place

Goldener Saal

Augsburg-Innenstadt, St. Ulrich–DomInnenraum der RenaissanceInnenraum in DeutschlandInnenraum in EuropaRekonstruiertes Bauwerk in Bayern
2011 02 26 Augsburg 011 Rathaus, Goldener Saal (5482633048)
2011 02 26 Augsburg 011 Rathaus, Goldener Saal (5482633048)

Der Goldene Saal ist ein Prunksaal im Augsburger Rathaus. Er zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Spätrenaissance in Deutschland und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Augsburg. Die 1944 zerstörte historische Ausstattung wurde anlässlich der 2000-Jahrfeier der Stadt von 1980 bis 1990 rekonstruiert.

Auszug des Wikipedia-Artikels Goldener Saal (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Goldener Saal
Rathausplatz, Augsburg Innenstadt

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Goldener SaalBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.3687 ° E 10.8987 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Rathaus

Rathausplatz 2
86150 Augsburg, Innenstadt
Bayern, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

2011 02 26 Augsburg 011 Rathaus, Goldener Saal (5482633048)
2011 02 26 Augsburg 011 Rathaus, Goldener Saal (5482633048)
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Augsburger Börse
Augsburger Börse

Die Augsburger Börse entstand 1540, vorangetrieben durch die Handelsaktivitäten der Fugger. Zusammen mit der Nürnberger Börse war sie die erste Institution dieser Art in Deutschland. Mit der von den Nationalsozialisten zum 1. Januar 1935 erzwungenen Fusion der Münchner und der Augsburger Börse zur Bayerischen Wertpapierbörse mit Sitz in München wurde die Augsburger Börse geschlossen. Seit 1830 befand sich die Augsburger Börse in einem repräsentativen Gebäude direkt vor dem Augsburger Rathaus, am Ludwigsplatz bzw. Beginn der Maximilianstraße, wo sich der heutige Rathausplatz befindet. Nach dem Ende des Börsenbetriebs nutzte unter anderem der Reichsrundfunk den Bau und eröffnete dort am 10. September 1937 einen Sender mit zwei Studios.Bei dem Luftangriff auf Augsburg im Februar 1944 erlitt das Börsengebäude erhebliche Schäden. Die Ruine war bereits 1949 bis auf das Erdgeschoss abgetragen worden, die Gebäudereste wurden zu Beginn der 1960er Jahre beseitigt. Nachdem Pläne der Stadtsparkasse Augsburg, am ehemaligen Standort der Börse einen Neubau ihrer Hauptstelle zu errichten, Mitte der 1960er Jahre gescheitert waren, wurde das Gelände Teil des neuen Rathausplatzes, was seitdem auch den – ehemals vom Börsengebäude verstellten – Blick auf die gesamte Westfront des Augsburger Rathauses ermöglicht. Auch das „Kanzleigäßchen“, die einstige Wegeverbindung von der Maximilian- zur Philippine-Welser-Straße, die zwischen der Börse und dem städtischen Verwaltungsgebäude verlief, gehört seit dem Abbruch des Börsengebäudes zum Rathausplatz.

Perlachberg
Perlachberg

Der Perlachberg ist ein kurzer Straßenabschnitt mit Straßenbahngleis in der Augsburger Innenstadt, der vom Rathausplatz steil hinunter zur Stadtmetzg führt. Benannt wurde die Straße nach dem dort gelegenen Perlachturm. Zu den ersten Großbauten zählte das Zunfthaus der Bäcker (sogenanntes Bäckerhaus), welches 1602 vom Stadtbaumeister Elias Holl errichtet wurde. Dieses Gebäude wurde, wie nahezu alle anderen Gebäude in dieser Straße, durch die Luftangriffe auf Augsburg im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Allein das Gebäude mit der Hausnummer 6 blieb erhalten, welches im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Es besitzt eine markante Fassade mit Giebelaufsatz und runden Öffnungen. Hinterhalb des Perlachturmes zweigt eine kleine Seitengasse, der Hintere Perlachberg, ab. Dort befindet sich eine große Treppe, die eine Verbindung zum Fischmarkt an der Peterskirche herstellt. In seinem weiteren Verlauf schließt der Hintere Perlachberg an die Sterngasse an, die nach dem dortigen Kloster Maria Stern benannt ist. Auch am Hinteren Perlachberg wurden während der Bombenangriffe viele alte Gebäude zerstört. Dazu zählt unter anderem die ehemals bekannte Gastwirtschaft „Zur finsteren Stube“ (rechts im Bild). Nach dem Krieg blieb dieser Platz unbebaut und wurde als Parkfläche genutzt. Erst in den 1980er Jahren wurden an dieser Stelle wieder Gebäude errichtet. Am unteren Ende des Perlachbergs, nach der Stadtmetzg, geht der Perlachberg in die Barfüßerstraße über, die nach der dortigen Barfüßerkirche benannt ist.