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Dorfkirche Nietwerder

Backsteinbauwerk des HistorismusBacksteinkircheBaudenkmal in NeuruppinErbaut in den 1860er JahrenKirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Wittstock-Ruppin
Kirchengebäude in EuropaKirchengebäude in NeuruppinNeugotisches Bauwerk in BrandenburgNeugotisches KirchengebäudeSaalkirche
Neuruppin Nietwerder Dorfstraße Dorfkirche 02
Neuruppin Nietwerder Dorfstraße Dorfkirche 02

Die evangelische Dorfkirche Nietwerder ist eine Saalkirche in Nietwerder, einem Ortsteil der Stadt Neuruppin im brandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Die Kirche gehört der Gesamtkirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben im Kirchenkreis Wittstock-Ruppin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz an. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Auszug des Wikipedia-Artikels Dorfkirche Nietwerder (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Dorfkirche Nietwerder
Dorfstraße,

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.923003 ° E 12.853515 °
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Adresse

Dorfstraße
16816 (Nietwerder)
Brandenburg, Deutschland
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Neuruppin Nietwerder Dorfstraße Dorfkirche 02
Neuruppin Nietwerder Dorfstraße Dorfkirche 02
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In der Umgebung

Gildenhall
Gildenhall

Gildenhall ist ein Wohnplatz der Stadt Neuruppin im Nordwesten des Landes Brandenburg. Er liegt nordöstlich der Altstadt am gegenüberliegenden Ufer des Ruppiner Sees. Gildenhall wurde 1921 als Freiland-Siedlung vom Baumeister und Siedlungstechniker Georg Heyer (1880–1949) gegründet. Am Aufbau beteiligte sich ab 1923 der Architekt Max Eckardt, 1925 erstellte Otto Bartning, den Eckardt-Plan aufgreifend, einen Bebauungsplan. Der Architekt Heinrich Westphal ließ sich 1927 in Gildenhall nieder. 1929 wurde Gildenhall nach Neuruppin eingemeindet.Die Kunsthandwerker-Genossenschaft arbeitete nach den Prinzipien des Deutschen Werkbunds (DWB) und des Bauhauses. Folgende Künstler und Kunsthandwerker siedelten sich unter anderem an: 1923: Else Mögelin (1887–1982), Handweberin, Mitglied des DWB, 1919–1923 Schülerin von Johannes Itten, Paul Klee, Gerhard Marcks und Georg Muche am Bauhaus in Weimar 1923–1928: Harry Grossmann (1896–1961), Dekorationsmaler 1923–1929: Richard Mutz (1872–1931), Keramiker, Mitglied des DWB 1923–1929: Hans Lehmann-Borges (1879–1945), Bildhauer, Mitglied des DWB 1923–1929: Siegfried Prütz (1900–1939), Kunstschmied 1924: Hanne-Nüte Kämmerer (1903–1981), Kunststickerin 1924: Walter Vogt, Tischler, zuvor bei den Deutschen Werkstätten Hellerau tätig 1925: Eberhard Schrammen (1886–1947), Drechsler, Mitglied des DWB 1926: Henni Jaensch (1904–1998), Handweberin 1927: Hede Baur-Seelenbinder (1893–?), Bildhauerin1923 schlossen sich die Kunsthandwerker zur Handwerkschaft Gildenhall eGmbH zusammen, außerdem wurde für den Vertrieb die Hausrat GmbH gegründet, die auch drei Verkaufsstellen in Berlin betrieb. Die 1929 beginnende Weltwirtschaftskrise beendete das historische Projekt Gildenhall. Gildenhall wurde ein reines Wohngebiet und Standort einer der Grundschulen Neuruppins. Durch Gildenhall verläuft die Bahnstrecke Neustadt–Herzberg, es halten jedoch keine Personenzüge.

Slawenburg Ruppin
Slawenburg Ruppin

Die Slawenburg Ruppin ist der Burgstall eines slawischen Burgwalls im Nordwesten des Landes Brandenburg. Er liegt auf der Insel Poggenwerder im Ruppiner See und gehört zum Ortsteil Alt Ruppin der Stadt Neuruppin. Die Slawenburg Ruppin entstand etwa Ende des 9. Jahrhunderts als Inselburg. Die Insel Poggenwerder ist oval und hat einen maximalen Durchmesser von etwa 100 m. Die Slawenburg war vermutlich eine Fürstenburg, die als Hauptsitz des wendischen Stammes der Zamzizi diente, der spätestens seit dem 10. Jahrhundert im Ruppiner Land siedelte. Auf der vorgelagerten Halbinsel, dem Amtswerder von Alt Ruppin, entstand gleichzeitig mit der Slawenburg eine befestigte Vorburgsiedlung. Sie war vermutlich stadtartig und von Handwerkern bewohnt; ein Abschnittsgraben trennte sie vom nördlichen Festland. Die Siedlung erreichte ihre Blütezeit im 11. Jahrhundert. Zwischen der Inselburg und der Vorburgsiedlung gab es eine hölzerne Brücke. Inseln, die befestigten Vorburgsiedlungen auf Halbinseln vorgelagert waren, standen bei den Slawen häufig mit Kultbauten in Verbindung. Es wäre daher möglich, dass sich in der Slawenburg Ruppin ein Tempel mit dem Stammesheiligtum befand. Ein weiterer kultischer Mittelpunkt der Zamzizi war vermutlich der Burgwall Altfriesack. Spätestens um 1150 dürfte die Slawenburg Ruppin im Zuge des Wendenkreuzzuges zerstört oder aufgegeben worden sein. Um 1200 wurde auf dem Amtswerder die deutsche Burg Ruppin errichtet, die politischen Zentrum der Herrschaft Ruppin wurde. Bei Grabungen wurde auf der Insel Poggenwerder und auf dem Amtswerder spätslawische und frühdeutsche Keramik gefunden. Auf dem Amtswerder fanden sich darüber hinaus Messer, Lanzenspitzen und Münzen sowie eine Gussform für Wendenpfennige.Von den Befestigungsanlagen der Inselburg finden sich lediglich schwache Wallspuren an den Rändern der Insel. Im 19. Jahrhundert wurden bei Erdarbeiten Holzkonstruktionen, Balkenanlagen und Feldsteinschüttungen entdeckt. Die Slawenburg Ruppin ist als Bodendenkmal mit der Nummer 100034 in die Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragen.