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Hiei-zan

Berg als Namensgeber für einen AsteroidenBerg in AsienBerg in JapanBerg unter 1000 MeterBuddhistisches Kloster in Japan
Geographie (Kyōto)Geographie (Präfektur Shiga)Ōtsu
Sakura MtHiei
Sakura MtHiei

Der Hiei-zan (jap. 比叡山) ist ein 848,1 m hoher Berg auf der Grenze des nordöstlichen Stadtbezirks Sakyō-ku von Kyōto in der Präfektur Kyōto und Ōtsu in der Präfektur Shiga. Er lag damit strategisch sehr günstig zwischen der wichtigen alten Provinz Ōmi und der kaiserlichen Hauptstadt. Auf der Ostseite unter dem Gipfel gründete Saichō 788 mit dem Enryaku-ji die buddhistische Tendai-Schule, deren Hauptsitz auch nach heftigen Machtkämpfen gegen Oda Nobunaga 1571 in dieser Klosteranlage liegt. Der Shintō-Schrein Hiyoshi-Taisha in der Nähe beherbergt die Schutzgöttin des Enryaku-ji. Heute ist der Hiei-zan sowohl von Kyōto als auch von Ōtsu aus per Seilbahn sowie auf dem Hiei-zan-Driveway zu erreichen und bietet reizvolle Aussichten gleichzeitig auf beide Städte und den Biwako. Auf dem Gipfel befindet sich ein kleiner Vergnügungspark vor allem für Familien mit Kindern. Der Asteroid (8579) Hieizan wurde am 1. Juni 2007 nach dem Berg benannt.

Auszug des Wikipedia-Artikels Hiei-zan (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Hiei-zan
比叡山ドライブウェイ, Kyōto 左京区

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 35.065841 ° E 135.834416 °
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Adresse

山頂 四明が嶽 パーキング

比叡山ドライブウェイ
520-0116 Kyōto, 左京区
Japan
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Sakura MtHiei
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In der Umgebung

Jissō-in
Jissō-in

Der Jissō-in (jap. 実相院) ist ein buddhistischer Tempel in Iwakura, Stadtbezirk Sakyō-ku der Stadt Kyōto, Japan. Der heute keiner buddhistischen Schule zugehörige Tempel wurde 1229 durch den Mönch Jōki (静基), Sohn des Hofadeligen Takatsukasa Kanemoto, gegründet. Ursprünglich gehörte er zur Tendai-Schule (Tendai-shū), weshalb hier noch heute der „Unbewegliche Licht-König“ Acala (jap. Fudōmyōō, 不動明王) im Zentrum der Verehrung steht. Als ein den Angehörigen des Hofadels vorbehaltener Tempel (門跡寺院, monzeki jiin) trägt der Tempel auch den Namen Iwakura Jissō-in monzeki (岩倉実相院門跡) oder kürzer Jissō-in monzeki bzw. Iwakura monzeki. Er befand sich zunächst in Murasakino (heute Norddistrikt der Stadt Kyōto). Während des Ōnin-Krieges (1476/77) verlegte man ihn an die heutige Stelle. Bis zum Ende der Kamakura-Zeit wurden große Teile der Anlage zerstört. Zu Beginn der Edo-Zeit übernahm Ashikaga Gijin (足利義尋; 1572–1605), ein Sohn des letzten Shōgun der Muromachi-Zeit, die Leitung des Tempels. Dessen Mutter war nach dem Tode des Vaters zur Gesellschafterin des Tennō Go-Yōzei ernannt worden. Dank dieser Beziehungen gelang es, die Anlage sowohl mit Unterstützung des kaiserlichen Hofes wie auch des Shōgun Tokugawa Ieyasu wieder aufzubauen. Hierbei verwendete man zahlreiche Bauteile anderer, nicht mehr benötigter Gebäude des Hofes in Kyōto. Alle Vorsteher des Tempels stammten aus der Familie des Tennō-Geschlechts. Die Anlage umfasst einen Teichgarten mit Steinlampen des Malers Ganku (1756–1839) sowie einen Steingarten (Kare-san-sui). In der Haupthalle steht eine Statue des Acala aus der Kamakura-Zeit. In der Sammlung des Tempels gelten einige Objekte als besonders wertvoll: eine Handschrift des Tennō Go-Yōzei (Wichtiges Kulturgut), des Weiteren Wandschirm-Bilder von Kanō Eikei (狩野永敬; 1662–1702), dem 4. Vertreter der Kyōtoer Kanō-Schule, sowie das über 260 Jahre geführte Tagebuch der Tempelvorsteher (Jissō-in nikki). Gegen Ende der Edo-Zeit lebte hier vorübergehend der Höfling und Politiker der späten Edo- und frühen Meiji-Zeit Iwakura Tomomi.