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Funaoka-yama

Berg in AsienBerg in JapanBerg unter 1000 MeterGeographie (Kyōto)Parkanlage in Kyōto

Der Funaoka-yama (jap. 船岡山) ist ein Berg in der Stadt Kyōto.

Auszug des Wikipedia-Artikels Funaoka-yama (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren).

Funaoka-yama
西紫野緯16号線, Kyōto 北区

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 35.038888888889 ° E 135.74166666667 °
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Adresse

西紫野緯16号線
603-8227 Kyōto, 北区
Japan
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In der Umgebung

Kitano Tenman-gū
Kitano Tenman-gū

Kitano Tenman-gū (japanisch 北野天満宮) ist ein Shintō-Schrein in der Stadt Kyōto in Japan. Er ist dem Kami Tenjin gewidmet und wurde im Jahr 942 erbaut, um den zornigen Geist (Onryō) des verstorbenen Gelehrten und Dichters Sugawara no Michizane zu beruhigen, den man aufgrund politischer Intrigen seiner Gegner im Fujiwara-Clan ins Exil geschickt hatte. Zunächst war der Schrein ihm als Person gewidmet, bevor er im Jahr 986 unter dem Namen Tenjin vergöttlicht wurde. Gegenwärtig gilt Kitano Tenman-gū als Hauptschrein der vielen Tenmangu-Schreine überall in Japan. Auf der gesamten Fläche des Schreins wurden über 2000 Umebäume angepflanzt, da diese Sugawaras Lieblingsbäume gewesen sein sollen. Der Schrein ist besonders beliebt bei Schülern und Studenten, die hier für Erfolg in Prüfungen beten. Am 25. jedes Monats (Geburts- und Todestag von Michizane) richtet der Schrein einen örtlichen Flohmarkt aus. 959 wurde der Schrein durch Fujiwara no Morosuke wesentlich vergrößert. 987 wurde das erste Kitano-Matsuri ausgerichtet, ein Fest, das auch gegenwärtig noch gefeiert wird. Im Jahr 1004 stattete Tennō Ichijō dem Schrein seinen ersten Besuch ab, später wurde der Schrein dann mit anderen großen Schreinen wie dem Kamo-Schrein und dem Iwashimizu-Schrein in die Liste der Nijūnisha, der „Zweiundzwanzig Schreine“, die als die bedeutendsten der Heian-Zeit galten, aufgenommen. Die drei Hauptgebäude des Schreins aus dem Jahr 1607 sind im Baustil gongen-zukuri (権現造) gehalten und haben eine H-Form. Sie wurden von Hideyori Toyotomi errichtet. Am 6. November werden Tee-Becher im Schrein geweiht, um dem Tag im Jahr 1587 zu gedenken, als Hideyoshi Toyotomi diese Zeremonie zum ersten Mal durchführte. Zu dieser Gelegenheit findet eine Prozession von etwa 150 Menschen von den Büros der Präfekturverwaltung zum Schrein statt, angeführt von sechs Repräsentanten aus sechs bedeutenden Regionen der japanischen Teeproduktion. Im Schrein befinden sich mehrere Bildrollen (emakimono) aus dem 13. bis 17. Jahrhundert, die die Geschichte des Schreins wiedergeben und von einigen der berühmtesten Künstlern Japans gemalt wurden.

Hirano-Schrein
Hirano-Schrein

Der Hirano-Schrein (jap. 平野神社, Hirano-jinja) ist ein Shintō-Schrein im Stadtbezirk Kita-ku der Stadt Kyōto. In der Heian-Zeit gehörte er zum System der 22 Schreine und hatte den Rang eines Oberen Schreins. Er wurde im Jahr 794 auf Geheiß des Kammu-tennō mit dem Umzug der Hauptstadt nach Heian-kyō (das heutige Kyōto) gebracht, wo er oft von Mitgliedern der kaiserlichen Familie besucht wurde. Später erfreute er sich besonderer Unterstützung durch die Minamoto und Taira. Die gegenwärtigen Bauten des Schreins stammen aus dem 17. Jahrhundert. Ungewöhnlich sind die vier Honden, eine für jeden Kami. Diese sind: Imaki-no-sumeōkami (今木皇大神), Gottheit des Ursprungs neuen Lebens und der Werdung der Lebenskraft Kudo-no-ōkami (久度大神), Gottheit des Herdes und Gottheit des alltäglichen Wohlergehens Furuaki-no-ōkami (古開大神), Gottheit zur Beseitigung böser Geister Hime-no-ōkami (比売大神), Gottheit der Produktivität Die vier Gottheiten sind vermutlich koreanischen Ursprungs, wobei Imaki mit dem Lichtgott des Königreichs Baekje identifiziert wird, aus dessen Herrscherfamilie Kammus Mutter stammte. Kudo und Furuaki (auch Furuseki gelesen) ist auch der Titel des gleichnamigen Norito, einem antiken Gebet das im 927 komplettierten Engishiki überliefert ist, aber wahrscheinlich sehr viel älter ist. Ein weiteres darin überliefertes Norito wurde anlässlich des alljährlich im 4. und 11. Monat veranstalteten Festzeremonie Hirano no matsuri (平野祭) rezitiert, das wohl aus dem späten 8./9. Jahrhundert stammt. Das zwei der 27 überlieferten Norito sich auf den Hirano-Schrein beziehen, zeugt von dessen damaliger Bedeutung. Der Schrein richtet jedes Jahr am 10. April ein Kirschblüten-Fest (sakura-matsuri) aus. Es wurde zum ersten Mal im Jahr 985 unter der Herrschaft des Kazan-tennō begangen und ist damit das älteste noch regelmäßig gefeierte Fest in Kyōto. Das Fest beginnt am Morgen mit einer Zeremonie am Mausoleum des Kazan-tennō, am Nachmittag folgen Prozessionen mit traditionellen Verkleidungen und Festwagen über das Schreingelände und durch die benachbarten Viertel. Der Hirano-Schrein ist besonders bekannt und beliebt für seine Flora. Dazu gehören 1500 Schönfrucht-Bäume, die 1994 zur 1200-Jahr-Feier der Ankunft der Gottheiten im Schrein angepflanzt wurden. Auch für Hanami ist der Schrein ein populärer Ort.