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Rotbuche Dresdner Heide

Dresdner HeideEinzelbaum in DresdenIndividuelle Buche oder Baumgruppe mit BuchenNaturdenkmal in Dresden
Naturdenkmal Rotbuche Dresdner Heide 04
Naturdenkmal Rotbuche Dresdner Heide 04

Die Rotbuche Dresdner Heide ist seit Ende 2000 ein als Einzelbaum ausgewiesenes Naturdenkmal (ND 108) in der Dresdner Heide. Der Baum hatte eine Höhe von etwa 35 Metern und einen Stammumfang von 5,70 Metern erreicht, bevor er aufgrund eines unerkannten Schadens am Kronenansatz infolge eines Orkans einen beträchtlichen Teil seiner Krone verlor. Zuvor wies die Rotbuche (Fagus sylvatica) einen Kronendurchmesser von etwa 28 Metern auf. Zum Zeitpunkt der Unterschutzstellung war in Dresden einzig die Rotbuche hinter dem Weißen Schloß (ND 66) ein mächtigerer Vertreter der Art.

Auszug des Wikipedia-Artikels Rotbuche Dresdner Heide (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Rotbuche Dresdner Heide
8, Dresden

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N 51.09819 ° E 13.849767 °
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8

8
01099 Dresden (Loschwitz)
Sachsen, Deutschland
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Naturdenkmal Rotbuche Dresdner Heide 04
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Dresdner Heide
Dresdner Heide

Die Dresdner Heide, ein großes Waldgebiet in Dresden, ist das bedeutendste Naherholungsgebiet der Stadt und wird forstwirtschaftlich genutzt. Etwa 6133 Hektar der Dresdner Heide sind als Landschaftsschutzgebiet Dresdner Heide (d16) ausgewiesen; damit ist sie einer der flächenmäßig größten Stadtwälder Deutschlands. Während im Osten überwiegend landwirtschaftliche Flächen angrenzen, ist die Heide in allen anderen Himmelsrichtungen von Stadtteilen und Ortschaften Dresdens umgeben und reicht im Südwesten bis an den Dresdner Vorstadtgürtel heran. Die für eine Heide typische Landschaft mit stark ausgeprägter Strauchschicht und Heidekraut ist in der Dresdner Heide eher nicht vorhanden, weshalb es sich zumindest im engeren Sinne nicht um eine Heidelandschaft handelt. Das Waldgebiet markiert in seiner Geologie und in der Pflanzen- und Tierwelt einen Übergangsraum zwischen dem Norddeutschen Tiefland und den Mittelgebirgen. Es wird bis auf kleine Flächen dem Westlausitzer Hügel- und Bergland zugeordnet und stellt damit einen der westlichsten Ausläufer der Sudeten dar. Während der felsige Untergrund des Waldes im Laufe der schollentektonischen Bildung des Elbtalkessels, den die Dresdner Heide nördlich flankiert, angehoben wurde, ist der Mischwald großflächig durch dünenartige Sandablagerungen der Saale- und Elster-Kaltzeit geprägt. Die Nähe der Dresdner Heide zur Innenstadt Dresdens war ausschlaggebend für die historische Nutzung als kurfürstliches Jagdrevier sowie die intensive Kultivierung und kulturelle Prägung.