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Israelitische Waisenanstalt Frankfurt

Aufgelöst 1942Frankfurt-OstendFrankfurt am Main im 19. JahrhundertFrankfurt am Main im 20. JahrhundertJudentum in Frankfurt am Main
Kindertransporte
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Die Israelitische Waisenanstalt Frankfurt, auch bekannt unter den Namen Israelitisches Waisenhaus Frankfurt oder Jüdisches Waisenhaus, war eine Einrichtung der jüdischen Wohlfahrtspflege in Frankfurt am Main, deren Wurzeln in die Zeit um das Jahr 1875 zurückreichen. 1903 erfolgte unter der Adresse Röderbergweg 87 (entspricht der heutigen Adresse Waldschmidtstraße 120–122) ein Neubau, und ab 1918 lag die Leitung der Einrichtung bei dem Ehepaar Isidor und Rosa Marx. Diesen gelang es nach den Novemberpogromen 1938 vielen der ihnen anvertrauten Kinder zur Flucht aus dem Deutschen Reich zu verhelfen. 1942 wurden die noch verbliebenen Kinder zusammen mit Rosa Marx und dem Personal deportiert und ermordet. Isidor Marx überlebte im britischen Exil und übersiedelte später in die USA.

Auszug des Wikipedia-Artikels Israelitische Waisenanstalt Frankfurt (Lizenz: CC BY-SA 3.0, Autoren, Bildmaterial).

Israelitische Waisenanstalt Frankfurt
Waldschmidtstraße, Frankfurt am Main Ostend (Bornheim/Ostend)

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Geographische Koordinaten (GPS)

Breitengrad Längengrad
N 50.115616401377 ° E 8.7076622593703 °
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Adresse

Waldschmidtstraße 118
60314 Frankfurt am Main, Ostend (Bornheim/Ostend)
Hessen, Deutschland
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