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Oststraße (Leipzig)

Straße in EuropaStraße in Leipzig
Mehrfamilienhaus Hofer Straße 84
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Die Oststraße ist eine innerstädtische Straße in Leipzig. Sie quert den Ortsteil Reudnitz-Thonberg in West-Ost-Richtung bis zum Norden des Ortsteils Stötteritz. Sie beginnt im Westen an der Prager Straße (an dieser Stelle: Ostplatz) und führt in östliche Richtung bis zur Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz und von dort südöstlich bis nahe Gutshof Stötteritz. Der westliche Teil ist durch denkmalgeschützte Wohnhäuser aus der Zeit um 1900 geprägt., der östliche durch Kleingärten und andere Grünflächen (Stötteritzer Wäldchen). Bekannte Anlieger der Straße sind: eine Brauerei ehemaliges Kinderkrankenhaus (Leipzig), (heute Institute) Sachsenlotto der Ostfriedhof Südost-Stadion (SSV Stötteritz)In anderen heutigen Leipziger Ortsteilen existierten Oststraßen, die spätestens nach der Eingemeindung umbenannt wurden.

Auszug des Wikipedia-Artikels Oststraße (Leipzig) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Oststraße (Leipzig)
Oststraße, Leipzig Reudnitz-Thonberg (Südost)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.33093 ° E 12.41239 °
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Adresse

Feinbäckerei Stefan Wissel

Oststraße 100
04317 Leipzig, Reudnitz-Thonberg (Südost)
Sachsen, Deutschland
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Mehrfamilienhaus Hofer Straße 84
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In der Umgebung

H. Sperling
H. Sperling

Die H. Sperling Buchbinderei in Leipzig war eine der ältesten Buchbindereien Leipzigs. Die 1846 gegründete Firma setzte im Zuge der Industrialisierung als erste Leipziger Buchbinderei im Jahr 1866 Dampfmaschinen im eigenen Betrieb ein und stellte zudem die damals neuesten Hilfsmaschinen auf. 1888 zerstörte ein Feuer die Sperlingsche Fabrik. Um dem Betriebsausfall zu begegnen, wurde die 1851 gegründete „Herzogsche Buchbinderei“ aufgekauft, die damals 150 Arbeiter rund um mehr als 100 Hilfsmaschinen beschäftigte. 1889 informierte ein Geschäftsrundschreiben zur „Übernahme des Geschäftes von J. R. Herzog“.1896 übernahm der Buchbinder und Fachschriftsteller Paul Kersten die Leitung der Handbinde-Abteilung bei H. Sperling, um kurz darauf seine ersten Erfolge auf der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung in Leipzig 1897 vorstellen zu können. Dort präsentierte sich das Unternehmen zudem mittels einer mit Jugendstil-Elementen verzierten Mappe in bewusster Abgrenzung insbesondere zu den angeblich teureren englischen Konkurrenten nicht als kunst-, sondern als kunstgewerbliche Anstalt: Ein kommentierter Katalog mit einer illustrierten Darstellung ausgestellter eigener Produkte mit Preisangaben listete unter der Überschrift „Künstlerische Bucheinbände in Handarbeit“ dennoch beispielsweise die „Adressmappe für Se. Kgl. Hoheit Prinz Georg Herzog zu Sachsen gefertigt. Braun Kalbleder, Mittelfeld oliv Plüsch, Lederschnitteinlagen mit reichen silbernen und vergoldeten Beschlägen. Preis: 1000 Mark.“Noch vor der Jahrhundertwende wurde eine Filiale mit einer kunstgewerblichen Buchbinderabteilung in Berlin eröffnet, die zudem eine Vereinigung mit der Kaiserlichen Hofbuchbinderei W. Collin unter Georg Collin einging.Etwa zur selben Zeit produzierte Sperling vor allem für den Verlagsbuchhandel, insbesondere die verschiedenartigsten Einbände für Bücher sowie Einbanddecken und Mappen.Von 1910 bis 1913 ließ das Unternehmen einen Fabrikneubau an der Leipziger Ostmannstraße Ecke Platzmannstraße errichten.Kurz vor dem Ersten Weltkrieg betrieb H. Sperling in Leipzig eine Dampfmaschine mit 100 PS und rund 400 Hilfsmaschinen; eine gleich hohe Zahl von Arbeitern kam dort zum Einsatz. Zudem war unterdessen in Berlin eine Filiale eingerichtet worden, in der rund 200 Arbeiter tätig waren. Dort lieferten bereits Elektromotoren eine Gesamtkraft von 50 PS.Am 1. April 1971 übernahm H. Sperling die Firma Th. Knaur-Hübel & Denck, Großbuchbinderei und führte deren Produktion unter eigenem Namen fort.