place

Deutscher Kinderschutzbund

ElternhilfeGegründet 1953Initiative Transparente ZivilgesellschaftInteressenverbandOrganisation (Jugendschutz)
Organisation (Kinderrechte)Verein (Berlin)
Deutscher Kinderschutzbund Logo
Deutscher Kinderschutzbund Logo

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) ist ein bundesweit vertretener, gemeinnütziger Verein und eine Lobby für Kinder. Er wurde 1953 gegründet und ist ein Dachverband von Landesverbänden, die derzeit etwa 430 Ortsvereine repräsentieren. Er setzt sich laut Satzung für den Kinderschutz, die Kinderrechte und die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien ein. Der Verband ist nach eigenen Angaben parteipolitisch und konfessionell ungebunden und will auftretende Missstände aufspüren, Politiker und Verwaltung zum Handeln drängen und durch eigene Initiativen eine kindgerechtere Gesellschaft herbeiführen. Seit 1993 ist Heinz Hilgers Präsident des Verbandes.

Auszug des Wikipedia-Artikels Deutscher Kinderschutzbund (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Deutscher Kinderschutzbund
Schöneberger Ufer, Berlin Kreuzberg

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Deutscher KinderschutzbundBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.501325 ° E 13.375163 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Schöneberger Ufer
10963 Berlin, Kreuzberg
Berlin, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Deutscher Kinderschutzbund Logo
Deutscher Kinderschutzbund Logo
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Dienstgebäude der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin
Dienstgebäude der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin

Das ehemalige Dienstgebäude der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin am Schöneberger Ufer 1–3 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wurde 1892 bis 1895 als Sitz der Königlichen Eisenbahndirektion Berlin, die dem preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten unterstellt war, errichtet. Der nach Plänen des Architekten Armin Wegner errichtete, aus Kostengründen eher zurückhaltende, historistische Verwaltungsbau in den Formen der deutschen Neorenaissance diente nach Übergang der Preußischen Staatseisenbahnen per 1. April 1920 in die Reichseisenbahn, der späteren Deutschen Reichsbahn, als Sitz der Reichsbahndirektion Berlin. Heute befindet sich das Gebäude im Eigentum der Immobiliengesellschaft Vivico. Die exterritoriale Lage in West-Berlin führte in der Nachkriegszeit zu verschiedenen Zwischenfällen zwischen der sowjetischen und amerikanischen Besatzungsmacht sowie der West-Berliner Polizei, bis die Deutsche Reichsbahn 1958 mit der Nutzung als Poliklinik für die West-Berliner Reichsbahnangestellten eine weniger konfliktträchtige Verwendung fand. Nach der Generalsanierung von 1991 bis 1995, einem Intermezzo als Zentrale der Berliner Niederlassung der Deutschen Bahn bis 2002 und einem längeren Leerstand diente das ehemalige Dienstgebäude seit Anfang 2006 u. a. als Hauptsitz von Bombardier Transportation. Seit 2017 ist das Gebäude der Standort der Bundespolizeidirektion 11. Neben der GSG 9 der Bundespolizei gehören auch der Bundespolizei-Flugdienst sowie die Dienststellen Polizeiliche Schutzaufgaben Ausland der Bundespolizei, Besondere Schutzaufgaben Luftverkehr der Bundespolizei und die Einsatz- und Ermittlungsunterstützung der Bundespolizei zu den operativen Einheiten der Behörde.

