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Kefeli-Moschee

Byzantinisches KirchengebäudeFatih (Istanbul)Kirchengebäude in IstanbulKuppelbauwerkMoschee in Europa
Moschee in IstanbulOsmanische Moschee in der TürkeiUmgewidmetes Kirchengebäude
KefeliMescidi20070603 1
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Die Kefeli-Moschee (türkisch Kefeli Camii, auch Kefeli Mescidi, benannt nach den Bewohnern der Stadt Feodossija, Osmanisch Kefe) ist eine ehemalige byzantinische Kirche, die später als römisch-katholische und armenisch-apostolische Kirche genutzt wurde, bevor sie im Osmanischen Reich zur Moschee umgebaut wurde. Das Bauwerk gilt als eines der wenigen Beispiele für die Wiederaufnahme der frühchristlichen Form der Basilika während der byzantinischen Epoche.

Auszug des Wikipedia-Artikels Kefeli-Moschee (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Kefeli-Moschee
Sena Sokağı, Istanbul Derviş Ali Mahallesi

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N 41.0294 ° E 28.9417 °
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Adresse

Sena Sokağı

Sena Sokağı
34087 Istanbul, Derviş Ali Mahallesi
Türkei
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KefeliMescidi20070603 1
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In der Umgebung

Porphyrogennetos-Palast
Porphyrogennetos-Palast

Als Porphyrogennetos-Palast (auch Palast des Konstantin Porphyrogenitus oder Tekfur-Palast; türkisch Tekfur Sarayı, „Palast des Kaisers“) wird ein byzantinischer Palast aus dem 13. Jahrhundert im nordwestlichen Teil der Altstadt von Istanbul (Konstantinopel) bezeichnet. Der Palast wurde vermutlich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Zwischen Vor- und Hauptmauer in die Theodosianische Landmauer eingefügt, war er ein Teil des Palastviertels um den Blachernen-Palast. Der Palast des Konstantin Porphyrogenitos ist nicht nach Kaiser Konstantin Porphyrogennetos benannt worden, der im 10. Jahrhundert regierte; er entstand lange nach dessen Zeit. Der Palast erhielt seinen Namen nach Konstantin Palaiologos Porphyrogennetos, einem Sohn des Kaisers Michael VIII. Porphyrogennetos (πορφυρογέννητος), d. h. „der Purpurgeborene“ war in diesem Zusammenhang der Beiname eines Mitglieds des Herrscherhauses, das wie Konstantin Palaiologos als Sohn eines byzantinischen Kaisers im Purpurgemach des kaiserlichen Palastes geboren wurde, und als Erbe des byzantinischen Throns in Frage kam. Nach der Eroberung von Konstantinopel 1453 durch die Osmanen diente der Palast als Teil der Menagerie des Sultans. 1719 wurde hier mit Handwerkern aus Iznik eine Keramikmanufaktur eingerichtet, bevor er im 19. Jahrhundert dem Verfall überlassen wurde. Es blieben nur die äußeren Umfassungsmauern des Palastes mit der Fassade aus rotem Backstein und weißem Marmor erhalten. Dieser charakteristische Materialwechsel wurde als Gestaltungsmittel verwandt, um durch die Verwendung von breiten Schichten Quadermauerwerk, gefolgt von Schichten aus dünnen Ziegeln mit breiten Mörtelschichten dazwischen, eine Polychromie des Mauerwerks zu erzeugen. Der Tekfur-Palast ist das einzige bedeutende Beispiel der weltlichen byzantinischen Architektur Konstantinopels, das bis heute erhalten blieb. Seit 2006 wurden am Palast umfangreiche Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt, seit 2021 ist er als Museum zugänglich.

Mihrimah-Sultan-Moschee (Edirnekapı)
Mihrimah-Sultan-Moschee (Edirnekapı)

Die Mihrimah-Sultan-Moschee (türkisch Mihrimah Camii, auch Edirnekapı Camii) ist eine Moschee des Architekten Sinan in Edirnekapı im europäischen Teil Istanbuls in unmittelbarer Nähe der Theodosianischen Landmauer. Stifterin war Mihrimah Sultan, die Tochter von Sultan Süleyman I. und dessen Lieblingsfrau Roxelane und die Ehefrau des Großwesirs Rüstem Pascha. Das Gebäude wurde in den Jahren von 1562 bis 1565 vom Architekten Sinan erbaut. Die Kuppel ist 37 m hoch. Der Innenraum wird durch vier große Pfeiler geteilt, die die große Kuppel und drei weitere Halbkuppeln tragen. Die Wände mit ihren 161 Fenstern lassen das Tageslicht herein und erwecken damit den Eindruck eines spirituellen Aufstiegs. Schäden durch Erdbeben in den Jahren 1719, 1766 und 1894 wurden um 1910 und in den 1960er-Jahren behoben. Das zwischenzeitlich baufällige Gebäude wurde 2010 bis 2011 umfangreich restauriert. Es hatte beim Erdbeben 1999 erneut schwere Schäden erlitten. Zum Stiftungskomplex (Külliye) gehörten eine Medrese, ein Hamam sowie Läden, wovon Teile inzwischen Straßenbauten zum Opfer gefallen sind. In dem Friedhofsgelände hinter der Moschee befindet sich die Türbe des 1575 verstorbenen Damad Ahmed Pascha. Eine weitere von Mihrimah gestiftete und ebenfalls von Sinan erbaute Moschee, die ebenfalls Mihrimah Camii oder İskele Camii genannt wird, liegt auf der asiatischen Seite von Istanbul an der Schiffsanlegestelle in Üsküdar.