place

Dischingerbrücke

Berlin-SpandauBrücke in EuropaErbaut 1956HavelbrückeHohlkastenbrücke
SpannbetonbrückeStraßenbrücke in Berlin
Dischingerbrücke 1956 01
Dischingerbrücke 1956 01

Die Dischingerbrücke ist eine Spannbeton-Rahmenbrücke über die Havel in Berlin-Spandau. Die Brücke überführt die Ruhlebener Straße und wurde 1955 bis 1956 von den Firmen Dyckerhoff & Widmann und Grün & Bilfinger im Freivorbau errichtet. Benannt wurde sie nach dem Bauingenieur und Spannbeton-Pionier Franz Dischinger. Das Bauwerk besitzt eine Hauptspannweite von 94 m und eine Gesamtbreite von 18,1 m. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schlankheit (Schlankheitsverhältnis 1:67) und der für die damalige Zeit innovativen Konstruktion gilt sie in der Geschichte der Spannbetonbrücken als eines der bedeutendsten Beispiele der 1950er-Jahre.

Auszug des Wikipedia-Artikels Dischingerbrücke (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Dischingerbrücke
Ruhlebener Straße, Berlin Spandau (Spandau)

Geographische Koordinaten (GPS) Adresse Weblinks In der Umgebung
placeAuf Karte anzeigen

Wikipedia: DischingerbrückeBei Wikipedia weiterlesen

Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 52.531972222222 ° E 13.201083333333 °
placeAuf Karte anzeigen

Adresse

Dischingerbrücke

Ruhlebener Straße
13581 Berlin, Spandau (Spandau)
Deutschland
mapBei Google Maps öffnen

linkWikiData (Q60601229)
linkOpenStreetMap (375711162)

Dischingerbrücke 1956 01
Dischingerbrücke 1956 01
Erfahrung teilen

In der Umgebung

Bullengraben
Bullengraben

Der Bullengraben ist ein bereits im 7. Jahrhundert kultivierter Wassergraben im Berliner Urstromtal. Er liegt im Berliner Bezirk Spandau und führt vom alten Dorfkern Staakens über rund fünf Kilometer nach Osten zur Havel, in die er, im letzten Stück unterirdisch verrohrt, nördlich des Burgwalls Spandau mündet. Über Jahrhunderte zur Melioration der feuchten Niederung genutzt, dient der Graben seit den 1960er-Jahren als Entwässerungsgraben zur Aufnahme des Regenwassers aus den umliegenden Spandauer Stadtquartieren. Die Bebauung der Gebiete um den Bullengraben spiegelt einen Teil der Spandauer Siedlungsgeschichte wider. Zwischen 2004 und 2007 wurde der in den 1960er und 1970er Jahren kanalisierte und anschließend vernachlässigte Graben im Rahmen einer Ersatzmaßnahme durch die DB ProjektBau saniert. Parallel zum Graben legte die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn den bis zu 200 Meter breiten Grünzug Bullengraben/Lindenufer mit Spiel- und Sportplätzen, Erholungsflächen, Brücken, Stegen und einem Weg an, der bis zum Elsflehter Weg geht. Der rund vier Meter breite und mit glattem Asphalt belegte Bullengrabenweg (Nr. 20 der 20 grünen Hauptwege Berlins) steht Fußgängern, Radfahrern und Skatern zur Verfügung. Im letzten Teilstück bezieht der Grünzug den Burgwallgraben und eine rund 100 Meter lange Promenade an der Havel ein. Zudem wurden im Grünzug liegende Biotope wie das Stieglakebecken und Wiesenbecken sowie zuführende Gräben wie der Egelpfuhlgraben renaturiert. Für die Schaffung der Gesamtanlage erhielt die Deutsche Bahn 2008 den Gustav-Meyer-Preis, der seit 1995 alle zwei Jahre für hervorragend geplante öffentliche Grün- und Parkanlagen vergeben wird. Der Preis trägt den Namen Johann Heinrich Gustav Meyers, des ersten Städtischen Gartenbaudirektors Berlins.