Kühlhaus am Gleisdreieck
Kühlhaus am Gleisdreieck

Das Kühlhaus am Gleisdreieck ist ein Industriedenkmal in der Nähe des Berliner U-Bahnhofs Gleisdreieck, das von 1900 bis 1901 mit acht Stockwerken und 6000 m² als größtes Kühlhaus Europas in der Luckenwalder Straße entstand. Es war unterteilt in das Kühlhaus I und Kühlhaus II, wobei heute lediglich letzteres noch existiert. Betrieben wurde es von der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen, die ab 1912 ein weiteres Werk in der Scharnhorststraße 28–29 eröffnete. Heute ist das Gebäude Zentrum von verschiedenen Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerten, Theatervorstellungen und Modemessen wie der Berlin Fashion Week; im Verwaltungsgebäude in der Trebbiner Straße ist das Deutsche Technikmuseum untergebracht. Der Bedarf nach frischen Lebensmitteln stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Berlin an, weswegen zeitgleich mit der Errichtung des als Hochbahnanlage ausgelegten U-Bahnhofs Gleisdreieck das Kühlhaus nach Plänen des Architekten Otto Stiehl und des Baumeisters Theodor Kampffmeyer erbaut wurde. Das Innere des Kühlhauses wurde für die damalige Zeit modern mit einem Stahlskelett und Stahlbeton errichtet und ist dem US-amerikanischen und englischen Vorbild der Raumnutzung nachempfunden, während die Fassade mit reichhaltiger Verwendung von Schmuck- und Gliederungsformen an die märkischen Backsteingotik angelehnt ist. An das Kühlhaus war eine Produktion angeschlossen, die „keimfreies Kristall- beziehungsweise Stangeneis“ herstellte. Die Warenan- und -abfuhr wurde über Straße und Eisenbahn (Güterbahnhof des Potsdamer Bahnhofs) abgewickelt; die Waren wurden über die Lastenaufzüge auf die einzelnen Etagen verteilt. Bereits zwischen 1906 und 1907 musste das Kühlhaus I erweitert werden. Das Kühlhaus war bis spätestens 1978 im Betrieb, dann wurde es an die Berliner Verkehrsbetriebe verkauft, die das Kühlhaus I im Jahr darauf abreißen ließ. Hingegen wurde das andere Kühlhaus denkmalpflegerisch saniert und steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Nach einer Phase des Leerstands zu Beginn des Jahrtausends begannen Sanierungs- und Umbauarbeiten für die Nutzung als Event-Location, die 2011 zu den „Pol-Poisitons“, einem polnischen Kulturfestival, abgeschlossen waren.

Schöneberger Hafen
Schöneberger Hafen

Der Schöneberger Hafen war ein Binnenhafen am Landwehrkanal in Berlin. Das Hafenbecken befand sich am Landwehrkanal zwischen der Köthener Straße und der Schöneberger Straße. Das Gelände gehört heute zum Ortsteil Kreuzberg. Der Hafen wurde im Jahr 1853 und damit kurz nach dem Bau des Landwehrkanals (1850–1852 durch Peter Joseph Lenné) in der damaligen Friedrichsvorstadt in Betrieb genommen und war der älteste Hafen Berlins. Er besaß eine mittlere Länge von 130 Metern, eine Breite von 90 Metern und verfügte über Gleisanschluss, Ladestraßen und Lagerflächen. Vor allem die wichtigen Bahnstrecken der Potsdamer Bahn und der Anhalter Bahn in unmittelbarer Nähe machten den Hafen als Verladestation attraktiv.Der Hafen verlor bereits wenige Jahre nach der Einweihung seine wirtschaftliche Bedeutung, da Schiffsladungen größer und Umschlagzeiten kürzer wurden. Zudem reichte die Länge der Anlegeplätze nicht mehr aus und Verladevorgänge wurden in der Folge am gesamten Landwehrkanal vorgenommen, was jedoch den Durchgangsverkehr beeinträchtigte. Ab den 1890er Jahren wurden Verladevorgänge schließlich im wenige Kilometer entfernten Urbanhafen vorgenommen. Das Becken des Schöneberger Hafens wurde 1960 zugeschüttet.Auf dem Gelände befindet sich heute der von 1960 bis 1967 errichtete Mendelssohn-Bartholdy-Park. Auch die Uferstraße Hallesches Ufer konnte erst 1960 von der Schöneberger Straße bis zur Köthener Straße über das ehemalige Hafengelände verlängert werden. An den ehemaligen Hafen erinnert noch die Straße Hafenplatz, die ursprünglich ein Platz war und die nordöstliche Begrenzung des Hafenbeckens bildete.