place

Mannesmannturm (Hannover)

Erbaut in den 1950er JahrenMannesmannMittelfeld (Hannover)Sendeturm in NiedersachsenTurm aus Metall
Turm in EuropaTurm in HannoverVodafone
Mannesmann tower hannover messe
Mannesmann tower hannover messe

Der Mannesmannturm in Hannover war ein Ende 1954 von der Firma Mannesmann unter der Leitung von Josef Fröhlich vor dem Messegelände errichteter 120 Meter hoher Stahlfachwerkturm mit dreieckigem Querschnitt. Seinen ursprünglichen Standort hatte der Turm in der damaligen Stahlstraße und wurde nach der Hannover-Messe 1956 der Messe geschenkt. 1961 wurde das Bauwerk umgesetzt und stand seither inmitten der Wendeschleife der Stadtbahnlinie 8. In einer Höhe von 89,8 Metern trug der Mannesmannturm Hannover an den Eckteilen das Logo der Firma Mannesmann. Bis zum Abriss war an den Ecken das Logo der Hannover Messe, der stilisierte Hermeskopf, angebracht. Der Mannesmannturm diente dem Mobilfunk und dem nichtöffentlichen mobilen Landfunkdienst. Der mittlerweile in die Jahre gekommene Stahlgittermast war nach Angaben der Deutschen Messe AG baufällig, eine Sanierung hätte mehr als 500.000 Euro gekostet. Im Rahmen der Neugestaltung des Nordeingangs zum Messegelände entschied man sich für den Abriss, der am 21. Juni 2012 durchgeführt wurde.

Auszug des Wikipedia-Artikels Mannesmannturm (Hannover) (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Mannesmannturm (Hannover)
Europaplatz, Hannover Mittelfeld (Döhren-Wülfel)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: Mannesmannturm (Hannover)Bei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.328039 ° E 9.803794 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Europaplatz
30521 Hannover, Mittelfeld (Döhren-Wülfel)
Niedersachsen, Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

Mannesmann tower hannover messe
Mannesmann tower hannover messe
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Deutsche Messe AG

Die Deutsche Messe AG mit Sitz in Hannover ist ein Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit einem Umsatz von 310 Millionen Euro im Jahr 2018 zählt sie zu den fünf größten deutschen Messegesellschaften. Zum Eventportfolio gehören internationale Leitmessen wie die Didacta (Bildung), die Domotex (Teppiche und Bodenbeläge), die Hannover Messe (industrielle Technologien), die Interschutz (Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit), die Labvolution (Labortechnik) und die Ligna (Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und -verarbeitung). Weitere Fachmessen organisiert die Deutsche Messe zudem an anderen Standorten in Deutschland, etwa die Parts2clean (Teilereinigung) oder die SurfaceTechnology (Oberflächentechnik). Darüber hinaus ist das Messegelände regelmäßig Schauplatz von Gastveranstaltungen, die Leitmessen ihrer Branchen sind: Agritechnica (DLG; Agrartechnik) und EuroTier (DLG; Nutztierhaltung), EMO (VDW; Werkzeugmaschinen), EuroBlech (Mack Brooks; Blechbearbeitung) und IAA Nutzfahrzeuge (VDA; Transport, Logistik, Mobilität). Zum Portfolio der Deutschen Messe gehören ebenfalls Veranstaltungen in Australien, China, Indonesien, Italien, Kanada, Mexiko, Russland, Singapur, Thailand, der Türkei und den USA. Dazu zählen Messen aus den Bereichen Automotive, ICT & Digital Business, Manufacturing & Processing Industries, Energy & Logistics sowie Metal Processing. Mit mehr als 1200 Beschäftigten und 58 Sales Partnern ist die Deutsche Messe in rund 100 Ländern präsent.

Findling auf dem Messegelände Hannover
Findling auf dem Messegelände Hannover

Der Findling auf dem Messegelände Hannover ist ein Findling auf dem Freigelände der Deutschen Messe in Hannover. Er liegt zwischen den Hallen 15 und 16. Der Stein wird als Naturdenkmal unter der Nummer ND-H 224 geführt und ist gleichzeitig als Geotop unter der Nummer 3624/01 registriert.Die Stadt Hannover hatte den Findling im Jahr 1983 unter der Nummer ND-HS 16 unter Schutz gestellt. Die Aufgaben der unteren Naturschutzbehörde obliegt nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz inzwischen der Region Hannover. Sie legte 2010 in einer Sammelverordnung die Naturdenkmale in ihrem Gebiet neu fest und begründete die Unterschutzstellung für diesen Stein mit dieser Beschreibung: Es handelt sich um einen Findling aus Växjö-Granit aus Südschweden mit rötlichen und grünlichen Feldspat-Einschlüssen. Gewicht: ca. 42 t. Breite: 3 m, Höhe: 3,8 m, Länge: 3,8 mAls Schutzzweck wird genannt: Der Findling ist als einer der größten am Südrand des ehemaligen Vergletscherungsgebietes aus der Saale-Kaltzeit in Niedersachsen von Bedeutung für Wissenschaft und Heimatkunde.Den Standort beschreibt die Verordnung: Auf dem Messegelände ca. 25 m nördlich der Halle 13und nennt diese Flurdaten: Hannover, Mittelfeld, Flur 1, Flurstück 7/6.Dieser Findling wird auch im 2013 veröffentlichten Landschaftsrahmenplan der Region Hannover als schützenswert aufgeführt. Er war damals einer von nur sieben Findlingen im Gebiet der Region, die als Geotop aufgeführt waren.