place

Rotunde (Münden)

Baudenkmal im Landkreis GöttingenBauwerk in Hann. MündenErbaut in den 1500er JahrenRundturmTurm in Europa
Umgenutztes Bauwerk im Landkreis GöttingenWehrturm in Niedersachsen
Stadtbefestigung Münden Rotunde Wehrgang Wappen
Stadtbefestigung Münden Rotunde Wehrgang Wappen

Die Rotunde in Münden ist ein früherer Zwingerturm in Hann. Münden in Südniedersachsen, der zur mittelalterlichen Stadtbefestigung Münden gehörte. Die Anfang des 16. Jahrhunderts errichtete Rotunde diente dem Schutz des Stadttores Oberes Tor, das als Bastion der Stadtmauer außen vorgelagert war.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rotunde (Münden) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.41426 ° E 9.65097 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Rotunde

B 496
34346 , Neumünden
Niedersachsen, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

linkWikiData (Q28873913)
linkOpenStreetMap (192547916)

Stadtbefestigung Münden Rotunde Wehrgang Wappen
Stadtbefestigung Münden Rotunde Wehrgang Wappen
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Ziegelpfortenturm
Ziegelpfortenturm

Der Ziegelpfortenturm ist ein früherer Wehrturm in Hann. Münden in Südniedersachsen. Der 21 Meter hohe Turm gehörte zur mittelalterlichen Stadtbefestigung Münden und wurde als Mauerturm der Stadtmauer errichtet. Der Ziegelpfortenturm befindet sich auf der Südseite des mittelalterlichen Stadtkerns. In diesem Bereich verlief die Stadtmauer grob in West-Ost-Richtung. Die nächsten Türme bzw. Anlagen der Stadtbefestigung sind der rund 75 Meter westlich gelegene Fährenpfortenturm und die etwa 100 Meter südöstlich liegende Mündener Rotunde. Der Turm springt aus der Straßenflucht mit dem Gebäudebestand der Fuldabrückenstraße hervor. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein historisches Produktionsgebäude des Unternehmens Haendler & Natermann. Als die Straße Anfang des 20. Jahrhunderts aus verkehrstechnischen Gründen eine Verbreiterung erfuhr, wurde der Gehweg für Fußgänger zu schmal. Deswegen erhielt der Turm um 1930 im unteren Bereich zwei 2,6 Meter hohe Durchbrüche für einen Fußweg. Der Zugang zum Turm lag früher auf einem nördlich zur Altstadt gelegenen Grundstück an der Radbrunnenstraße. Heute ist er zugemauert. Der Turm kann nur über eine außen angebrachte Metallleiter durch einen Zugang in 6 Meter Höhe betreten werden. Innen verfügt der Turm über zwei Ebenen aus Holz. Benannt ist der Turm nach der Ziegelpforte in der Stadtmauer. Früher lief die Ziegelstraße auf diese Pforte zu, in deren Verlängerung ein Weg zu einer Ziegelei in Bonaforth führte.