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Anschlag in Istanbul am 9. Juli 2008

Anschlag in der TürkeiGeschichte Istanbuls (21. Jahrhundert)Kriminalfall 2008
US Consulate in Istanbul
US Consulate in Istanbul

Beim Anschlag in Istanbul am 9. Juli 2008 griffen drei Attentäter mit Schusswaffen einen Polizeiposten vor dem US-Generalkonsulat in Istanbul an. Die drei Terroristen wurden getötet. Auf Seiten der Polizei waren drei Tote zu beklagen. Eine Person wurde verletzt.Im Dezember 2008 wurden zwei al-Qaida-Mitglieder verhaftet; ihnen wird eine Mittäterschaft vorgeworfen.

Auszug des Wikipedia-Artikels Anschlag in Istanbul am 9. Juli 2008 (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Anschlag in Istanbul am 9. Juli 2008
Sarıyer Caddesi,

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Sarıyer Caddesi 75
34460 , İstinye Mahallesi
Türkei
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Telefonnummer

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tr.usembassy.gov

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US Consulate in Istanbul
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In der Umgebung

Türker İnanoğlu Maslak Show Center

Das Türker İnanoğlu Maslak Show Center (TIM) ist ein Show Center im Istanbuler Stadtviertel Maslak westlich des Bosporus. Hier finden kulturelle Großveranstaltungen statt, die in der ganzen Türkei Beachtung finden. Dies sind internationale Konferenzen, Filmpremieren, Konzerte, Revuen, Unternehmenspräsentationen, Ausstellungen und vieles mehr. Das Center ist täglich geöffnet. Jährlich kommen etwa 450.000 Besucher zu den eigenen Veranstaltungen des Hauses.Die Veranstaltungshalle wurde im November 2005 eröffnet und wird von der MEGA Company betrieben. Der „Große Saal“ bietet 1810 Sitzplätze, der kleine „Theatersaal“ hat eine Kapazität von 380 Sitzplätzen. Außerdem beherbergt das Haus fünf Kinosäle und fünf weitere Versammlungsräume für kleinere Zusammenkünfte. Der Große Saal hat eine 250 Quadratmeter große Drehbühne und Simultan-Übersetzungskabinen sowie die Ausstattung für Fernseh-Teams. Namensgeber und Gründer ist Türker İnanoğlu (* 1936), ein türkischer Filmproduzent und Drehbuchautor, seit 1994 Präsident des Pay-TV-Senders ATV, der vor kurzem den Kabelkanal Süper Channel ans Netz brachte. 1997 gründete er die Türker İnanoğlu Cinema Foundation, die die Rechte, die aus seinen nahezu 100 Filmen resultieren, wohltätigen Zwecken zukommen lässt. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Unternehmen, die von ihm gegründet wurden: Erler-Film Ulusay Video Company Ulusal Communication Radio Television Süper Channel Kent – Atlas – Bogazici Cinema Complexes Turvak – Turker Inanoglu Foundation Turvak – Applied Cinema and Television Private Education Center MEGA Musical weitere Theater- und Filmcenter-Unternehmen

Schiffbrücke über den Bosporus

Die Schiffbrücke über den Bosporus war eine Schwimmbrücke, die der persische Großkönig Dareios I. im Jahre 513 v. Chr. anlässlich seines Feldzuges gegen die Skythen bauen ließ, um mit seinem Heer von Asien über den Bosporus nach Thrakien (in dem heutigen europäischen Teil der Türkei und in Bulgarien) zu gelangen. Sie ist die erste Schiffbrücke, über die der griechische Geschichtsschreiber Herodot in seinen Historien berichtet. Sie war jedoch nicht die erste Schiffbrücke der Antike, wie oft verkürzt und deshalb unzutreffend geschrieben wird, sondern nur die erste, deren Existenz in einem Bericht überliefert wurde. Aus Herodots schlichter Erwähnung, dass Dareios I. zur Vorbereitung seines Feldzuges neben der Abordnung von Soldaten und Kriegsschiffen auch die Überbrückung des Bosporus anordnete, lässt sich ablesen, dass der Bau von Schiffbrücken zu dieser Zeit bereits routiniert beherrscht wurde, auch wenn eine Brücke über den breiten Bosporus eine herausragende Leistung war. Zum Ort der Brücke wird von Herodot nur ungefähr angegeben, sie sei auf halbem Wege zwischen Byzantion und dem Tempel am Ausgang des Bosporus zum Pontos Euxeinos, also zum Schwarzen Meer, gebaut worden. Man nimmt deshalb an, dass sie etwas südlich der heutigen Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke, der zweiten neuzeitlichen Bosporus-Brücke, in der Nähe der Rumeli-Festung gelegen habe. Der Bosporus ist dort rund 800 m breit und 67 m tief. In der Karte des antiken Bosporus von 1784 hat Jean-Denis Barbié du Bocage die Lage der Brücke sogar eingezeichnet. Die Brücke wurde unter der Leitung des Mandrokles von Samos gebaut, aber Herodot berichtet keine technischen Einzelheiten über sie. Er erwähnt zwar, dass Dareios I. auf diesem Feldzug ein Heer von 70.000 Mann und eine Flotte von 600 Schiffen gehabt habe, aber dem ionischen Flottenteil schon vor der Überquerung des Bosporus befohlen habe, zur Donau weiterzufahren, um dort eine Schiffbrücke oberhalb des Deltas vorzubereiten., wahrscheinlich bei Isaccea. Wegen der großen Tiefe des Bosporus war es nicht möglich, die Schiffe wie sonst üblich an Bug und Heck zu verankern. Die Schiffe müssen deshalb an langen Seilen befestigt worden sein und in der Strömung einen leicht gekrümmten Bogen über den Bosporus gebildet haben. Die Brücke war deshalb etwa 10 % länger als die geradlinig gemessene Distanz von Ufer zu Ufer, also rund 880 m lang. Man kann annehmen, dass die Brücke aus Pentekonteren (oder vergleichbaren Schiffen) bestand, die laut Herodot auch bei den späteren Schiffbrücken über den Hellespont eingesetzt wurden. Legt man dann eine Schiffsbreite von 4 m und einen Zwischenraum von 3 m zwischen den Schiffen zugrunde, ergibt sich eine Brücke aus 125 Schiffen. Dareios I. war jedenfalls mit der Brücke zufrieden, belohnte Mandrokles reichlich und zog mit seinem Heer über die Brücke Richtung Donau.