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Evangelische Kirche Steinfurth (Bad Nauheim)

Erbaut in den 1490er JahrenGotische KircheGotisches Bauwerk in HessenKirchengebäude des Dekanats WetterauKirchengebäude im Wetteraukreis
Kirchengebäude in EuropaKulturdenkmal in Bad NauheimSaalkircheSakralbau in Bad Nauheim
Steinfurth Kirche Osten
Steinfurth Kirche Osten

Die Evangelische Kirche Steinfurth ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude, das in Steinfurth steht, einem Stadtteil der Gemeinde Bad Nauheim im Wetteraukreis in Hessen. Die Kirche gehört zur Kirchengemeinde Steinfurth-Wisselsheim im Dekanat Wetterau in der Propstei Oberhessen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Auszug des Wikipedia-Artikels Evangelische Kirche Steinfurth (Bad Nauheim) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Evangelische Kirche Steinfurth (Bad Nauheim)
Steinfurther Hauptstraße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.399277 ° E 8.745659 °
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Adresse

Steinfurther Kirche

Steinfurther Hauptstraße 40
61231
Hessen, Deutschland
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Steinfurth Kirche Osten
Steinfurth Kirche Osten
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In der Umgebung

Breitwiese bei Steinfurth und Oppershofen
Breitwiese bei Steinfurth und Oppershofen

Das Naturschutzgebiet Breitwiese bei Steinfurth und Oppershofen befindet sich zwischen dem Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth und dem Rockenberger Stadtteil Oppershofen im hessischen Wetteraukreis. Das 16,39 ha große Gebiet liegt zwischen der Landesstraße L 3134 und der Trasse der Butzbach-Licher Eisenbahn und wird von der Wetter durchflossen. Im Norden grenzt das Gebiet an den Mühlgraben der Oppershofener Nonnenmühle. Das aus Feuchtwiesen und Brachflächen bestehende Areal wurde am 20. November 1990 per Verordnung zum Naturschutzgebiet erklärt. Es befindet sich in dem ebenfalls hier verlaufenden europäischen Vogelschutzgebiet Wetterau und dem Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Wetterau. Seit 2011 wird entlang der Landesstraße von Ehrenamtlichen des NABU regelmäßig im Frühjahr für mehrere Wochen ein Schutzzaun errichtet, der kreuzende Amphibien auf dem Weg in ihre Laichgewässer im Naturschutzgebiet vor dem Überfahren bewahren soll. Im Rahmen einer dreimonatigen Vollsperrung zur Erneuerung der Fahrbahndecke wurden im Jahr 2025 elf Durchlässe auf einer Länge von 430 Metern zur Unterwanderung der Landesstraße durch Amphibien und andere Kleintiere errichtet. Die Breitwiese ist als IUCN-Kategorie IV Lebensraum für verschiedene – teilweise auch geschützte – Amphibien-, Insekten- und Vogelarten. So sind hier ausweislich aufgestellter Informationstafeln u. a. Sumpfschrecke, Rohrammer, Grasfrosch, Kiebitz, Teichmolch, Blaukehlchen, Flussuferläufer und Vierfleck beheimatet. Seit 2009 weiden auf den Grünflächen zusätzlich Schottische Hochlandrinder, die zur Pflege und den Erhalt des Gebiets beitragen sollen.

Kiesgrube Laukertsberg bei Nieder-Mörlen
Kiesgrube Laukertsberg bei Nieder-Mörlen

Das Naturschutzgebiet Kiesgrube Laukertsberg bei Nieder-Mörlen befindet sich zwischen den Stadtteilen Nieder-Mörlen und Steinfurth der Stadt Bad Nauheim im Wetteraukreis. Die Bezeichnung geht auf den Flurnamen Lauk-Hart-Berg zurück. Das Gebiet liegt innerhalb der Gemarkung Nieder-Mörlen, wird allerdings im Süden durch die Bundesstraße 3, die hier parallel zur Main-Weser-Bahn verläuft, vom Ort abgeschnitten. Auf dem ca. 15,7 ha großen Gelände befand sich das Westfeld der Quarzkiesgrube Laukertsberg, in welcher seit 1977 Nauheimer Kantkies und Sand abgebaut wurde. Das Ostfeld, in welchem ab 1993 Kiesabbau stattfand, schloss sich auf der gegenüberliegenden Seite der östlich verlaufenden Landesstraße L 3134 an. Im Jahr 2010 wurde die Auskiesung vollständig eingestellt. Die Aufbereitungsanlage auf dem wesentlich größeren Westfeld wurde zwischen 2017 und 2018 demontiert. Der Zutritt zu beiden Feldern ist gemäß Hessischer Bergverordnung verboten und alle bisherigen Zuwegungen zum Gelände mit Schranken oder Zäunen gesichert. In seiner heutigen Nutzungsform dient das Areal der IUCN-Kategorie IV als Lebensraum für verschiedene geschützte Amphibien-, Insekten- und Vogelarten. So sind hier u. a. Kreuz- und Wechselkröten sowie Flussregenpfeifer und Uhus anzutreffen. 2017 wurde das Gebiet vom zuständigen Regierungspräsidium Darmstadt einstweilig sichergestellt, um weitere Veränderungen zu verhindern. Dabei erstreckt sich der Schutzraum nur auf das Westfeld der ehemaligen Kiesgrube. Am 24. Oktober 2019 wurde das Gebiet per Verordnung unter Naturschutz gestellt, nachdem ein Gutachten die Schutzwürdigkeit festgestellt hat. Zwischenzeitlichen Überlegungen der Stadt Bad Nauheim im Jahr 2023, auf dem Gelände eine Freiflächen-Photovoltaikanlage zu errichten, erteilte die Obere Naturschutzbehörde eine Absage. Obwohl das Ostfeld nicht zum ausgewiesenen Bereich des Naturschutzgebiets zählt, hat der ehemalige Betreiber Cemex einen Wald und eine Streuobstwiese anpflanzen lassen.