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Haus Leipzig

Betriebsstätte eines BeherbergungsbetriebesErbaut in den 1930er JahrenVeranstaltungsstätte in Leipzig
HausLeipzig
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Das Haus Leipzig ist ein Gebäude in der Elsterstraße 22–24 in der Leipziger Westvorstadt, das seit 1946 als Veranstaltungsort von Konzerten, Bällen, Theater- und Kabarettaufführungen dient.

Auszug des Wikipedia-Artikels Haus Leipzig (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Haus Leipzig
Elsterstraße, Leipzig Zentrum-West (Mitte)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 51.340411111111 ° E 12.364380555556 °
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Adresse

Haus Leipzig

Elsterstraße
04109 Leipzig, Zentrum-West (Mitte)
Sachsen, Deutschland
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Webseite
hausleipzig.com

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In der Umgebung

Diebesgraben
Diebesgraben

Der Diebesgraben (auch Diebsgraben oder Diebes Graben) war ein mehrteiliger künstlicher Graben in der Flussaue westlich des historischen Leipzig in der heutigen Inneren Westvorstadt. Der Diebesgraben hatte im Wesentlichen drei Äste (siehe Karte), zwei davon hatten Verbindung zum Pleißemühlgraben und einer zu einem Arm der Weißen Elster. Diese Gräben, von denen es noch weitere gab, dienten zum einen als Abschlaggräben für die Leipziger Mühlen, der Diebesgraben für die Thomas- und die Barfußmühle, und hatten aber auch meliorierenden Charakter. Abschlaggräben sind erforderlich, um bei Instandhaltungsarbeiten am Mühlgraben bzw. seinen Einrichtungen das Wasser davor abzuleiten. Durch die Wasserableitung aus dem feuchten Gebiet über die Gräben wurde das umgebende Land bei normaler Wasserführung von Elster und Pleiße landwirtschaftlich nutzbar. Diese Nutzung bestand in Stadtnähe seit dem 17. Jahrhundert zunehmend in der Anlage von Gärten. Weil mit der stärkeren Besiedlung der Platz für Gärten innerhalb der befestigten Stadt knapp wurde, wurden solche außerhalb der Stadtmauer, vor allem auf dem Wiesengelände westlich der Stadt, angelegt. Neben den Nutzgärten entstanden auch zahlreiche Ziergärten, von denen in einem Leipziger Adressbuch von 1731 31 als sehenswert bezeichnet werden. Unter dem Streben des Patriziats nach Repräsentation entstanden schließlich die großen Leipziger Barockgärten. Die Grenzen zwischen ihnen bildeten häufig die Gräben, wie auch der Diebesgraben. Dieser trennte den Richters Garten vom Kleinbosischen Garten, der vollständig vom Diebesgraben und dem Pleißemühlgraben umflossen wurde. Weiter nach Süden über den Diebesgraben folgte der Apels Garten. Die Gartenbesitzer nutzten die Gräben auch zu Bootsfahrten und zogen dazu noch Abzweigungen in die Gartenbereiche. Mit der großflächigen Trockenlegung und Bebauung der Inneren Westvorstadt ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Gräben, so auch der Diebesgraben, zugeschüttet. Auf einem Leipziger Stadtplan von 1864 sind noch Reste des Diebesgrabens verzeichnet, auf dem Plan von 1871 ist er gänzlich verschwunden. Der Journalist Albin Kutschbach bringt in seinen Jugenderinnerungen eines alten Leipzigers das Zuschütten der Gräben in der westlichen Vorstadt mit der Choleraepidemie im Jahre 1866 in Verbindung.

Jahnallee (Leipzig)
Jahnallee (Leipzig)

