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Palazzo Malipiero

Erbaut im 10. oder 11. JahrhundertPalast am Canal GrandePalast im Sestiere San Marco
Palazzo Malipiero (Venice)
Palazzo Malipiero (Venice)

Der Palazzo Malipiero, auch Palazzo Cappello Malipiero Barnabò oder Palazzo Malipiero Cappello, früher auch Ca’ Granda de San Samuel genannt, ist ein Palast in Venedig. Er liegt im Sestiere San Marco mit Blick auf den Canal Grande neben der Kirche San Samuele und der Ca’ del Duca. Man weiß, dass die Soranzo ihn vermutlich erbauen ließen, er irgendwann den Cappello gehörte, auch den Malipiero, die ihm schließlich sein heutiges Aussehen gaben, und auch den Barnabò. Das Gebäude, das im byzantinische Stil errichtet wurde, hat eine stark gegliederte Struktur, was darauf zurückzuführen ist, dass jeder Eigentümer den Palast an seine eigenen Erfordernisse und an seinen eigenen Geschmack angepasst hat.

Auszug des Wikipedia-Artikels Palazzo Malipiero (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Palazzo Malipiero
Corte del Duca Sforza, Venedig Venezia-Murano-Burano

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 45.43309722 ° E 12.32801667 °
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Adresse

Giardino Malipiero

Corte del Duca Sforza
30123 Venedig, Venezia-Murano-Burano
Venetien, Italien
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Palazzo Malipiero (Venice)
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In der Umgebung

Teatro San Samuele
Teatro San Samuele

Das Teatro San Samuele war eines von insgesamt sieben Theatern, die während des 18. Jahrhunderts in Venedig betrieben wurden. Es wurde im Jahre 1656 im Auftrag der Familie Grimani erbaut (die auch andere Theater in Venedig erbaute, darunter das Teatro San Giovanni Grisostomo) und war ursprünglich für Schauspiele bestimmt. Erst im folgenden Jahrhundert gab es zusätzlich häufiger Aufführungen von Opern (besonders Opera buffa) und Balletten. Es lag am Kanal Rio del Duca und war vom Campo Santo Stefano durch eine Gasse und über eine Brücke über den Rio del Duca zugänglich. Es war bis zur Zerstörung durch einen Brand 1747 ständig in Betrieb. 1748 wurde ein Neubau errichtet im selben Stil und derselben opulenten Ausstattung. Dramatische Opern (Opera seria) ließ die Familie vornehmlich im 1755 gebauten Teatro San Benedetto aufführen. Das Theater geriet aber im Rahmen einer allgemeinen Krise in der venezianischen Aristokratie in finanzielle Schwierigkeiten und wurde geschlossen und 1770 von der Familie Grimani verkauft. Danach war es wieder bis zur Schließung durch ein Dekret Napoleons 1807 in Betrieb. Gleichzeitig wurden auch das Teatro San Cassiano, das Teatro Sant’Angelo und das Teatro San Luca per Dekret geschlossen. 1815 wurde es wieder eröffnet und vom Theater-Impresario Giuseppe Camploy (1794–1890) 1819 übernommen. Dort wurden Opera buffa und Komödien aufgeführt. Ab 1853 hieß es Teatro Camploy und Camploy vermachte es bei seinem Tod der Stadt Verona, wo heute ein Theater nach Camploy benannt ist. Das Theater wurde 1894 abgerissen, nachdem die Stadt Venedig es gekauft hatte, die dort eine Schule errichten ließ (Scuola Elementare „Scarsellini“), die sie auch als vorbildhafte Schule auf der Weltausstellung in Paris 1900 präsentierte. Carlo Goldoni war 1737 bis 1741 Direktor und viele seiner Stücke – darunter später auch La vedova scaltra 1748 – wurden hier uraufgeführt. Dabei spielte auch der berühmte Harlekin Antonio Sacchi eine Rolle, der im Theater spielte. Giacomo Casanova spielte im Orchester Geige, seine Mutter Giovanna Maria Farussi trat im Theater auf, und es trat unter anderem Faustina Bordoni und im 19. Jahrhundert Marietta Alboni auf und es wurden Stücke von Antonio Vivaldi, Francesco Cavalli und Johann Adolf Hasse uraufgeführt. 1824 lernte Nicolò Paganini hier die Sängerin Antonia Bianchi kennen und ging mit ihr ein Verhältnis ein, aus dem 1825 der in Palermo geborene gemeinsame Sohn Achille Ciro Alessandro hervorging.