfe im Verlauf der Meiji-Restauration ab. Das Tawaraya zählt zu den von der Japan Ryokan Association als First-Class eingestuften 19 Ryokans von Kyōto.