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Regionaler Naturpark Vosges du Nord

Geographie (Grand Est)Geographie (Vogesen)Naturpark in Frankreich
Parc naturel régional des Vosges du Nord
Parc naturel régional des Vosges du Nord

Der Regionale Naturpark Vosges du Nord – Nordvogesen (französisch Parc naturel régional des Vosges du Nord) erstreckt sich in der französischen Region Grand Est. Der 1976 gegründete Naturpark umfasst eine Fläche von 130.500 Hektar. Über 65 % der Fläche sind von Wald bedeckt. Die höchste Erhebung ist der Große Wintersberg, in der Gemeinde Niederbronn-les-Bains, mit einer Höhe von 581 m. Die 115 Gemeinden, die den Park bilden, gehören zu zwei Dritteln dem Département Bas-Rhin und zu einem Drittel dem Département Moselle an. Sie haben sich zu einer Organisation für die Erhaltung des Parks unter dem Namen Syndicat de coopération pour le Parc (Sycoparc) zusammengeschlossen. Das Verwaltungszentrum des Naturparks mit angeschlossenem Museum befindet sich im Ort La Petite-Pierre (48° 51′ 24″ N, 7° 18′ 59″ O). Im Norden verläuft das Gebiet des Naturparks bis an die Staatsgrenze zwischen Frankreich und Deutschland und findet jenseits der Grenze seine Fortsetzung im Naturpark Pfälzerwald. 1998 wurden beide Naturparks unter der Schirmherrschaft der UNESCO zum grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord zusammengefasst.

Auszug des Wikipedia-Artikels Regionaler Naturpark Vosges du Nord (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Regionaler Naturpark Vosges du Nord
Rue du Château, Zabern

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 48.856666666667 ° E 7.3163888888889 °
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Adresse

Musée du Sceau

Rue du Château
67290 Zabern
Großer Osten, Frankreich
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Telefonnummer

call+33388704865

Webseite
musee-sceau.com

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Parc naturel régional des Vosges du Nord
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Kloster Krauftal
Kloster Krauftal

Das Nonnenkloster Krauftal (heute Graufthal) steht im Weiler Graufthal der Gemeinde Eschbourg im Département Bas-Rhin im Elsass. Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert gegründet, stand ab 1124/30 unter der Aufsicht des Benediktinerklosters St. Georgen im Schwarzwald und war bis zum 16. Jahrhundert ein Priorat des Schwarzwaldklosters und danach aufgehoben. Krauftal war wohl eine Gründung des 10. Jahrhunderts, und zwar – wie damals üblich – ein Kloster benediktinischer Prägung. Auf nicht mehr nachzuvollziehende Weise waren die Grafen von Metz an der Gründung maßgeblich beteiligt gewesen. Nur so – und über Abt Theoger von St. Georgen (1088–1119) – sind jedenfalls spätere Besitzrechte des Klosters im Saargau und die Verfügung Graf Folmars V. von Metz († 1111) über das Kloster zu Beginn des 12. Jahrhunderts verständlich. Denn der Graf übertrug der Mönchsgemeinschaft in St. Georgen die geistliche Oberaufsicht über das Nonnenkloster (1124/1130), wie es der Humanist und Benediktinermönch Johannes Trithemius (1462–1516) erstmals formulierte. Immerhin besitzen wir aber mit einem Privileg von Papst Innozenz’ II., wahrscheinlich vom 12. März 1138, die Bestätigung des Aufsichtsrechts St. Georgens über Krauftal. Vogt des Nonnenklosters war zum Zeitpunkt der Urkundenausstellung Graf Peter von Lützelburg, der zusammen mit seiner Frau Ida und seinem Sohn Reginald unter Zustimmung des Bischofs Stephan von Metz (1120–1163) und der Krauftaler Äbtissin Hazzecha das Seelsorgerecht St. Georgens anerkannte und um Wiederherstellung der religio, also der richtigen klösterlichen und gottesdienstlichen Ordnung bat. Diesbezüglich wandte sich Hazzecha in einem Schreiben auch an die berühmte Hildegard von Bingen (1098–1179), jene prophetissa teutonica, die nicht zuletzt durch ihre Visionsliteratur und durch natur- und heilkundliche Schriften bekannt wurde. Hazzecha bezieht sich in ihrem Schreiben auf den Besuch Hildegards in Krauftal, der gemäß der Vita Hildegardis im Jahr 1160 stattgefunden haben soll. Viel hatte sich seit dem Aufenthalt Hildegards in Krauftal allerdings nicht zum Guten geändert, und so ist die Antwort der Äbtissin vom Kloster Rupertsberg eine Ermahnung zur Selbsthilfe. Im Spätmittelalter kam das Vogteirecht an die Herren von Lichtenberg.Noch 1389 ist ein St. Georgener Mönch als Prior von Krauftal bezeugt, das Kloster wurde 1488 von Nonnen aus Sindelsberg bei Marmoutier neu besiedelt. Im Bauernkrieg von 1524/1525 wurde das Kloster zerstört, die geistliche Kommunität kurz darauf aufgehoben. Die Klostergebäude zerfielen im 16. Jahrhundert. Die Ruinen des Klosters wurden 1984 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques eingetragen und sind denkmalgeschützt.