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Antoniterhof Grossbasel

Abgegangenes Bauwerk in BaselAufgelöst im 16. JahrhundertEhemaliges AntoniterklosterGegründet im 13. JahrhundertKloster (13. Jahrhundert)
Klosterbau in Basel

Der Antoniterhof Grossbasel war eine Niederlassung des Antoniterordens in der St. Johannsvorstadt in Basel (Schweiz). Sie entstand wohl Anfang des 13. Jahrhunderts, hatte innerhalb der Ordenshierarchie aber nie den Rang einer selbständigen Präzeptorei, sondern war direkt der Generalpräzeptorei in Isenheim unterstellt. Zu einem nicht genauer zu bestimmenden Zeitpunkt nach 1534 (und vor 1571) wurde das Haus mit allem Zubehör an Privatleute verkauft. 1462 kaufte die Generalpräzeptorei Freiburg einen Wirtschaftshof im rechtsrheinischen Stadtviertel Kleinbasel der Stadt Basel, sodass es mehrere Jahrzehnte zwei Antoniterniederlassungen mit zwei Antoniterkapellen in Basel gab, die verschiedenen Generalpräzeptoreien des Antoniterordens unterstanden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Antoniterhof Grossbasel (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Antoniterhof Grossbasel
Schanzenstrasse, Basel Vorstädte

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Breitengrad Längengrad
N 47.563837 ° E 7.583674 °
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Adresse

Schanzenstrasse 5
4056 Basel, Vorstädte
Basel-Stadt, Schweiz
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In der Umgebung

Thomasturm (Basel)
Thomasturm (Basel)

Der Thomasturm, ein ehemaliger Wachturm der Basler Stadtmauer, war der nördlichste Uferpunkt der Stadt und diente als Befestigungsturm der äusseren Stadtmauer gegenüber dem Rhein und dem Land. Er steht nicht weit vom St. Johannstor. Die heutige Adresse ist St. Johanns-Rheinweg 109. Der Thomasturm wird bereits in der Wachtordnung von 1374 als „sant Thomans thurne“ namentlich erwähnt. Dort wurde auch festgehalten, dass die Schiffleute und Fischer für den Turm verantwortlich waren. Der Thomasturm ist nach Erzbischof Thomas Becket von Canterbury benannt, der im Jahr 1170 in seiner Kathedrale ermordet wurde. Eine Statue zu seinen Ehren stand an der rheinwärts gerichteten Turmseite. 1806 wurde die Statue entfernt und die oberen Geschosse des Turmes abgetragen. Der Grosse Rat Basels hatte beschlossen, die Schanze beim Turm zu einer Promenade umzugestalten und dazu den Turm zu opfern. Als 1882/1883 der „St. Johanns-Rheinweg“ angelegt wurde, verschwanden die unteren Stockwerke im Boden; so wurde aus dem Turm, der einmal aus dem Rhein aufragte, ein Turmstummel, welcher 1888 mit einem dekorativen Zinnenkranz versehen wurde. Der einstige Turm mit dem flachen Pyramidendach hat gegenüber dem heutigen Thomasturm mit der Zinnenkanzel deutlich an Höhe verloren. Jeweils am Barbaratag, dem 4. Dezember, um 18.30 Uhr wird hier am Fusse des Turmes das traditionelle Salutschiessen des Artillerievereins Basel-Stadt veranstaltet.