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Honnō-ji

Bauwerk in KyōtoBuddhistischer Tempel in KyōtoErbaut in den 1200er JahrenNichiren-Buddhismus
Hondo of Honnoji Temple
Hondo of Honnoji Temple

Der Honnō-ji (japanisch 本能寺) ist ein Tempel des Nichiren-Buddhismus in der Stadt Kyōto. Der Tempel ist bekannt durch den Honnōji-Zwischenfall – den von Akechi Mitsuhide erzwungenen Seppuku des Oda Nobunaga im Jahr 1582.

Auszug des Wikipedia-Artikels Honnō-ji (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Honnō-ji
河原町通, Kyōto 中京区

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 35.010278 ° E 135.768306 °
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Adresse

日像聖人御墓

河原町通
604-8006 Kyōto, 中京区
Japan
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Hondo of Honnoji Temple
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In der Umgebung

Tawaraya-Ryokan
Tawaraya-Ryokan

K.K. Tawaraya-Ryokan (jap. 株式会社俵屋旅館, Kabushiki kaisha Tawaraya Ryokan) ist eine Luxusherberge in Nakagyō-ku, Kyōto, Japan, die zu den ältesten Pensionen weltweit zählt. Seine Gründungsgeschichte reicht 300 Jahre zurück. Dieses Ryokan wird, seit der Gründung durch den aus Tawara stammenden Textil-Händler Wasuke Okazaki, seit 12 Generationen traditionell von derselben Familie geführt. Die derzeitige Leiterin ist Toshi Okazaki Satow. Die Pension hat 18 Zimmer, in denen eine Übernachtung umgerechnet etwa 800 Euro kostet. Der Oktober-Ausgabe 1974 des Forbes-Magazins zufolge gehört das Tawaraya zu den acht exklusivsten Hotels der Welt. Nach einem Artikel des New York Times-Magazines vom 5. März 1995 ist das Essen (Kaiseki) des Tawaraya eines der besten von ganz Kyōto. Es wird nur in den Zimmern serviert. Weiter heißt es in dem Artikel der New York Times, die Einrichtung sei traditionell Japanisch und im Vergleich zu westlichen Luxusherbergen eher spartanisch als opulent gehalten. Alle Zimmer verfügen über private traditionelle Japanische Gärten. Die Badezimmer verfügen über japanische Holzzuber, in denen das heiße Wasser schon eingelassen ist, wenn der Gast den Raum betritt. Einem Artikel des Gourmet-Magazins zufolge brannte die Herberge zweimal nieder und wurde wieder aufgebaut. Der erste Brand ereignete sich 1788 während der Großes Feuer von Temmei genannten Feuersbrunst, die große Teile Kyōtos vernichtete. Das zweite Mal brannte das Tawaraya 1864 zur Zeit der Machtkämpfe im Verlauf der Meiji-Restauration ab. Das Tawaraya zählt zu den von der Japan Ryokan Association als First-Class eingestuften 19 Ryokans von Kyōto.

Yasaka-Schrein
Yasaka-Schrein

Der Yasaka-Schrein (jap. 八坂神社, Yasaka-jinja), ehemals als Gion-Schrein (祇園神社) bezeichnet, ist ein Shintō-Schrein im Viertel Gion des Stadtbezirks Higashiyama-ku von Kyōto in Japan. Gelegen am östlichen Ende der Shijo-dori, wurde er im Jahre 656 erbaut und ist Susanoo-no-mikoto als Haupt-Kami zusammen mit seiner Ehefrau Inada-hime-no-mikoto und seinen acht Kindern (Yahashira no mikogami) geweiht. Vor der Trennung von Shintō und Buddhismus (Shinbutsu-Bunri) waren die eingeschreinten Gottheiten Gozu-Tennō, dessen Frau Harisainyo und dessen acht Kinder (hachiōji), die mit den vorgenannten Shintō-Gottheiten teils gleichgesetzt (Shinbutsu-Shūgō) werden. Er ist im modernen und relativ komplizierten Stil gion-zukuri (祇園造) gebaut und ist einer der größten Schreine Japans, sowie der wichtigste Schrein für Susano-no-o-mikoto. Im Jahr 869 wurden die omikoshi (tragbaren Schreine) des Gion-Schreins durch die Straßen von Kyōto getragen, um eine Seuche zu bekämpfen, die die Stadt befallen hatte. Dies war der Beginn des Gion-Matsuri, eines alljährlichen Festivals, das weltberühmt wurde. In den Mikoshi sind die mitama der Kami Susano-no-o-mikoto, Yasaka-no-sume-no-kami (auch Gion-san) und Inada-hime-no-mikoto eingeschreint. Der Name Gion bezieht sich hierbei auf den Jetavana-vihāra, einem Tempel in jenem Hain in dem Buddha einen großen Teil seiner Lehre verbreitete. In der frühen Meiji-Zeit mussten buddhistische Einflüsse aus Shintō-Schreinen entfernt werden in dessen Verlauf sich der Schrein von Gion-Schrein in Yasaka-Schrein umbenennen musste und die buddhistischen Gottheiten durch ihre Shintō-Gegenstücke ersetzt. Gegenwärtig heißt der Schrein, neben seiner Funktion als Gastgeber des Gion-Matsuri, jedes Jahr Tausende von Menschen zu Neujahr willkommen, die dort die traditionellen Neujahrsriten und -feierlichkeiten vollziehen. Im April liegt er auf dem Weg zahlreicher Besucher des Maruyama-Parks, eines bekannten Schauplatzes des traditionellen Hanami (Kirschblütenschau).