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Obelisk von Buenos Aires

Bauwerk in Buenos AiresDenkmal in ArgentinienErbaut in den 1930er JahrenObelisk
ObeliscoBA2015
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Der Obelisk von Buenos Aires (spanisch Obelisco) ist ein im Jahr 1936 errichtetes 67,5 Meter hohes Denkmal in der Stadt Buenos Aires. Er ist Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt. Der Turm ist für normales Publikum nicht zugänglich; der Aufstieg ist nur mit behördlicher Genehmigung über innen befindliche Stahlleitern und mit Klettersicherung möglich (206 Sprossen). An der Spitze des Obelisken befindet sich an jeder seiner vier Seiten ein Fenster.

Auszug des Wikipedia-Artikels Obelisk von Buenos Aires (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Obelisk von Buenos Aires
Avenida Corrientes, Buenos Aires San Nicolás

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N -34.60375 ° E -58.381611111111 °
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Adresse

Obelisco

Avenida Corrientes
C1043AAJ Buenos Aires, San Nicolás
Ciudad Autónoma de Buenos Aires, Argentinien
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ObeliscoBA2015
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Argentinien
Argentinien

Argentinien (spanisch [aɾxenˈtina], amtlich República Argentina) ist eine Republik im Süden Südamerikas. Sie grenzt im Süden und Westen an Chile, im Norden an Bolivien, im Nordosten an Paraguay und an Brasilien, im Osten an Uruguay und im Südosten an den Atlantischen Ozean. Der Landesname leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Silber – argentum – ab und stammt aus der spanischen Kolonialzeit, als man hier Edelmetalle zu finden hoffte. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1816 war es Teil des spanischen Kolonialreiches. Politisch ist Argentinien eine präsidentielle Bundesrepublik, in der die einzelnen Provinzen weitreichende Kompetenzen haben. Laut der argentinischen Verfassung gelten neben República Argentina auch Provincias Unidas del Río de la Plata und Confederación Argentina als offizielle Bezeichnungen Argentiniens. Mit einer Fläche von knapp 2,8 Millionen km² ist Argentinien der achtgrößte Staat der Erde und der zweitgrößte des südamerikanischen bzw. der viertgrößte des amerikanischen Doppelkontinentes. Wegen seiner großen Nord-Süd-Ausdehnung hat das Land Anteil an mehreren Klima- und Vegetationszonen. Im Hinblick auf die Einwohnerzahl steht es mit rund 45 Millionen Einwohnern in Südamerika an dritter (nach Brasilien und Kolumbien) und in ganz Amerika an fünfter Stelle. Etwa ein Drittel der Bevölkerung konzentriert sich im Ballungsraum der Hauptstadt Buenos Aires, die als bedeutendes Kulturzentrum Amerikas gilt, in dem unter anderem der Tango Argentino seinen Ursprung hat. Weitere Ballungszentren bilden die Städte Córdoba, Rosario, Mar del Plata und Mendoza. Große Teile des trockenen und kalten Südens sind dagegen nur sehr dünn besiedelt. Bis etwa 1950 war Argentinien eines der reichsten Länder der Erde. Wirtschaftlich spielten traditionell die Landwirtschaft, Viehzucht und der Rohstoffabbau eine große Rolle, wenn auch heute der Dienstleistungssektor mit rund 60 % den größten Anteil am BIP ausmacht. Politisch und kulturell war das Land bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark durch die Einwanderung aus Europa geprägt, vor allem aus Italien und Spanien. Die wichtigsten Etappen seitdem sind der Peronismus (1946–1955; 1973–1976), mehrere Militärdiktaturen (insbesondere die von 1976 bis 1983), die Redemokratisierung (nach 1983) und der Neoliberalismus (1990er Jahre) bis zur Argentinien-Krise (2001–2005) und der darauf folgenden Konsolidierung.

Avenida de Mayo
Avenida de Mayo

Die Avenida de Mayo [aβeˈniða de ˈmaʒo] (span. „Maiallee“) ist eine große Allee im Stadtteil Montserrat von Buenos Aires, Argentinien. Geplant als majestätischer Boulevard nach Pariser Vorbild und nach heftigen Streitereien am 9. Juli 1894 eröffnet, gilt die Avenida de Mayo heute als Symbol für die argentinisch-spanischen Beziehungen und spiegelt die sozialen Probleme von Buenos Aires wider. Die hauptsächlich mit ahornblättrigen Platanen (platanus acerifolia) gesäumte Allee verbindet die historische Plaza de Mayo mit der Plaza del Congreso und kreuzt dabei auf halbem Weg die 16-spurige Hauptverkehrsader Avenida 9 de Julio. Sie beginnt an der Ecke Calle Bolívar (nach Simón Bolívar) und verläuft zwischen der südlichen Parallelstraße Calle Hipólito Yrigoyen (nach Hipólito Yrigoyen) und der nördlichen Avenida Rivadavia (nach Bernardino Rivadavia). Die 1350 Meter lange fünfspurige Einbahnstraße hat eine Fahrbahnbreite von 17 Metern und jeweils 3,25 Meter Bürgersteig auf beiden Seiten. Die Häuser entlang des Boulevards sind von 500 bis 1400 nummeriert, die höchsten Gebäude am Straßenrand sind das HSBC mit 29, das Galicia Norte mit 25 und der Palacio Barolo mit 22 Stockwerken. Unter der Avenida de Mayo verläuft die Linie A der U-Bahn von Buenos Aires, die älteste U-Bahn-Linie der südlichen Welthalbkugel. Obwohl nach französischem Vorbild geplant, verwandelte der konstante Strom iberischer Einwanderer die Avenida de Mayo mit der Zeit in ein unverkennbar spanischen Boulevard nach Art der Gran Vía in Madrid. Das harmonische Miteinander von Jugendstil, Klassizismus und Eklektizismus in der Architektur der anliegenden Gebäude wurde zwischenzeitlich durch rücksichtslose bauliche Maßnahmen zerstört. Ein argentinisch-spanisches Sanierungsprojekt und der seit 1997 bestehende Denkmalschutz haben die einstige Pracht indessen größtenteils wiederhergestellt. Da die Avenida de Mayo den Präsidentenpalast Casa Rosada mit dem Amtsgebäude des argentinischen Nationalkongresses verbindet, ist sie die erste Amtsroute frisch gewählter Staatspräsidenten und bevorzugter Ort für Nationalfeiern. Hier wurden Helden wie die Besatzungsmitglieder des Wasserflugzeugs Plus Ultra nach der ersten Atlantikkreuzung und der Luftfahrtpionier Jorge Newbery gefeiert, aber auch berühmte Persönlichkeiten mit Trauermärschen zu Grabe getragen. Die Avenida de Mayo ist darüber hinaus die klassische Route für Protestmärsche.