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Amberg

AmbergGemeinde in BayernKatholischer Wallfahrtsort in der OberpfalzKreisfreie Stadt in BayernKreisstadt in Bayern
DEU Amberg COA
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Amberg () ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberpfalz in Ostbayern und zählt zur Metropolregion Nürnberg. Sie gehört zum Verbund „Bayerische Eisenstraße“, die zwischen Pegnitz und Regensburg historische Industrie- und Kulturdenkmäler verbindet.

Auszug des Wikipedia-Artikels Amberg (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 49.44522 ° E 11.858 °
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Adresse

Marktplatz

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92224
Bayern, Deutschland
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Kurfürstliche Regierungskanzlei (Amberg)
Kurfürstliche Regierungskanzlei (Amberg)

Die ehemalige kurfürstliche Regierungskanzlei in Amberg stellt ein bedeutendes Bauwerk der Renaissance dar und beheimatet heute das Landgericht Amberg. Der Bau wurde im Auftrag von Kurfürst Friedrich II. 1544 begonnen und dürfte bereits im Jahr 1547 fertiggestellt worden sein. 1601 wurde die Anlage durch den polygonen Treppenturm im Hof ergänzt, 1768 mit dem Bau des Nordflügels begonnen. Dabei fanden die Steine des abgebrochenen Nordflügels des kurfürstlichen Schlosses Verwendung. Dort befand sich zuvor die Kanzlei. Die Anlage des 16. Jahrhunderts zeigt sich als traufseitiger, dreigeschossiger Quaderbau. Aufmerksamkeit zieht vor allem ein zweigeschossiger Erker über dem Straßenportal auf sich. In den Fensterbrüstungen sind im ersten Stock die Wappen der Kurpfalz und des Königreichs Dänemark, im zweiten die Porträts Friedrichs II. und seiner Gemahlin Dorothea von Dänemark angebracht, an den Schmalseiten wohl die Porträts der Neffen Ottheinrich und Philipp der Streitbare. In der Torhalle mit spätgotischen Netzgewölben und seitlichen Renaissanceportalen ist der „Amberger Schuh“, das gültige Normalmaß dieser Zeit, angebracht. Die Räume in den Obergeschossen besaßen Balkenbohlendecken, die mit Ausnahme des Erkerzimmers im ersten Stock im Zuge der Barockisierung überputzt wurden. Ein Raum in der Südostecke des ersten Obergeschosses weist ein weit herabgezogenes spätgotisches Schlinggewölbe auf, im Gang befindet sich ein offener Kamin von 1547 mit Halbfiguren der personifizierten göttlichen Tugenden und der antiken Kardinaltugenden. Der Anbau aus dem 18. Jahrhundert ist ein dreigeschossiger Putzbau, der sich optisch der ursprünglichen Anlage anpasst.