Die Jahnallee ist eine Hauptverkehrsstraße in Leipzig. Benannt wurde sie 1992 (bzw. 1956 – siehe unten) nach dem „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn, der sich als Hauptmann des Lützowschen Freikorps im April 1813 in Leipzig aufhielt.Die Jahnallee verläuft in Ost-West-Richtung über eine Länge von 2.625 Meter und verbindet das Stadtzentrum mit dem Stadtteil Lindenau. Ihr östliches Ende (zwischen Jacobstraße und Thomasiusstraße) entsprach dem historischen Ranstädter Steinweg und hieß früher auch so. Der andere Teil (zwischen Thomasiusstraße und Lindenau) hieß Frankfurter Straße. Mit dem Bau neuer Wohnblocks im „nationalen“ Stil im vorderen Teil des Ranstädter Steinwegs fasste man 1950 den Straßenzug zwischen Waldplatz und Lindenau zur Stalinallee zusammen. Weil 1951 in Ost-Berlin die III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten stattfanden, benannte man die neu entstandene „sozialistische Straße“ zwischen Waldplatz und Leibnizstraße Straße der III. Weltfestspiele.Dann erfolgte in den Jahren 1954–1956 im mittleren Teil der Stalinallee gegenüber der DHfK der Bau des Leipziger Zentralstadions, damals Europas größtes Stadion mit einer Kapazität von 100.000 Sitzplätzen. Dieses Ereignis war wieder Grund zu einer Umbenennung der Straße, die nun einen Namen aus der Welt des Sports bekommen sollte. Man entschied sich für den wegen seiner Verurteilung zu zwei Jahren Festungshaft und dem anschließenden Leben unter Polizeiaufsicht in Freyburg an der Unstrut von der DDR-Führung als „revolutionär“ eingeschätzten Friedrich Ludwig Jahn und nannte die Straße am 1. August 1956 Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee. Damit der Name Jahn nicht für zwei Straßen in Leipzig Verwendung fand, wurde die ehemalige Jahnstraße in Schleußig und Plagwitz in Industriestraße umbenannt. Am 1. Januar 1992 wurde der Name des einfacheren Gebrauchs wegen – umgangssprachlich wurde sie schon immer kurz Jahnallee genannt – schließlich auf Jahnallee verkürzt. Am 12. Oktober 2005 wurde dann die Rückbenennung des vorderen Abschnitts (zwischen Jacobstraße und Thomasiusstraße) in Ranstädter Steinweg beschlossen, die am 15. Mai 2006 wirksam wurde.Im Mittelalter war die heutige Jahnallee Teil der Via Regia, die im Innenstadtgebiet die Via Imperii kreuzte.Heute ist sie ein kurzer Abschnitt der Bundesstraße 87 und sollte ursprünglich durchgehend vierspurig ausgebaut werden, was bereits kurze Zeit später zwischen Leibnizstraße und Waldplatz zu Gunsten von Parkplätzen aufgegeben wurde. In Mittellage führt sie das Gleisbett für mehrere Linien der Leipziger Straßenbahn. Im Februar 2006 wurde die Kreuzung Marschnerstraße/Jahnallee im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 neugestaltet und die Straßenbahntrasse für eine höhenfreie Kreuzung in eine Unterführung verlegt. Als größte Multifunktionshalle der Stadt wurde die Arena Leipzig im Jahr 2002 an der Jahnallee neben dem Zentralstadion erbaut. Gegenüber der Arena Leipzig befindet sich das 1923–1925 von Otto Droge erbaute Verwaltungsgebäude der AOK Leipzig.

Kunstverein Leipzig

Der Kunstverein Leipzig wurde 1993 in Leipzig in der Nonnenstraße gegründet. Der Ausstellungsbetrieb des Kunstvereins startete im April 1994 mit HOMA-HAUS von Carsten Nicolai. Seit Oktober 2007 befand sich der Kunstverein Leipzig in der Kolonnadenstraße und wurde 2013 wegen Insolvenz abgewickelt. Im Mai 2014 wurde in den Räumlichkeiten der Kolonnadenstraße der Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig gegründet. Die Kernarbeit lag in der Förderung und Ausstellung junger, regionaler Künstler. Eine Vielzahl bekannter Künstler hat im Kunstverein Leipzig ausgestellt oder direkt für den Ausstellungsraum Kunstwerke gestaltet. Dazu gehören Siegfried Anzinger, Liam Gillick, Paule Hammer, Rosa Loy, Verena Landau, Neo Rauch, Wolfgang Tillmans, Michael Triegel, Tobias Trutwin und Cornelius Völker. Eine enge Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig gehörte zum Selbstverständnis des Kunstvereins. In der Vergangenheit fanden zahlreiche Diplom- und Meisterschülerausstellungen statt. Der Kunstverein war als gemeinnützig beim Finanzamt Leipzig anerkannt und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine. Er wurde ehrenamtlich betrieben und finanzierte sich aus Spenden, Mitteln der Projektförderung sowie Erlösen von Jahresgaben. Künstlerische Leiter waren Jürgen Meier, Verena Tintelnot, Josef Filipp und Thorsten Hinz. Den Vorsitz hatte der Künstler Reinhard Krehl inne. Mit dem Magazin hub zur Kunst leistet der Kunstverein einen Beitrag zur Kunstvermittlung. Das Magazin erschien zweimal im Jahr und widmete sich regionaler Kunstkritik mit diskursiver Argumentation und Analyse sowie der Nachwuchsförderung durch Präsentation einer Diplomarbeit der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Erschienen sind die Nr. 1, 2006 bis Nr. 7, 2009. Mit dem Projekt zwischengrün thematisierte der Kunstverein Leipzig in Kooperation mit anderen Leipziger Institutionen die Auseinandersetzung von Stadt, Garten, Landschaft und Kunst im öffentlichen Raum. Darüber hinaus arbeitete der Kunstverein am Aufbau einer Mediathek mit Bibliothek, Lesebereich und Video Lounge.